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von fishfriend » 06 Apr 2026, 17:25
Hallo...
Denke ich auch. Früher hat man als Pause gerne NOPs (oder aufwendige Operationen) genommen, um ein gewisses Timing zu erzeugen. Man konnte ja die gebrauchten Tackte die eine CPU brauchte einfach abzählen. Bei nicht Echtzeifähigen Betriebssystemen, und dazu zählt Windows, ging es zu anfang gerade noch so, weil die Rechner noch realtiv langsam waren. Ich kann mich irren, aber ich meine da tauchte dann das Problem mit TurboPascal auf.
Ist halt schon lange her...
Heute geht man u.a. meist über Events beim Betriebssystem, wobei man aber meist auf der ausgelagerten intelligenten Hardware Zeitkritische Sachen macht.
Für "heute" könnte man einen Arduino nehmen, der vom PC aus gesteuert wird, der dann das fischertechnik Interface steuert. Oder so.
Man hat dann eine virtuelle COM über den USB Anschluss, wo es fast egal ist wann die Übertragung geht und den Arduino, der die Impule genau zählen kann - soweit man soviele schnelle (Hardware-) Zähler hat (wie z.B. Mega...).
Denn auch mit einem UNO geht es so nicht, da der nur einen hat.
Mit der RoboConecktBox kann man zwar das Interface zum laufen bekommen, aber wirkliche Zeitkritische Sachen kann man auch nicht hinbekommen.
Wobei man dazu sagen muss, das es wohl bei 99% der ft-Modelle geht. Aber z.B. die Impulse beim Trainingsroboter zählen, wird schon sgaen wir mal sportlich oder es geht nicht.
Es ist ja von Damals schon eine ganze Zeit vergangen. Ich könnte mir vorstellen, das schon andere eine Lösung für Turbopascal gefunden haben, wie man das umgehen oder fixen kann. Ich selber kenne diese Lösungen aber nicht.
Soweit ich mich erinnere gab es zum Basic einen eigenen Treiber. Der war garnich so lang und man "könnte" den abändern. Ob man dann den zum laufen bekommt ist noch eine andere Frage, da ja auch noch andere Diesnte wie z.B. die Uhrzeit stellen, Tastatur, Maus abfragen usw. damit in Konflikt kommen können und das Betriebssystem den dann ruasschmeißt. Früher war das nicht so ganz das Problem.
Ist schon lange lange her, aber das Programm meine ich, überträgt die Daten ja garnicht parallel, obwohl ja die parallel Schnittstelle genutzt wird. Die Daten werden seriell übertragen. Man könnte sich auch mal überlegen ob man nicht direkt von TurboPascal, über USB an einen USB/TTL Übertrager (und vermutlich dann etwas verlagsamt) an das fischertechnik Interface senden kann. Ich gebe aber zu, das meine TurboPascal Zeiten ewig her sind.
Mit freundlichen Grüßen
Holger
ft Riesenräder PDF: ftcommunity.de/knowhow/bauanleitungen
TX-Light: Arduino und ftduino mit RoboPro