Altes Computing Interface Probleme mit Eingängen

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markpot4
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Altes Computing Interface Probleme mit Eingängen

Beitrag von markpot4 » 04 Apr 2026, 17:37

Hi ich wollte versuchen das alte Computing Experimental mit dem damaligen Universal Interface zum laufen zu bekommen.

Die Ausgänge funktionieren alle ohne Probleme. Jedoch hab ich Probleme das bei den Eingängen.
Beim Computing Experimental Programm das über Basic läuft hab ich da im Diagnoseprogramm überall eine 1 stehen egal ob ich einen Eingang drücke oder anschließe es rührt sich gar nichts.

Ich benutze einen IBM WIn95 Laptop mit Pentium MMX Prozessor (200mhz). Der Laptop ist aus dem Jahr 1996. Ich hab schon öfters gehört das die Pentium Prozessoren für das Computing Experimental schon zu schnell sein sollen und es Probleme beim Timing oder mit Prellen gibt. Habe deswegen Slomo probiert um die Taktung herunterzusetzen, jedoch hat das auch nichts gebracht.

Ich hab das ganze dann mit TurboPascal vom Profi Computing probiert und da reagieren die Eingängen zwar aber es werden immer 2 Eingänge auf einmal gesteuert. Zb wenn ich E1 drücke gehen E1 + E2 auf 1 anstatt nur E1.

Das Interface und die Steckleiste selbst haben keine Probleme denn mit einer noch neueren Software LLwin funktioniert da ganze.
Jedoch möchte ich das ganze auch gern irgendwie mit Basic und Turbopascal zum laufen bekommen :)

Gibt es irgendeinen weg das ganze zum laufen zu bekommen ohne einen noch älteren pc zu kaufen? z.b. einen bestimmten Wiederstand oder Kondensator beim Eingang zwischenzuschalten?

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fishfriend
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Re: Altes Computing Interface Probleme mit Eingängen

Beitrag von fishfriend » 04 Apr 2026, 18:56

Hallo...
Ja, das alte TurboPascal hat ein "Zeitproblem" was es nicht lauffähig auf schnellen neuen Rechnern macht.
Die internen Pausen sind scheinbar zu kurz, so wie ich es in erinnerung habe.

Hast du noch andere Möglichkeiten was zu messen? Also am besten einen billigen Logik-Sale-Klon oder noch besser das original :-) .
Ich hätte auch die Stecker in verdacht.
Welches Interface hast du genau. Das ganz alte mit Transitoren, das mit festem Stecker, CVK... ? Am besten mal ein Bild machen.
Sind die IC in einer Steckfassung? Ansonsten einfach mal rausnehmen und wieder reinstecken.

Am Pin 3 vom 4014 IC sollte immer eine 0 sein, wenn nichts angeschlossen ist.
Wenn der 4014er in einer Fassung steckt, kann man das auch mal abziehen und das Interface ohne laufen lassen. (Da geht nichts kaputt)
Das Programm muss dann bei den EIngängen eine 0 anzeigen. So könnte man zumindest weite Fehler ausschließen.
Mit freundlichen Grüßen
Holger
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markpot4
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Re: Altes Computing Interface Probleme mit Eingängen

Beitrag von markpot4 » 05 Apr 2026, 02:03

Ich hab das Universalinterface von Profi Computing Modell 30520. Also das wo man jeden Stecker drauf tun kann egal ob IBM, c64 etc.
Einen IC gibts in einer Steckfassung (4014) die restlichen ICs sind angelötet.
Habe den IC 4014 herausgenommen und es sind immer noch alle auf Eingänge auf 1, selbst dann wenn ich keine Steckbuchse mit den Eingängen angeschlossen hab. Das interessante ist wenn ich die Steckbuchse mit den Eingängen anschließe und dann irgendeinen Beliebigen Eingang von der Stechbuchse mit der Erdung bzw Gnd vom Interface verbinde gehen plötzlich alle Eingänge auf 0. Allerdings bleiben sie dann für immer auf 0 und gehen nicht auf 1 sobald ich einen Schalter drücke.

Was ich mir sonst noch vorstellen kann, ich verwende ja das etwas neuere Interface. Computing experimental mit Basic war ja noch mit den noch etwas älteren Interfaces mit den Transistoren vorgesehen, wovon ich allerdings keines besitze. Vlt war das noch ältere Interface anders verschaltet sodass das nur das alte Interface mit Basic funktionierte oder sollte das keinen Unterschied machen?
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Re: Altes Computing Interface Probleme mit Eingängen

Beitrag von FiTeN3rd » 05 Apr 2026, 16:32

Hallo, frohe Ostern!

Zur Diagnose hätte ich noch die Frage, ob bei Deinen Versuchen die rote LED leuchtet?
Das war bei meinen Versuchen das große Problem. Die neueren (so ab 1988, 1989 ) parallelen Schnittstellen haben nur noch um die 3 Volt (statt früher 5 Volt) Pegel. Eventuell hast Du "einfach" ein Problem mit den Pegeln vom PC.
Zur Auswertung hatte ich damals (vor 4 Monaten) einen Logik-Analysator verwendet und die Signale an den 5 + 1 Leitungen zusammen aufgezeichnet. Dann habe ich den Tip mit dem Pull-Down der Puls-Leitung gefunden (hierzu siehe bitte meinen Artikel in der letzten ft:pedia).
Allerdings sollte der Trick mit dem Einlesen der Eingänge nix zu tun haben, das hatte bei mir trotzdem gut funktioniert. Die Sache mit den zwei "gleichzeitigen" Eingängen bei nur einem betätigten hatte ich zuerst auch, bis ich festgestellt habe dass der "erste" Kontakt (E8) einen Wackelkontakt hatte. Nach erneuter Überprüfung aller Kontakte am "Brett" hat sich der Effekt nicht (nie) mehr gezeigt.

Liebe Grüße aus Braunschweig, viel Erfolg weiterhin!
Matthias (FiTeN3rd)

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fishfriend
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Re: Altes Computing Interface Probleme mit Eingängen

Beitrag von fishfriend » 05 Apr 2026, 16:49

Hallo...
Ich denke, es hat mit dem TurboPascal selbst zu tun. Der ließt den Eingang so schnell ein, das es nicht funktionieren kann.

Wenn man es mit TurboPascal machen will, könnte ich mir vorstellen, dass man die Robo Connect Box nehmen "könnte" und es dann versuchen.
Das ist wohl sehr viel Aufwand und man hat die richtige Timings nicht, da es über USB geht und es nicht Echtzeitfähig ist.

Mit freundlichen Grüßen
Holger
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