Hallo Wissende! Steffalk? atzensepp?
Ich wollte das Impuls-Ventil von Florian aus der ft:pedia 1-2026 nachbauen, aber ich kriege die Funktion nicht hin. Meine Festo-Ventile (5 NC und 1 NO) funktionieren einzeln wie gewünscht, aber wenn sie an einer gemeinsamen Druckleitung liegen geht nichts mehr. Woran mag das liegen? Sind sie einfach zu alt? Waren sie früher mal besser? Mache ich etwas falsch? Florian kriegt es hin.
Viele Grüße,
Rudi
Festo-Ventila
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Re: Festo-Ventila
Hallo Rudi,
welche Version nimmst Du? Die mit gleichen oder unterschiedlichen Ventilen? Was genau funktioniert nicht? Halten sie die Position nicht oder sind sie im undichten Übergangszustand? Du könntest mal versuchen, die Luft die Aktuatorleitungen zu drosseln.
Florian
welche Version nimmst Du? Die mit gleichen oder unterschiedlichen Ventilen? Was genau funktioniert nicht? Halten sie die Position nicht oder sind sie im undichten Übergangszustand? Du könntest mal versuchen, die Luft die Aktuatorleitungen zu drosseln.
Florian
Re: Festo-Ventila
Hallo Rudi,
ich denke, es ist ein Zusammenspiel aus Undichtigkeit und mangelndem Pumpendruck. Mit meiner ebay-Pumpe (nicht ft) klappt das hervorragend selbst bei 4V Betriebsspannung. Man hört die Pumpe dann kaum.
Mit einem ft-Kompressor (mit voller Spannung!) allerdings nicht wegen seiner geringen Förderleistung. Das könnte dann auch für Dein Modell ein Problem sein, wenn Du den Kompressor runter regelst.
Wenn es aus einem der Festo-Ventile rauspfeift, sinkt der Druck und reicht unter Umständen nicht mehr für eine saubere Betätigung aus. Man sieht dann, dass die Betätiger nur sehr schwach drücken und das Rad kaum gegen den Widerstand der Zapfen bewegen können. Und dann bleibt das Rad an der Stelle stehen, wo die Festo-Ventile undicht sind. Und das war's dann.
Wenn ich den Druck im Betätiger-Kreis mit einem Drucktank puffere, der über ein Rückschlagventil befüllt wird, reicht der Druck mit ft-Kompressor für ein sauberes Umschalten. Probier das vielleicht mal aus.
Hier die Maße: Dann ist dieses RS-Ventil vielleicht doch nicht der Weisheit letzter Schluss. Weitere Forschung ist "from the needs".
Grüße
Florian
ich denke, es ist ein Zusammenspiel aus Undichtigkeit und mangelndem Pumpendruck. Mit meiner ebay-Pumpe (nicht ft) klappt das hervorragend selbst bei 4V Betriebsspannung. Man hört die Pumpe dann kaum.
Mit einem ft-Kompressor (mit voller Spannung!) allerdings nicht wegen seiner geringen Förderleistung. Das könnte dann auch für Dein Modell ein Problem sein, wenn Du den Kompressor runter regelst.
Wenn es aus einem der Festo-Ventile rauspfeift, sinkt der Druck und reicht unter Umständen nicht mehr für eine saubere Betätigung aus. Man sieht dann, dass die Betätiger nur sehr schwach drücken und das Rad kaum gegen den Widerstand der Zapfen bewegen können. Und dann bleibt das Rad an der Stelle stehen, wo die Festo-Ventile undicht sind. Und das war's dann.
Wenn ich den Druck im Betätiger-Kreis mit einem Drucktank puffere, der über ein Rückschlagventil befüllt wird, reicht der Druck mit ft-Kompressor für ein sauberes Umschalten. Probier das vielleicht mal aus.
Hier die Maße: Dann ist dieses RS-Ventil vielleicht doch nicht der Weisheit letzter Schluss. Weitere Forschung ist "from the needs".
Grüße
Florian
- steffalk
- ft:pedia-Herausgeber
- Beiträge: 2024
- Registriert: 01 Nov 2010, 16:41
- Wohnort: Karlsruhe
- Kontaktdaten:
Re: Festo-Ventila
Tach auch!
Vorsicht! Die Festo-Ventile sind für 0,3 bar, allerhöchsten 0,5 bar ausgelegt! Wenn ihr die am blauen ft-Kompressor ohne Druckminderung o.ä. betreibt, könnten die euch das übelnehmen und undicht werden.
Ansonsten ist beliebt:
- Verkehrt anschließen
Zuluft kommt "unten" rein, da wo der blaue oder rote Stößel *nicht* ist. Ausgangsluft geht aus dem Anschluss zwischen dem unteren und dem Betätigungsknöpfchen raus.
- Langsames Betätigen: Man muss die Festo-Ventile hinreichend schnell betätigen, weil sie einen Zwischenzustand haben, in dem Zuluft, Ausgangsluft und Abluft ins Freie miteinander verbunden sind. Da kommt dann kein Signal durch, aber Druckluft geht sehr schnell verloren.
- Eingespannte Ventile, die dadurch undicht werden: Je nachdem, mit was für Bauteile man die Ventile verbaut, steht ihr Gehäuse durch Toleranzen ordentlich unter Spannung. Manchmal führt das zu einem undichten Zustand - siehe z.B. den zweiten Kommentar unter https://ftcommunity.de/bilderpool/model ... n-2/15281/.
- Der Unterschied zwischen den Ventilen mit blauem Stößel ist vermutlich bekannt: (Öffner, verbindet standardmäßig den Ausgang mit der Abluft und nur beim Drücken mit der Zuluft) und rotem Stößel (Schließer, genau andersrum, verbindet standardmäßig den Ausgang mit der Zuluft und nur beim Drücken mit der Abluft).
- Auch sonst wo können Undichtigkeiten entstehen: Bei Winkelstücken und P-Stopfen z.B.
Gruß,
Stefan
Vorsicht! Die Festo-Ventile sind für 0,3 bar, allerhöchsten 0,5 bar ausgelegt! Wenn ihr die am blauen ft-Kompressor ohne Druckminderung o.ä. betreibt, könnten die euch das übelnehmen und undicht werden.
Ansonsten ist beliebt:
- Verkehrt anschließen
- Langsames Betätigen: Man muss die Festo-Ventile hinreichend schnell betätigen, weil sie einen Zwischenzustand haben, in dem Zuluft, Ausgangsluft und Abluft ins Freie miteinander verbunden sind. Da kommt dann kein Signal durch, aber Druckluft geht sehr schnell verloren.
- Eingespannte Ventile, die dadurch undicht werden: Je nachdem, mit was für Bauteile man die Ventile verbaut, steht ihr Gehäuse durch Toleranzen ordentlich unter Spannung. Manchmal führt das zu einem undichten Zustand - siehe z.B. den zweiten Kommentar unter https://ftcommunity.de/bilderpool/model ... n-2/15281/.
- Der Unterschied zwischen den Ventilen mit blauem Stößel ist vermutlich bekannt: (Öffner, verbindet standardmäßig den Ausgang mit der Abluft und nur beim Drücken mit der Zuluft) und rotem Stößel (Schließer, genau andersrum, verbindet standardmäßig den Ausgang mit der Zuluft und nur beim Drücken mit der Abluft).
- Auch sonst wo können Undichtigkeiten entstehen: Bei Winkelstücken und P-Stopfen z.B.
Gruß,
Stefan
Re: Festo-Ventila
Danke für eure Antworten Florian und Stefan,
ich weiß dass die Festo-Ventile für kleinere Drücke ausgelegt sind als mein ft-Kompressor (0,7 bar) liefert. Bei einfachen Anordnungen wie den Motoren in der Bauanleitung des Festo-Kastens halten sie das aus, das ist alles sehr hübsch.
Ich frage mich, was eine Neuauflage der Festo-Ventile kosten würde. Natürlich verbessert für 1 bar, stabileres Gehäuse und nutzbarer Abluftkanal. Wenn man mit einer Auflage von z. B. 100 Stück rechnet, wie schwierig wäre die Konstruktion und wie hoch wären die Produktionskosten? Ich würde mich mit einem kleinen 4-stelligen Betrag beteiligen. Konstruktiv und produktiv kann ich nichts beitragen, da müsste sich ein Pneumatik Begeisterter und entsprechend Erfahrener finden. Kommerziell könnten die bürokratischen Hindernisse unüberwindlich sein ("1 bar ist extrem gefährlich, schwere Sicherheitsmaßnahmen sind erforderlich ..."), aber wenn ich das als Privatmann mache oder evtl. der Verein nur für die Mitglieder, könnte das evtl. gehen. Weiß da jemand Bescheid?
Wenn ich bedenke, dass man ein ordentliches Buch bei einer Kleinauflage für ca. 20 € drucken lassen kann und selbst der Einzeldruck wenig mehr als 30 € kostet, dann müssten doch die heutigen Produktionsmethoden auch kostengünstige Ventile schaffen können.
Die besagte Bauanleitung enthält neben der reinen Technik auch Logikschaltungen, die das Verständnis richtig erfahr- und fühlbar machen. Das sind regelrechte Juwelen.
Die Magnetventile von ffm sind jedenfalls außerordentlich gut und günstig. Mit denen werde ich wohl weitermachen.
Viele Grüße,
euer Rudi
ich weiß dass die Festo-Ventile für kleinere Drücke ausgelegt sind als mein ft-Kompressor (0,7 bar) liefert. Bei einfachen Anordnungen wie den Motoren in der Bauanleitung des Festo-Kastens halten sie das aus, das ist alles sehr hübsch.
Ich frage mich, was eine Neuauflage der Festo-Ventile kosten würde. Natürlich verbessert für 1 bar, stabileres Gehäuse und nutzbarer Abluftkanal. Wenn man mit einer Auflage von z. B. 100 Stück rechnet, wie schwierig wäre die Konstruktion und wie hoch wären die Produktionskosten? Ich würde mich mit einem kleinen 4-stelligen Betrag beteiligen. Konstruktiv und produktiv kann ich nichts beitragen, da müsste sich ein Pneumatik Begeisterter und entsprechend Erfahrener finden. Kommerziell könnten die bürokratischen Hindernisse unüberwindlich sein ("1 bar ist extrem gefährlich, schwere Sicherheitsmaßnahmen sind erforderlich ..."), aber wenn ich das als Privatmann mache oder evtl. der Verein nur für die Mitglieder, könnte das evtl. gehen. Weiß da jemand Bescheid?
Wenn ich bedenke, dass man ein ordentliches Buch bei einer Kleinauflage für ca. 20 € drucken lassen kann und selbst der Einzeldruck wenig mehr als 30 € kostet, dann müssten doch die heutigen Produktionsmethoden auch kostengünstige Ventile schaffen können.
Die besagte Bauanleitung enthält neben der reinen Technik auch Logikschaltungen, die das Verständnis richtig erfahr- und fühlbar machen. Das sind regelrechte Juwelen.
Die Magnetventile von ffm sind jedenfalls außerordentlich gut und günstig. Mit denen werde ich wohl weitermachen.
Viele Grüße,
euer Rudi