Hallo,
Florian hat das Prinzip weitestgehend "erraten".
Habe die Schraube nur als Ersatz für eine Gewindestange als Spindel
genutzt. Diese ist aktuell nur hineingeschraubt, kann bei Bedarf eingeklebt werden.
Betreffend dem Tabulator-Vorschub.
War prinzipiell früher weit an Maschinen-Anlagen etc. verbreitet. Vor allem bei Massen-
fertigungen mit gleichen Abständen aber öfteren Wechseln in Verbindungen mit Elektromechaniken.
Hauptsächlich wurde das Wort "Tabulator" ja im Büromaschinenbereich für Schreibmaschinen
und (elektro-)mechanische Buchungsmaschinen verwendet.
Praktisch mehr als Ausdruck für eine Abfolge mehr oder weniger gleicher grober Abstandsschritte.
Den "Tab" selbst hat eh bis heute noch keiner gesehen, das Ding versteckt sich schon seit Menschengedenken.
Daher..., nur die Tasten und die Wirkungen, auch bei den PC-Tastaturen und Sichtgeräten.
Enkoder waren in "analoger" Form für Werkzeugmaschinen ja bis in den sechziger Jahren
oft noch die sog. "Resolver".
Für einfachere Funktionen nutzte man hauptsächlich einfache Elektromechanik. Letztendlich war alles
eine Kostenfrage und bis dato war die Elektronik noch relativ teuer.
Aktuell baue ich ein einfaches "Zeigemodell" mit Fischertechnik. Erst einmal in einfacher Form mit manueller
Bedienung.
Klar, mit Controllern und moderneren Elektronikelementen geht es einfacher und komfortabler. Aber so "alte
Technik" hat auch ihren Reiz bis heute erhalten.
PS: Es gibt auch Wellenkupplungen 6mm auf 4mm starr (oder flexibel), mit denen man das Gleiche machen kann: Nockenscheibe und Zahnrad auf der 4mm-Seite, M6-Schraube auf der anderen Seite. Bei längeren Schrauben oder Gewindestangen braucht es noch ein Gegenlager für 6mm Achsen. Wer eine Ständerbohrmaschine hat, kann sich so einen Adapter selber bohren.
War für mich zu einfach meinen Kasten mit den Reduzierelementen zu öffnen..., nach dem Motto:
"Warum einfach wenn es komplizierter auch geht".
Was tun wenn man keine Wellenkupplungen oder ähnliches hat
Mit einem digitalen Impulszählwerk und einem Vergleicher könnte man dann also ohne Microcontroller eine Position anfahren.
Wahrscheinlich könnte man das auch vollkommen mechanisch lösen.
Es gibt ja noch sog. "handbetätigte Impulszähler", sog. Stückzähler. Einfach irgendwie so montieren daß die Nockenscheibe
den mechanischen Taster korrekt bewegt.