Fischertechnik trifft M6-Gewinde

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Karl
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Fischertechnik trifft M6-Gewinde

Beitrag von Karl » 29 Sep 2026, 16:04

Hallo,
mal ohne viele Worte.
Anwendung z. B. im einfachsten Falle als Tabulator-Vorschubeinheit mit
(ca.) 1 mm Abstand wenn die Nockenscheibe jede volle Umdrehung eine
Funktion auslöst. Auslösung einer Funktion beispielsweise durch elektr.
Schalter, Kupplung oder irgendwie auch auf elektronischen Wegen.
Genauigkeiten sollten im Rahmen der Fischertechnik-Konstrukte ausreichend
sein.
Statt einer 6mm Gewindeschraube kann auch eine Gewindestange verwendet
werden. Länge ist x-beliebig.
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Harald
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Re: Fischertechnik trifft M6-Gewinde

Beitrag von Harald » 29 Sep 2026, 18:17

Ich fürchte, das braucht deutlich mehr Worte.

Was ist ein Tabulator und wo ist der?
Wohin und was tabuliert der?
Was genau treibt die Schraube da? Ist die mit reingeklebt? Hat der BS15-Loch ein Innengewinde bekommen?
Wo kommen die 1-mm-Schritte her? Hängt das mit der Ganghöhe von m6 zusammen? Und wenn ja, welches Teil verschiebt sich dann -- kommt die Schraube aus dem BS15-Loch heraus? Müsste sie dann nicht gegen Verdrehen gesichert werden?
--- Ich liebe es, wenn ein Modell funktioniert. ---

atzensepp
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Wohnort: Uttenreuth

Re: Fischertechnik trifft M6-Gewinde

Beitrag von atzensepp » 30 Sep 2026, 00:10

ich rate mal mit Rosenthal:
Der schwarze Stein ist auf der Klemmverschraubung aufgeklebt.
Die M6-Schraube ist fest in den schwarzen Stein hineingeschraubt.
Eine Arbeitsmutter kann auf die M6-Schraube aufgeschraubt werden und verschiebt sich dann pro Umdrehung um 1 mm.
Die Umdrehungen werden mit Nockenscheibe und einem Taster gezählt.
Ein Tabulator entspricht dann einem Tastendruck und einer Länge von 1mm.
Und ja, die Schraube müsste gegen Verdrehung gesichert werden.

Man hat gewissermaßen einen Linearaktor mit einem sehr einfachen "Encoder" für diskrete Schritte.
Mit einem digitalen Impulszählwerk und einem Vergleicher könnte man dann also ohne Microcontroller eine Position anfahren.
Wahrscheinlich könnte man das auch vollkommen mechanisch lösen.

PS: Es gibt auch Wellenkupplungen 6mm auf 4mm starr (oder flexibel), mit denen man das Gleiche machen kann: Nockenscheibe und Zahnrad auf der 4mm-Seite, M6-Schraube auf der anderen Seite. Bei längeren Schrauben oder Gewindestangen braucht es noch ein Gegenlager für 6mm Achsen. Wer eine Ständerbohrmaschine hat, kann sich so einen Adapter selber bohren.

Karl
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Re: Fischertechnik trifft M6-Gewinde

Beitrag von Karl » 30 Sep 2026, 01:12

Hallo,
Florian hat das Prinzip weitestgehend "erraten".
Habe die Schraube nur als Ersatz für eine Gewindestange als Spindel
genutzt. Diese ist aktuell nur hineingeschraubt, kann bei Bedarf eingeklebt werden.
Betreffend dem Tabulator-Vorschub.
War prinzipiell früher weit an Maschinen-Anlagen etc. verbreitet. Vor allem bei Massen-
fertigungen mit gleichen Abständen aber öfteren Wechseln in Verbindungen mit Elektromechaniken.
Hauptsächlich wurde das Wort "Tabulator" ja im Büromaschinenbereich für Schreibmaschinen
und (elektro-)mechanische Buchungsmaschinen verwendet.
Praktisch mehr als Ausdruck für eine Abfolge mehr oder weniger gleicher grober Abstandsschritte.

Den "Tab" selbst hat eh bis heute noch keiner gesehen, das Ding versteckt sich schon seit Menschengedenken.
Daher..., nur die Tasten und die Wirkungen, auch bei den PC-Tastaturen und Sichtgeräten. ;)

Enkoder waren in "analoger" Form für Werkzeugmaschinen ja bis in den sechziger Jahren
oft noch die sog. "Resolver".
Für einfachere Funktionen nutzte man hauptsächlich einfache Elektromechanik. Letztendlich war alles
eine Kostenfrage und bis dato war die Elektronik noch relativ teuer.
Aktuell baue ich ein einfaches "Zeigemodell" mit Fischertechnik. Erst einmal in einfacher Form mit manueller
Bedienung.
Klar, mit Controllern und moderneren Elektronikelementen geht es einfacher und komfortabler. Aber so "alte
Technik" hat auch ihren Reiz bis heute erhalten.
PS: Es gibt auch Wellenkupplungen 6mm auf 4mm starr (oder flexibel), mit denen man das Gleiche machen kann: Nockenscheibe und Zahnrad auf der 4mm-Seite, M6-Schraube auf der anderen Seite. Bei längeren Schrauben oder Gewindestangen braucht es noch ein Gegenlager für 6mm Achsen. Wer eine Ständerbohrmaschine hat, kann sich so einen Adapter selber bohren.
War für mich zu einfach meinen Kasten mit den Reduzierelementen zu öffnen..., nach dem Motto:
"Warum einfach wenn es komplizierter auch geht".
Was tun wenn man keine Wellenkupplungen oder ähnliches hat :?:
Mit einem digitalen Impulszählwerk und einem Vergleicher könnte man dann also ohne Microcontroller eine Position anfahren.
Wahrscheinlich könnte man das auch vollkommen mechanisch lösen.
Es gibt ja noch sog. "handbetätigte Impulszähler", sog. Stückzähler. Einfach irgendwie so montieren daß die Nockenscheibe
den mechanischen Taster korrekt bewegt.

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