Winde für eine Kette
Verfasst: 03 Jul 2026, 08:18
Moin moin,
Ketten als Zugmittel sind bei Kränen sehr selten, ich kenne tatsächlich nur einen Kran bei dem das umgesetzt wurde: das ist der historische 150t Kran von 1888 in Hamburg. Es liegt an einigen Nachteilen, die eine Kette mit sich bringt; obwohl die mögliche Zuglast höher ist als bei einem Seil -- wenigstens bei den Stahlseilen von 1888.
Nach dem ich mich ausführlich über die Schwierigkeiten, die eine Kette im Modell mit sich bringt ausgelassen habe, ging es wie immer: kaum ist der ft:pedia Artikel abgeschickt und verfügbar (in ft:pedia 2-2026, der Hamburger 150t Kran), schon hat man eine Idee wie es doch geht!
Hier also eine mögliche Lösung für eine Kettenwinde. Die Kette muss ja beim Hochziehen irgendwohin.
Einfache Konstruktion: Zwei Drehscheiben 60 über kurze Achsen verbunden, wo bei alle Achsen zusammen den Körper der Winde bilden. Mit dem gelben Baustein 7,5 und zwei Fördergliedern ist die Kette dann befestigt (hatte lange keine Idee, wie ich die Kette da in der Nabe befestigen sollte). Durch die Achsen wird das freie Drehen des Bausteins 7,5 verhindert.
Die beiden schwarzen Zahnräder 15 und die Seilroillen 21 dienen als Führung, da ich auf eine durchgehende Achse verzichtet habe.
Die Winde funktioniert so weit prima, insofern habe ich den Kettenbunker im 150t Kran ersetzt. Es bleibt aber, dass da schnell ein sehr grosser Durchmesser zusammenkommt, einfach weil die Kette sehr dick ist - im Vergleich zu einem Seil. Daher ist die Kapazität der Winde beschränkt und somit auch der Hubweg. Nicht alle Probleme lassen sich lösen, immerhin eine Winde für eine Kette gibt es jetzt.
Weiter viel Spass!
F
Ketten als Zugmittel sind bei Kränen sehr selten, ich kenne tatsächlich nur einen Kran bei dem das umgesetzt wurde: das ist der historische 150t Kran von 1888 in Hamburg. Es liegt an einigen Nachteilen, die eine Kette mit sich bringt; obwohl die mögliche Zuglast höher ist als bei einem Seil -- wenigstens bei den Stahlseilen von 1888.
Nach dem ich mich ausführlich über die Schwierigkeiten, die eine Kette im Modell mit sich bringt ausgelassen habe, ging es wie immer: kaum ist der ft:pedia Artikel abgeschickt und verfügbar (in ft:pedia 2-2026, der Hamburger 150t Kran), schon hat man eine Idee wie es doch geht!
Hier also eine mögliche Lösung für eine Kettenwinde. Die Kette muss ja beim Hochziehen irgendwohin.
Einfache Konstruktion: Zwei Drehscheiben 60 über kurze Achsen verbunden, wo bei alle Achsen zusammen den Körper der Winde bilden. Mit dem gelben Baustein 7,5 und zwei Fördergliedern ist die Kette dann befestigt (hatte lange keine Idee, wie ich die Kette da in der Nabe befestigen sollte). Durch die Achsen wird das freie Drehen des Bausteins 7,5 verhindert.
Die beiden schwarzen Zahnräder 15 und die Seilroillen 21 dienen als Führung, da ich auf eine durchgehende Achse verzichtet habe.
Die Winde funktioniert so weit prima, insofern habe ich den Kettenbunker im 150t Kran ersetzt. Es bleibt aber, dass da schnell ein sehr grosser Durchmesser zusammenkommt, einfach weil die Kette sehr dick ist - im Vergleich zu einem Seil. Daher ist die Kapazität der Winde beschränkt und somit auch der Hubweg. Nicht alle Probleme lassen sich lösen, immerhin eine Winde für eine Kette gibt es jetzt.
Weiter viel Spass!
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