Demomodelle Hyperboloidverzahnung
Verfasst: 16 Feb 2026, 14:59
Hallo zusammen,
die einfachste Art, parallele Wellen miteinander zu verkoppeln, sind Reibräder. Mathematisch rollen zwei parallele Zylinder aneinander ab.
Da Reibung nicht 100% verlässlich ist, benutzt man Zahnräder. Man will dann in der Regel Zahnformen finden, so dass die Drehwinkel der Wellen stets proportional sind. Das führt zu Evolventenverzahnung, Zykloidenverzahnung, usw.
Will man windschiefe Achsen miteinander verkoppeln, so braucht man zunächst einen Ersatz für die zylinderförmigen Reibräder.
Dieser Ersatz sind einschalige Hyperboloide, die durch Rotation einer windschiefen Geraden um eine Achse entstehen.
Hier ein Demomodell mit sechs Laufschienen:
Detail der Laufschienenbefestigung:
In Aktion:
Auch wenn es schwer vorstellbar ist: Zwei der gezeigten Modellen können miteinander verkoppelt werden. Dabei klappert es aber wegen der Länge der Laufschienen immer etwas. Ich zeige später ein besseres Modell dazu.
Man muss dabei natürlich genau schauen, wo die Taille des Hyperboloids ist. Im gezeigten Modell liegt die Taille nicht bei der Drehscheibe, sondern ein ganzes Stück weiter links. (Wer es genau wissen will: da, wo die Ebene durch die Achse und die Nut einer Drehscheibe und die Laufschiene sich schneiden.)
die einfachste Art, parallele Wellen miteinander zu verkoppeln, sind Reibräder. Mathematisch rollen zwei parallele Zylinder aneinander ab.
Da Reibung nicht 100% verlässlich ist, benutzt man Zahnräder. Man will dann in der Regel Zahnformen finden, so dass die Drehwinkel der Wellen stets proportional sind. Das führt zu Evolventenverzahnung, Zykloidenverzahnung, usw.
Will man windschiefe Achsen miteinander verkoppeln, so braucht man zunächst einen Ersatz für die zylinderförmigen Reibräder.
Dieser Ersatz sind einschalige Hyperboloide, die durch Rotation einer windschiefen Geraden um eine Achse entstehen.
Hier ein Demomodell mit sechs Laufschienen:
Detail der Laufschienenbefestigung:
In Aktion:
Auch wenn es schwer vorstellbar ist: Zwei der gezeigten Modellen können miteinander verkoppelt werden. Dabei klappert es aber wegen der Länge der Laufschienen immer etwas. Ich zeige später ein besseres Modell dazu.
Man muss dabei natürlich genau schauen, wo die Taille des Hyperboloids ist. Im gezeigten Modell liegt die Taille nicht bei der Drehscheibe, sondern ein ganzes Stück weiter links. (Wer es genau wissen will: da, wo die Ebene durch die Achse und die Nut einer Drehscheibe und die Laufschiene sich schneiden.)