habe mal eine Teil meines Fundus umgekrempelt und u. a. auch
60 Relais für 12 V - 4 x UM - samt Tragschienen-Sockel hervorgeholt.
Da ja die Winterzeit schneller als vermutet naht dachte ich mir..., man
könnte auch mit Relais so zwischendurch irgendetwas machen.
Relais sind neu und die Kontakte sind angeblich für 5 A geeignet.
Sollte für Modell-Basteleien gut reichen.
Wenn man mit Relais bastelt möchte man auch Schaltungen ausprobieren.
Müssen ja nicht gleich komplett verdrahtete Schaltungen sein, Teilstücke
sind meistens vorteilhafter zur Fehlersuche und "Verhaltensforschung".
Doch wie ohne allzu viel Aufwand ein "Testbrett" herstellen.
Nach kurzem Nachdenken fiel mir die 1000er Platte 35602 ein. Ja die grosse Platte
mit den langen Schlitzen.
Bildlich ist unten das "Testboard" zu sehen. Montiert sind die Relais mit der
Fassung auf DIN-Tragschienen. Allerdings um 15mm erhöht über der Platte unter
Verwendung von 15er Bausteinen 32064 mt Bohrung,
Tragschiene für die Stromverteilung und Verdrahtungskanäle sind direkt auf der
Platte geschraubt. Alles mit M3er Schrauben und sog. Stop-Muttern um die Breite der
Schlitze nicht zu ändern.
Allerdings könnten die Unterlegscheiben oben unter den Schraubenköpfen größer sein.
Hatte allerdings nur 9mm mit Bohrungen 3,2mm zur Verfügung. Mal schauen
was die Zeit bringt, manchmal bekommt man Sonderangebote zu günstigen Preisen.
So U-Scheiben mit 11mm und/oder 13mm sind wünschenswert.
Die unteren 12poligen Anschlussleisten haben je eine Kontaktleiste um viele
Leitungen anzuklemmen welche direkt die Speisespannung führen sollen.
Die Litzenkabel 0,34mm² werden mit gecrimpten blanken Gabelkontaktschuhen
unter den Plättchen der Schraubverbindungen befestigt. Sollten als preisgünstige
Methode voll den Zweck im Hobbybereich erfüllen.
Aderendhülsen fand ich nicht so vorteilhaft da ein Großteil der Anschlüsse nur
eine Leitung bekommt und die Plättchen dann verkantet schief sitzen.
Jetzt ein Bild ohne die Verdrahtungskanal-Deckel.
Eine Leitung befindet sich testweise an einem Relais-Sockel-Anschluss.
Sieht alles ein bischen "altbacken" aus..., ist nun mal "Klappertechnik".