Hallo in die Runde,
Mitte Oktober 2026 findet in unserem Ort die alljährliche, von nationalen und internationalen Ausstellern geprägte Modellbahnausstellung statt. Neben Anlagen der Spurweiten ´Z´, ´N´, H0´ und ´0´ erhielt ich kurzfristig erstmals Gelegenheit, meine Fischertechnik-Bau-Spiel-Bahn (BSB) inmitten eines möglichst von Bewegungsabläufen gestalteten elektromechanischen Fischertechnik-Umfelds zu präsentieren. Das Ensemble soll auf einer Fläche von max. 60x200 cm insbesondere - aber nicht nur - für Kinder optisch nachvollziehbar rein analog gestaltet werden. Es sollen nur Fischertechnik-Teile verwendet werden. IT-gestützte Prozesse (z.B. mittels TXT ...) sollen nicht zur Anwendung kommen.
Meine Planung sieht vor:
Zwei mit Fischertechnik gestaltete Fabriken A und B, die über eine Brücke voneinander getrennt sind, beliefern sich über die BSB gegenseitig mit Waren. Das Be- und Entladen der Güterwagen (hier: gelbe Kipploren) soll möglichst abwechslungsreich simuliert werden.
Was bislang schon prototypisch realisiert ist:
- 2-spuriger Pendelbetrieb zwischen A und B (realisiert mittels elektromechanischer Hobby3-Artikel)
- Brückenkonstruktion meines Enkels (realisiert mit Profi Mechanic&Static 2)
Was noch fehlt:
Ideen für dynamisch anmutende Be- und Entladesimulation (z.B. mittels Portalkran, Turmkran, Förderband, ...)
Da mir die Präsentation der BSB recht kurzfristig eröffnet wurde und ich bis Mitte Oktober auch anderweitg terminlich beansprucht bin,
lade ich euch ein, mich mit pfiffigen Tipps und möglichst auch zugehörigen Bauanleitungen ergänzend zu unterstützen.
Ich danke euch im Voraus für eure Ideen und/oder Hinweise.
Mit besten Grüßen
Eckehart
Geplante Präsentation der Fischertechnik-Bau-Spiel-Bahn in dynamischer Fischertechnik-Welt
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Re: Geplante Präsentation der Fischertechnik-Bau-Spiel-Bahn in dynamischer Fischertechnik-Welt
Hallo...
Nur so ein paar Gedanken:
Also die Erfahrungen die ich mit der Bauspielbahn gemacht habe sind in der Richtung nicht soooo gut.
Ich hab auch ein paar Anlagen aufgebaut. Manche provisorisch und eine fest.
1. Die Gleise. Es gibt mit der Zeit einen Belag den man runterschleifen muss. Manchmal hab ich deswegen die Lok mit einem Tender gehabt, wo dann eine 9V drauf war.
2. Die Abnehmer. Auch die müssen immer zu zweit gut auf den Gleisen sein und manchmal erst abgeschliffen werden.
3. Weichen müssen verkabelt werden. Normalerweise haben die Anlagen kein festes Brett, sondern sind unten hohl. Das verlängert den ganzen Aufbau erheblich.
4. Kabel bzw Stecker müssen sehr sehr stramm sitzen. Sonst Gefahr von Wackelkontakten.
5. Die gelbe Kipploren. Die sind meiner Meinung denkbar ungünstig, für einen Automatischen ablauf. Auskippen ist auch schlecht automatisch machbar.
Erfahrungsgemäß sind für Kinder Smarties atraktiv. Man kann die lose oder als Minikarton (z.B. Lidel) nehmen oder eine Kombi davon nehmen. Die Minis kosten aber relativ viel Geld.
"Leider" müssen die ab und an ausgetauscht werden. Kinder könne die dann mitnehmen/essen.
Ich würde z.B. einen Kran einfach so hin und her laufen lassen, also nur drehen ohne entladen.
Man kann auch Signale aus ft sich bewegen lassen, wenn die Züge durch eine Lichtschranke fahren. Ist einfacher als ein Gleis Besetzt zu machen. Die Signale sind auf Bildern in Anleitungen und in den Werbungen von der BSB zu sehen.
Warum soll kein ft-Controller benutzt werden? Das würde die Bewegungen erheblich vereinfachen.
Andere Ideen sind z.B. einen Ablaufberg zu machen, wo Wagons "alleine" "sortiert" werden. Also eine Lok schiebt eine Zug zum Berg usw. und die laufen dann auf verschiedene Gleise.
Man "kann" auch alles rein mechanisch machen. Muss aber dann aber intensiver betreut werden. Zumindes ist das dann atraktiver für Kinder, weil sie es anfassen dürfen. Also Signale, Kran usw. Mit Kurbel oder wie bei Brio, wo der Kran einfach mit der Hand gesteuert wird.
Das geht auch mit einem Sauggreifer, wo man dann eine Taste drücken muss, damit er den Karton festhält.
Dann gehen auch die Loren. Nur muss man aufpassen, das nicht jeder so alles anfasst. Also einzelne lose Samarties.
Man könnte auch eine Füllvorrichtung (Kurbel/Kasten...) für ein paar Smarties machen, die dann in eine Lore fallen und dann am Ende von Kindern entnommen werden. Sowas wie bei Mc Donald für die Smarties beim Eis.
Mit freundlichen Grüßen
Holger
Nur so ein paar Gedanken:
Also die Erfahrungen die ich mit der Bauspielbahn gemacht habe sind in der Richtung nicht soooo gut.
Ich hab auch ein paar Anlagen aufgebaut. Manche provisorisch und eine fest.
1. Die Gleise. Es gibt mit der Zeit einen Belag den man runterschleifen muss. Manchmal hab ich deswegen die Lok mit einem Tender gehabt, wo dann eine 9V drauf war.
2. Die Abnehmer. Auch die müssen immer zu zweit gut auf den Gleisen sein und manchmal erst abgeschliffen werden.
3. Weichen müssen verkabelt werden. Normalerweise haben die Anlagen kein festes Brett, sondern sind unten hohl. Das verlängert den ganzen Aufbau erheblich.
4. Kabel bzw Stecker müssen sehr sehr stramm sitzen. Sonst Gefahr von Wackelkontakten.
5. Die gelbe Kipploren. Die sind meiner Meinung denkbar ungünstig, für einen Automatischen ablauf. Auskippen ist auch schlecht automatisch machbar.
Erfahrungsgemäß sind für Kinder Smarties atraktiv. Man kann die lose oder als Minikarton (z.B. Lidel) nehmen oder eine Kombi davon nehmen. Die Minis kosten aber relativ viel Geld.
"Leider" müssen die ab und an ausgetauscht werden. Kinder könne die dann mitnehmen/essen.
Ich würde z.B. einen Kran einfach so hin und her laufen lassen, also nur drehen ohne entladen.
Man kann auch Signale aus ft sich bewegen lassen, wenn die Züge durch eine Lichtschranke fahren. Ist einfacher als ein Gleis Besetzt zu machen. Die Signale sind auf Bildern in Anleitungen und in den Werbungen von der BSB zu sehen.
Warum soll kein ft-Controller benutzt werden? Das würde die Bewegungen erheblich vereinfachen.
Andere Ideen sind z.B. einen Ablaufberg zu machen, wo Wagons "alleine" "sortiert" werden. Also eine Lok schiebt eine Zug zum Berg usw. und die laufen dann auf verschiedene Gleise.
Man "kann" auch alles rein mechanisch machen. Muss aber dann aber intensiver betreut werden. Zumindes ist das dann atraktiver für Kinder, weil sie es anfassen dürfen. Also Signale, Kran usw. Mit Kurbel oder wie bei Brio, wo der Kran einfach mit der Hand gesteuert wird.
Das geht auch mit einem Sauggreifer, wo man dann eine Taste drücken muss, damit er den Karton festhält.
Dann gehen auch die Loren. Nur muss man aufpassen, das nicht jeder so alles anfasst. Also einzelne lose Samarties.
Man könnte auch eine Füllvorrichtung (Kurbel/Kasten...) für ein paar Smarties machen, die dann in eine Lore fallen und dann am Ende von Kindern entnommen werden. Sowas wie bei Mc Donald für die Smarties beim Eis.
Mit freundlichen Grüßen
Holger
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- Baudobrigus
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Re: Geplante Präsentation der Fischertechnik-Bau-Spiel-Bahn in dynamischer Fischertechnik-Welt
Hallo Holger,
danke für deine Zeilen. Sie sind erfrischend und bringen mich auf neue Ideen .
Mir ist durchaus bewusst, dass die BSB nicht ideal ist. Eine eigens konstruierte Bahn à la LGB wäre da wesentlich besser. Die 4 Wochen bis zur Ausstellung lassen das aber nicht zu... - Weichen sollen übrigens nicht eingesetzt werden. Es kommen zwei gerade Schienenstränge zum Einsatz, auf denen jeweils ein Zug gleichzeitg von links nach rechts bzw. von Rechts nach links fahren soll. Mein Enkel legt Wert darauf, dass sich die beiden Züge auf der Brücke und damit auf halber Strecke begegnen. Dafür wurde die Brückenkonstruktion schließlich von ihm ausgelegt!
Das mit den Smarties finde ich sehr gut. Die können in konfektionierten Schächtelchen verpackt ´verdient´ werden, denn meine Präsentation ist mit einigen Fragen an Kinder verbunden. Wie im letzten Jahr wird unser Verein wohl wieder recht spendabel sein ...
Die gelben Kipploren sollen nicht wirklich befüllt werden. Eine Simulation genügt da völlig. Ich habe bereits meine Fischertechnik-Förderbecher samt Förderkette zutage gefördert. Die dürfen nicht fehlen, denn sie gehörten in Kindheitstagen zu den begehrtesten Fischertechnik-Teilen unseres ältesten Sohnes.
Ich bin zurzeit auf der Suche nach einer Bauanleitung für einen Portalkran, der sich auf Schienen bewegt. Ich muss mal in meinen Hobby-Büchern nachschauen bzw. unsere Bildergalerie bemühen ...
Beste Grüße
Eckehart
danke für deine Zeilen. Sie sind erfrischend und bringen mich auf neue Ideen .
Mir ist durchaus bewusst, dass die BSB nicht ideal ist. Eine eigens konstruierte Bahn à la LGB wäre da wesentlich besser. Die 4 Wochen bis zur Ausstellung lassen das aber nicht zu... - Weichen sollen übrigens nicht eingesetzt werden. Es kommen zwei gerade Schienenstränge zum Einsatz, auf denen jeweils ein Zug gleichzeitg von links nach rechts bzw. von Rechts nach links fahren soll. Mein Enkel legt Wert darauf, dass sich die beiden Züge auf der Brücke und damit auf halber Strecke begegnen. Dafür wurde die Brückenkonstruktion schließlich von ihm ausgelegt!
Das mit den Smarties finde ich sehr gut. Die können in konfektionierten Schächtelchen verpackt ´verdient´ werden, denn meine Präsentation ist mit einigen Fragen an Kinder verbunden. Wie im letzten Jahr wird unser Verein wohl wieder recht spendabel sein ...
Die gelben Kipploren sollen nicht wirklich befüllt werden. Eine Simulation genügt da völlig. Ich habe bereits meine Fischertechnik-Förderbecher samt Förderkette zutage gefördert. Die dürfen nicht fehlen, denn sie gehörten in Kindheitstagen zu den begehrtesten Fischertechnik-Teilen unseres ältesten Sohnes.
Ich bin zurzeit auf der Suche nach einer Bauanleitung für einen Portalkran, der sich auf Schienen bewegt. Ich muss mal in meinen Hobby-Büchern nachschauen bzw. unsere Bildergalerie bemühen ...
Beste Grüße
Eckehart
Grüße vom Holderbergerhof, 45 Gehminuten zur Festung Ehrenbreitstein in Koblenz
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Re: Geplante Präsentation der Fischertechnik-Bau-Spiel-Bahn in dynamischer Fischertechnik-Welt
@Holger
Zu deiner Frage, warum kein ft-Controller genutzt werden soll:
In unserer zunehmend IT-/KI-gestützten Umwelt will ich einen kleinen analogen ´Kontrapunkt´setzen. Die Schönheit bzw. Eleganz des optisch in Bewegung gesetzten Gegenständlichen soll zumindest im dargestellten 60x200 cm kleinen Fischertechnik-Refugium Vorrang haben.
So kann ich deinem Vorschlag, Flügelsignale einzusetzen, viel abgewinnen. Semaphorisches war für mich schon seit meiner frühen Kindheit voller positiver Reize. Mein Opa war nämlich Kapitän auf einem Raddampfer. Er brachte mir das Flaggenalphabet der (Rhein-)Schifffahrt bei
Zu deiner Frage, warum kein ft-Controller genutzt werden soll:
In unserer zunehmend IT-/KI-gestützten Umwelt will ich einen kleinen analogen ´Kontrapunkt´setzen. Die Schönheit bzw. Eleganz des optisch in Bewegung gesetzten Gegenständlichen soll zumindest im dargestellten 60x200 cm kleinen Fischertechnik-Refugium Vorrang haben.
So kann ich deinem Vorschlag, Flügelsignale einzusetzen, viel abgewinnen. Semaphorisches war für mich schon seit meiner frühen Kindheit voller positiver Reize. Mein Opa war nämlich Kapitän auf einem Raddampfer. Er brachte mir das Flaggenalphabet der (Rhein-)Schifffahrt bei
Grüße vom Holderbergerhof, 45 Gehminuten zur Festung Ehrenbreitstein in Koblenz