Quo vadis, oder ...der Kasper auf der Baustelle...
Verfasst: 10 Mär 2026, 11:02
Hallo zusammen,
es ist sehr schade, dass in letzter Zeit so viele kritische und enttäuschte Beiträge zur Entwicklung von ft kommen. Aber das hat vermutlich den Grund, dass Vieles für uns alte Hasen nicht verständlich ist. Die Holz-Bausätze gruseln mich. Und auch das, was an echter fischertechnik neu kommt, wirkt sehr kostenoptimiert. Es sind aus technischer Hinsicht mangelhafte Konstruktionen, die auf geringen Bauteileinsatz hin optimiert wurden. Die unsäglichen Statik-Konstruktionen des Universal Ultimate sind ein schönes Beispiel, aber leider nicht das einzige.
Das Fehlen des Handsenders für die Fernsteuerung wurde ja auch gerade wieder diskutiert.
Die MINT-Kästen wirken auch zusammenhanglos hingestoppelt, Dokumentation und das didaktische Begleitmaterial sind - im Vergleich zu dem, was fischertechnik "früher" mal hatte - auch eher mager.
Was mich aber besonders betrübt: fischertechnik war für viele von uns der Einstieg in die Technik. Weil damit vorbildgetreue, realitätsnahe Modelle möglich waren. Das war der große Wert, der eigentliche Auftrag von ft: Bildung und Wissen spielerisch vermitteln.
Inzwischen wird aber an vielen Stellen nur noch eine Black Box geliefert, was da drin ist, muss man nicht verstehen, der Effekt ist die Hauptsache. Aktueller Gipfel ist der Liebherr Turmkran von der diesjährigen Spielwarenmesse. Eigentlich ein schönes, wenn auch nicht spektakuläres Modell.
Aber ... die Gestensteuerung! Im Ernst? Was soll das vermitteln? Ein neues Berufsbild des Kranführers? Ein vernünftiges Bedienpult war immer die hohe Kunst der ft-Schule. Aus Kardangelenken und Mikrotastern gebaute Joysticks etc., Hauptsache man hatte etwas, dass dem Original nahe kam.
Aber - wann habt Ihr in letzter Zeit einen Kranführer auf der Baustelle vor einem Gestensensor rumkaspern sehen? Was soll so ein Quatsch?
Oder macht das in Zukunft dann auch alles Alexa mit KI?
Verwunderte Grüße
Peter
(der händeringend nach einem weiteren blauen Handsender sucht)
es ist sehr schade, dass in letzter Zeit so viele kritische und enttäuschte Beiträge zur Entwicklung von ft kommen. Aber das hat vermutlich den Grund, dass Vieles für uns alte Hasen nicht verständlich ist. Die Holz-Bausätze gruseln mich. Und auch das, was an echter fischertechnik neu kommt, wirkt sehr kostenoptimiert. Es sind aus technischer Hinsicht mangelhafte Konstruktionen, die auf geringen Bauteileinsatz hin optimiert wurden. Die unsäglichen Statik-Konstruktionen des Universal Ultimate sind ein schönes Beispiel, aber leider nicht das einzige.
Das Fehlen des Handsenders für die Fernsteuerung wurde ja auch gerade wieder diskutiert.
Die MINT-Kästen wirken auch zusammenhanglos hingestoppelt, Dokumentation und das didaktische Begleitmaterial sind - im Vergleich zu dem, was fischertechnik "früher" mal hatte - auch eher mager.
Was mich aber besonders betrübt: fischertechnik war für viele von uns der Einstieg in die Technik. Weil damit vorbildgetreue, realitätsnahe Modelle möglich waren. Das war der große Wert, der eigentliche Auftrag von ft: Bildung und Wissen spielerisch vermitteln.
Inzwischen wird aber an vielen Stellen nur noch eine Black Box geliefert, was da drin ist, muss man nicht verstehen, der Effekt ist die Hauptsache. Aktueller Gipfel ist der Liebherr Turmkran von der diesjährigen Spielwarenmesse. Eigentlich ein schönes, wenn auch nicht spektakuläres Modell.
Aber ... die Gestensteuerung! Im Ernst? Was soll das vermitteln? Ein neues Berufsbild des Kranführers? Ein vernünftiges Bedienpult war immer die hohe Kunst der ft-Schule. Aus Kardangelenken und Mikrotastern gebaute Joysticks etc., Hauptsache man hatte etwas, dass dem Original nahe kam.
Aber - wann habt Ihr in letzter Zeit einen Kranführer auf der Baustelle vor einem Gestensensor rumkaspern sehen? Was soll so ein Quatsch?
Oder macht das in Zukunft dann auch alles Alexa mit KI?
Verwunderte Grüße
Peter
(der händeringend nach einem weiteren blauen Handsender sucht)