Osterausgabe der ft:pedia - Ausgabe 1/2026 ist fertig
Moderator: ft:pedia-Herausgeber
- Dirk Fox
- ft:pedia-Herausgeber
- Beiträge: 1852
- Registriert: 01 Nov 2010, 00:49
- Wohnort: Karlsruhe
- Kontaktdaten:
Osterausgabe der ft:pedia - Ausgabe 1/2026 ist fertig
Liebe ft:pedia-Fans,
wie immer pünktlich am letzten Samstag im Quartal ist sie fertig, die Ausgabe 1/2026 der ft:pedia - rechtzeitig zum Beginn der Osterferien:
ftpedia 1/2026.
86 Seiten mit beeindruckenden Modellen, Konstruktionsideen und technischen Grundlagen haben die Autoren diesmal beigesteuert. Stefan und ich waren beim Setzen der Ausgabe mal wieder hin und weg - und mussten uns sehr beherrschen, nicht sofort zu den Baukästen zu stürmen... Das dürft Ihr jetzt tun. Viel Spaß und Erkenntnis beim Lesen und Nachkonstruieren...
Herzliche Grüße,
Euer Dirk & Stefan
wie immer pünktlich am letzten Samstag im Quartal ist sie fertig, die Ausgabe 1/2026 der ft:pedia - rechtzeitig zum Beginn der Osterferien:
ftpedia 1/2026.
86 Seiten mit beeindruckenden Modellen, Konstruktionsideen und technischen Grundlagen haben die Autoren diesmal beigesteuert. Stefan und ich waren beim Setzen der Ausgabe mal wieder hin und weg - und mussten uns sehr beherrschen, nicht sofort zu den Baukästen zu stürmen... Das dürft Ihr jetzt tun. Viel Spaß und Erkenntnis beim Lesen und Nachkonstruieren...
Herzliche Grüße,
Euer Dirk & Stefan
Re: Osterausgabe der ft:pedia - Ausgabe 1/2026 ist fertig
Da haben sich die Autoren wieder viel Mühe gegeben.
Und ich hätte gleich eine Frage zu dem Artikel
"Ferngesteuerter Liebherr-Bagger mit Linear Antrieben"
Wie genau funktioniert der Linearantrieb und das ist doch bestimmt
kein Original FT Bauteil ?
Gruß,
Frank
Und ich hätte gleich eine Frage zu dem Artikel
"Ferngesteuerter Liebherr-Bagger mit Linear Antrieben"
Wie genau funktioniert der Linearantrieb und das ist doch bestimmt
kein Original FT Bauteil ?
Gruß,
Frank
Re: Osterausgabe der ft:pedia - Ausgabe 1/2026 ist fertig
Hallo Frank,
Du hast recht, der Linearantrieb ist kein ft-Bauteil sondern ein Fremdteil. Es ist ein Elektromotor mit Getriebe und Spindel über die eine "Kolbenstange" ein und ausgefahren werden kann - wie bei einem pneumatischen oder hydraulischen Zylinder - nur eben elektrisch. Endlagenschalter sorgen beim ein- oder ausfahren für eine entsprechende automatische Abschaltung.
Detlef Ottmann hat die Antriebe vor ein paar Jahren vorgestellt und beschrieben. Siehe auch in der Bildersammlung unter Modelle, Baumaschinen und dann: "Radbagger mit Linearantrieb". Da gibt es auch weitere Querverweise und ein Video.
Bekommen tut man die Linearantrieb u.a. bei einem bekannten Online-Händler in verschiedenen Längen und mit unterschiedlichen Stellgeschwindigkeiten und Kräften. Der Preis pro Stück liegt so bei ca. 30€.
Man kann die Antriebe gut mit der ft-Fernsteuerung verbinden. Dazu nutzt man die Motorausgänge. Aber auch mit jeder Fernsteuerung aus dem Modellbau.
Grüße Claus
Du hast recht, der Linearantrieb ist kein ft-Bauteil sondern ein Fremdteil. Es ist ein Elektromotor mit Getriebe und Spindel über die eine "Kolbenstange" ein und ausgefahren werden kann - wie bei einem pneumatischen oder hydraulischen Zylinder - nur eben elektrisch. Endlagenschalter sorgen beim ein- oder ausfahren für eine entsprechende automatische Abschaltung.
Detlef Ottmann hat die Antriebe vor ein paar Jahren vorgestellt und beschrieben. Siehe auch in der Bildersammlung unter Modelle, Baumaschinen und dann: "Radbagger mit Linearantrieb". Da gibt es auch weitere Querverweise und ein Video.
Bekommen tut man die Linearantrieb u.a. bei einem bekannten Online-Händler in verschiedenen Längen und mit unterschiedlichen Stellgeschwindigkeiten und Kräften. Der Preis pro Stück liegt so bei ca. 30€.
Man kann die Antriebe gut mit der ft-Fernsteuerung verbinden. Dazu nutzt man die Motorausgänge. Aber auch mit jeder Fernsteuerung aus dem Modellbau.
Grüße Claus
Re: Osterausgabe der ft:pedia - Ausgabe 1/2026 ist fertig
Hallo Claus,
vielen Dank für deine ausführliche Aufklärung.
Gruß,
Frank
vielen Dank für deine ausführliche Aufklärung.
Gruß,
Frank
Re: Osterausgabe der ft:pedia - Ausgabe 1/2026 ist fertig
Hallo Matthias,
danke für deinen tollen Bericht zum Plotter. Ich habe bei meinem gebrauchten auch mal Ungenauigkeiten
in der x-Achse festgestellt. Ursache waren die ganz leicht verbogenen Stahlachsen, was man mittels
eines Rolltestes auf dem Küchentisch feststellen konnte.
Vielleicht folgt noch ein toller Bericht zum Scanner von dir?
Dort ist die richtige Ohmzahl des Fotowiderstandes entscheidend.
Gruß Werner
danke für deinen tollen Bericht zum Plotter. Ich habe bei meinem gebrauchten auch mal Ungenauigkeiten
in der x-Achse festgestellt. Ursache waren die ganz leicht verbogenen Stahlachsen, was man mittels
eines Rolltestes auf dem Küchentisch feststellen konnte.
Vielleicht folgt noch ein toller Bericht zum Scanner von dir?
Dort ist die richtige Ohmzahl des Fotowiderstandes entscheidend.
Gruß Werner
Re: Osterausgabe der ft:pedia - Ausgabe 1/2026 ist fertig
Hallo Werner,
vielen Dank für das Feedback, das freut mich zu lesen!
Eigentlich wollte ich mich jetzt erst mal anderen Projekten zuwenden...
Auf der anderen Seite ist das Equipment ja noch zusammengebaut und nicht eingelagert, also werde ich mal ein paar Versuche machen. Ich stelle mir da ein "Graustufen-Kalibrierblatt" vor. Bis zur nächsten ft:pedia sind es ja jetzt noch ein paar Wochen . . .
Dazu werde ich die Achsen (bei mir ohne Durchbiegung, Glück gehabt) sämtlich kugellagern und den Rahmen vielleicht noch stärker versteifen.
Eine Ergänzung des Artikels wäre allein schon deswegen fällig, weil der Plotter bei "Messebetrieb" (Neumünster) sehr störanfällig ist - das muss sowieso untersucht werden. Bei mir zu Hause gab es nahezu gar keine Störung, die Programme liefen durch, ganz im Gegensatz zum Verhalten bei der Ausstellung.
Liebe Grüße aus Braunschweig,
Matthias
vielen Dank für das Feedback, das freut mich zu lesen!
Eigentlich wollte ich mich jetzt erst mal anderen Projekten zuwenden...
Auf der anderen Seite ist das Equipment ja noch zusammengebaut und nicht eingelagert, also werde ich mal ein paar Versuche machen. Ich stelle mir da ein "Graustufen-Kalibrierblatt" vor. Bis zur nächsten ft:pedia sind es ja jetzt noch ein paar Wochen . . .
Dazu werde ich die Achsen (bei mir ohne Durchbiegung, Glück gehabt) sämtlich kugellagern und den Rahmen vielleicht noch stärker versteifen.
Eine Ergänzung des Artikels wäre allein schon deswegen fällig, weil der Plotter bei "Messebetrieb" (Neumünster) sehr störanfällig ist - das muss sowieso untersucht werden. Bei mir zu Hause gab es nahezu gar keine Störung, die Programme liefen durch, ganz im Gegensatz zum Verhalten bei der Ausstellung.
Liebe Grüße aus Braunschweig,
Matthias
Re: Osterausgabe der ft:pedia - Ausgabe 1/2026 ist fertig
Zum letzten Satz in der ft:pedia (http GET und POST) habe ich eine Antwort:
Die Funktionen machen standardmäßig GET. Wenn bei data ein Bytes Objekt übergeben wird POST.
Der erste Aufruf lädt die Textdatei und zeigt sie in der Konsole an. Der Parameter url lautet:
Die anderen Parameter können weg gelassen werden.
Der zweite Aufruf zeigt eine Webseite direkt auf dem TXT 4.0 Display an.
Ich bin gespannt, ob jemand eine Verwendung für »fischertechnik« hat.
Der Beitrag behandelt ja kein Modell, keinen Controller und keine App von fischertechnik.
Die Funktionen machen standardmäßig GET. Wenn bei data ein Bytes Objekt übergeben wird POST.
Der erste Aufruf lädt die Textdatei und zeigt sie in der Konsole an. Der Parameter url lautet:
Code: Alles auswählen
https://www.ftcommunity.de/ftpedia/2026/2026-1/FTPLDIAG.TXTDer zweite Aufruf zeigt eine Webseite direkt auf dem TXT 4.0 Display an.
Ich bin gespannt, ob jemand eine Verwendung für »fischertechnik« hat.
Der Beitrag behandelt ja kein Modell, keinen Controller und keine App von fischertechnik.
Zuletzt geändert von calliope am 29 Mär 2026, 23:04, insgesamt 1-mal geändert.
I²C für Calliope, TXT 4.0 und RX Controller.
https://git.fischertechnik-cloud.com/users/i2c/projects
https://git.fischertechnik-cloud.com/users/i2c/projects
Re: Osterausgabe der ft:pedia - Ausgabe 1/2026 ist fertig
Das ist wieder eine bärenstarke Ausgabe!
Ich hab da eine Vermutung zu den Problemen bei der Orgel: es fehlen Kondensatoren.
TTL-Gatter sind Stromsäufer. Wenn sie schalten, gibt es kurzzeitige Spitzen in der Stromaufnahme. Wenn die Spannungsversorgung nicht ordentlich "geblockt" ist und einige Gatter gleichzeitig schalten, sackt das Plus-Potenzial kurzzeitig weg, und das kann die Schaltschwellen anderer Gatter beeinflussen.
"Blocken" heißt: "Stütz"-Kondensatoren einbauen. Mit möglichst kurzen Bahnen oder Drähten gehört zwischen "+" und "-" jedes ICs eine Kapazität, die den kurzzeitigen Strom liefern kann. Deshalb haben alte Motherboards so viele Tantal-Perlen oder kleine Elkos. Der dicke Elko im Netzteil ist elektrisch gesehen zu weit weg. Mit jeweils einem Elko ist das nun nicht getan: ein Elektrolytkondensator hat selber wieder parasitäre Widerstände und Induktivitäten (Verlustwiderstand, Zuleitung), d.h. das Bauteil ist selbst ein (schlechter) Schwingkreis und bei ein paar -zig kHz arbeitet es nicht mehr als Kondensator. Diese paar -zig kHz sind in jedem Sprung- oder Rechtecksignal als Oberwellen enthalten, so auch in dem, was die TTL-Chips da tun. Abhilfe: neben einen Elko gehört immer noch ein kleiner Keramikkondensator. Die sind bauartbedingt für höhere Frequenzen geeignet.
Gruß,
Harald
Ich hab da eine Vermutung zu den Problemen bei der Orgel: es fehlen Kondensatoren.
TTL-Gatter sind Stromsäufer. Wenn sie schalten, gibt es kurzzeitige Spitzen in der Stromaufnahme. Wenn die Spannungsversorgung nicht ordentlich "geblockt" ist und einige Gatter gleichzeitig schalten, sackt das Plus-Potenzial kurzzeitig weg, und das kann die Schaltschwellen anderer Gatter beeinflussen.
"Blocken" heißt: "Stütz"-Kondensatoren einbauen. Mit möglichst kurzen Bahnen oder Drähten gehört zwischen "+" und "-" jedes ICs eine Kapazität, die den kurzzeitigen Strom liefern kann. Deshalb haben alte Motherboards so viele Tantal-Perlen oder kleine Elkos. Der dicke Elko im Netzteil ist elektrisch gesehen zu weit weg. Mit jeweils einem Elko ist das nun nicht getan: ein Elektrolytkondensator hat selber wieder parasitäre Widerstände und Induktivitäten (Verlustwiderstand, Zuleitung), d.h. das Bauteil ist selbst ein (schlechter) Schwingkreis und bei ein paar -zig kHz arbeitet es nicht mehr als Kondensator. Diese paar -zig kHz sind in jedem Sprung- oder Rechtecksignal als Oberwellen enthalten, so auch in dem, was die TTL-Chips da tun. Abhilfe: neben einen Elko gehört immer noch ein kleiner Keramikkondensator. Die sind bauartbedingt für höhere Frequenzen geeignet.
Gruß,
Harald
--- Ich liebe es, wenn ein Modell funktioniert. ---