Silberlinge Nachbau

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Karl
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Re: Silberlinge Nachbau

Beitrag von Karl » 15 Jul 2021, 14:19

Hallo Jan,
Tonertransfermethode habe ich schon gehört. Muß ich mal irgendwann selbst ausprobieren.
Beim Direktdruck per 3D-Gerät, welcher Stift wäre dafür emfehlenswert ?

Habe früher mal einige Frontplatten aus Alu mit Anreibesymbolen hergestellt. War mühevoll aber
sah hinterher top aus.
Nur beim Einsprühen mit Klar-Schutzlack, damals das Plastik-Isolier-Spray von Wacker-Chemie, mußte
ich vorsichtig sein. Mehrmals ganz dünn als ein- oder zweimal dick einsprühen.
Ist mir mal passiert. Zu dick eingesprüht und ein Teil der Anreibe-Symbole löste sich an oder auf und
die Frontplatte sah hinterher sehr effektvoll verschmiert aus. Leider künstlerisch und real nicht brauchbar.
Grüße von
Karl

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juh
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Re: Silberlinge Nachbau

Beitrag von juh » 15 Jul 2021, 22:31

Hallo Karl,

als Stift leistet bei mir seit Längerem ein Staedtler permanent Lumocolor F gute Dienste. Die Spitze ist trotz der rauhen Oberfläche noch gut in Form. Zum Tonertransfer noch kurz die Ergänzung, dass ich das nie papierbasiert mit anschließendem Abrubbeln (Reicheltkatalog etc.), sondern immer mit Overhead- oder Spezialfolie gemacht habe.

vg
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fishfriend
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Re: Silberlinge Nachbau

Beitrag von fishfriend » 16 Jul 2021, 00:00

Hallo...
Die Silberlinge sind ja oben grau und dann mit der Aluplatte in der Mitte.
Da kommt das Silberpapier schon sehr nah an das Original dran.
Mit freundlichen Grüßen
fishfriend
Holger Howey

juh
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Re: Silberlinge Nachbau

Beitrag von juh » 16 Jul 2021, 12:57

Hallo Holger,
ist schon klar, das war von mir eher allgemein zum Thema Beschriftung gemeint als konkret hier für die Silberlinge, da kommt es natürlich auch auf die Alu-Optik an. (Wobei sich auch Alubleche mit beiden genannten Methoden beschriften ließen, hier übrigens noch ein interessanter Thread zum Thema.)
vg
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sven
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Re: Silberlinge Nachbau

Beitrag von sven » 16 Jul 2021, 14:16

Hallo!

Es gibt doch fotobeschichtete Alu-Frontplatten.
Das wäre wohl die sauberste Art- und Weise die Frontplatten herzustellen.
Man muss die eben belichten und entwickeln.
Ist natürlich wieder so eine Sache mit der Chemie, aber evtl. gibt es ja Anbieter die das machen.

Gruß
sven
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Karl
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Re: Silberlinge Nachbau

Beitrag von Karl » 16 Jul 2021, 17:01

Hallo,
danke erstmal für die vielen Antworten hier weil einige davon ich selbst ausprobieren werde.

Ein klein wenig OT.
Habe vor ca. 17 Jahren für einen älteren Modell-Eisenbahner einige Pendelzugsteuerungen entwickelt und gebaut.
Seine Elektrokenntnisse waren absolut minimal und deshalb auch ganz einfach in der Bedienung mit Haltepunkt
innerhalb der Strecke. Auf seinem Wunsch waren die Zeiten für Endstelle und Haltestelle getrennt in Sekunden einstellbar.
Die Frontplatte habe ich auf Papier mittels Tinte gedruckt und anschliessend laminiert.
Taster- und Led-Durchbrüche mittels Locheisen hergestellt. Vorher erst einmal die Frontplatte
auf dem Gehäuse provisorisch arretiert. Somit wurden automatisch die Löcher in dem Kunststoff des Gehäuses
"markiert".
Die Anschlüsse und die Dip-Schalter für die Haltezeiten
ftc-karl-pz2.JPG
ftc-karl-pz2.JPG (50.26 KiB) 459 mal betrachtet
befanden sich in den beiden Längsseiten des Gehäuses.
Hier ein Bild, den großen blauen Schriftzug habe ich fürs " ftc" gerade geändert. Somit wäre es ftc-konform für z. B. die Bauspielbahn ;)
Grüße von
Karl

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Re: Silberlinge Nachbau

Beitrag von Karl » 17 Jul 2021, 08:23

Hallo,
für das Kleben der selbstgemachten bedruckten Frontplattenfolie auf die reale leere Frontplatte
habe ich mal nach Alternativen gesucht. Bisher mit Sprühkleber, klappt auch gut. Doppelseitiges
Klebeband war mir bisher immer zu dick.
Nun bin ich auf dünne zweiseitig klebende Folie gestoßen, sogar in handliche A4 Größe.
Beispielsweise diese hier https://www.ebay.de/itm/362969698488?ep ... SwB-1Yu5jg
Mal schauen wie diese sich handhaben lässt.

Nachtrag: Diese doppelseitig klebende Folie ist transparent, also nicht glasklar. Bin mal gespannt wie stark
oder dicht dieses "transparent" ist. Idee..., Overheadfolie spiegelverkehrt bedrucken und die bedruckte Seite
mit Hilfe der genannten Klebefolie auf eine lichtdurchlässige Basis kleben. Anschließend diese Einheit von
hinten beleuchten.
Grüße von
Karl

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atzensepp
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Re: Silberlinge Nachbau

Beitrag von atzensepp » 17 Jul 2021, 09:24

Ich frage mich, ob man für die Beschriftung nicht die Toner-Transfer-Methode verwenden könnte, die man von der Platinen-Herstellung kennt?
https://www.mikrocontroller.net/article ... fermethode

Karl
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Re: Silberlinge Nachbau

Beitrag von Karl » 17 Jul 2021, 10:32

Hallo,
die Toner-Transfer-Methode ist bereits hier schon mehr oder weniger direkt erwähnt worden,
Beitrag
von juh » 15. Jul 2021, 12:38
.
Ich habe in meinem Nachtrag nur als Idee ergänzt, Druck direkt auf Overhead-Folie spiegelverkehrt und
diese Folie mit der bedruckten Seite in Richtung Frontplatte mittels doppelseitig klebender Folie
auf die leere reale Frontplatte, gleich aus welchem Materials.
Grüße von
Karl

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Re: Silberlinge Nachbau

Beitrag von juh » 17 Jul 2021, 12:23

atzensepp hat geschrieben:
17 Jul 2021, 09:24
Ich frage mich, ob man für die Beschriftung nicht die Toner-Transfer-Methode verwenden könnte, die man von der Platinen-Herstellung kennt?
https://www.mikrocontroller.net/article ... fermethode
In Abwandlung einer stehenden Wendung auf transfermarkt.de würde man jetzt sagen: Ein guter ftc-ler blättert nicht zurück. ;-)

vg
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Triceratops
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Re: Silberlinge Nachbau

Beitrag von Triceratops » 19 Jul 2021, 21:13

Hallo

Gute Erfahrungen beim Nachbau diverser Module habe ich folgende:
Deckelschild ganz normal auf großes Klebeetikett gedruckt - gibt's im gutsortierten Bürofachhandel auch im
DIN-A4-Format - und das ganze anschließend mit "Elefantenhaut" (durchsichtige Klebefolie aus dem Baumarkt,
stabil) überklebt. Die Löcher für die Buchsen habe ich dann mit Stanzeisen ausgestochen.

Man kann das natürlich auch beides erst direkt übereinanderkleben und dann ausstechen (Schutzfolie verbleibt
hierfür zunächst am Etikett). Das fertige Deckelschild kann danach als Einheit auf den Deckel des Moduls ge-
klebt werden.

Gruß, Thomas 8-)

Fertig sieht das dann so aus...
Dateianhänge
h4-GB-KU.jpg
h4-GB-KU.jpg (36.34 KiB) 280 mal betrachtet

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Re: Silberlinge Nachbau

Beitrag von fishfriend » 20 Jul 2021, 16:07

Hallo...
Inzwischen geht es schon viel besser. Hier mal der zweite Dyn-And Baustein.
S6.jpg
S6.jpg (79.48 KiB) 219 mal betrachtet
Löcher nun gelocht und besser ausgedruckt.
S1 Dynand.jpg
S1 Dynand.jpg (48.38 KiB) 219 mal betrachtet
Ich vermute mal, dass ft bei der Herstellung der Frontplatten unterschiedliche Aluplatten genommen hat oder nicht immer mit der selben Richtung in die Druckmaschine eingelegt wurden. Wenn man von der Seite schaut, sieht man, dass manche heller oder dunkeler wirken.
S2.jpg
S2.jpg (114.14 KiB) 219 mal betrachtet
Das silbrige Schimmern kann man hier sehen. Den Ausdruck hab ich mit Sprühkleber (tesa) aufgeklebt, nachdem ich gebohrt hatte.
Was ich auch ausprobiert habe ist Lackieren. Mit dem Papier geht das auch sehr gut.
Wenn man ohne Lack, den Ausdruck mit Sekundenkleber aufklebt, dringt der Kleber an manchen Stellen durch und es sieht nicht mehr soo schön aus.
S3.jpg
S3.jpg (71.11 KiB) 219 mal betrachtet
Hier schon mal die Platine vom Flipflop, mit der Verteilung der Bauteile auf der Lochrasterplatine.
S4.jpg
S4.jpg (35.2 KiB) 219 mal betrachtet
Von den Bausteinen brauch ich ja noch einige...
Mit freundlichen Grüßen
fishfriend
Holger Howey

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Re: Silberlinge Nachbau

Beitrag von fishfriend » 25 Jul 2021, 14:50

Hallo...
So, nun hab ich zwei Dyn-And und einen FF nach Peters Plänen aufgebaut und die laufen schon mal.
Meine LED ist jedoch relativ dunkel mit 3K3. Ich überleg noch mal ob ich das ändere.
Ich hab in einem Laden, für gebrauchte Eisenbahnsachen, 2,6mm Buchsen für je 0,10€ bekommen.
Es gibt/gab wohl mehrere Hersteller der Buchsen. Es gab wohl einen der das selbe Mass wie ft hatte mit 3,2mm. Evtl. kann man bei den Eisenbahnfans nachfragen wer das ist. So könnte man z.B. den Adapter vom parallelen Interface mit Buchsen bestücken. Nur so als Idee...
Das normale Mass ist 3,45mm, somit kann man mit 3,5 mm bohren.
Wer vor hat mit Lochraster die Schaltung aufzubauen, sollte Fädeln. Ich hab das FF mit den Drahtenden der Bauteile gelötet, was doch erheblich unübersichtlicher ist als Fädeln. Bei der Verteilung der Transistoren am FF sollte man darauf achten, die nur etwas mehr, nach oben, oberhalb der Platine stehen zu lassen, um die evtl. von den Buchsen wegdrücken zu können. Die Verteilung der Bauteile hab ich von Peter übernommen. Ich hab noch die Leiterbahnen farbig gemacht um die nacheinander zu kontrolieren. Das hilft enorm. Ich hab schon überlegt die passend auszudrucken und einfach aufzulegen. Die würden dann beim Löten wohl etwas schwarz werden, aber man hätte sofort den verlauf der Leiterbahnen.
Mit freundlichen Grüßen
fishfriend
Holger Howey

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Re: Silberlinge Nachbau

Beitrag von Karl » 25 Jul 2021, 18:00

Hallo,
schön daß es funktioniert.
Habe bei mir mal einige Buchsen nachgemessen, alle so um die 3,45 mm Durchmesser.
Hoffentlich waren die FT-Buchsen nicht von Märklin. Die hatten früher, heute ?, auch vieles in
Zolldurchmessern. 3,175 mm entsprechen 1/8 Zoll.
Eventuell mal bei einem Modell-Eisenbahnhändler nach original Märklin-Buchsen anfragen.
Haben heute so eine Plastikform als Schutz vor "Fremdstecker". Ob das Maß auch dem
sicherlich alten Zollmaß entspricht entzieht sich meiner Kenntnis.
Anderer Hersteller wäre u. a. auch Brawa.
Grüße von
Karl

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