ft:pedia 2/2019 ist da!

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ft:pedia 2/2019 ist da!

Beitragvon EstherM » 29 Jun 2019, 21:03

Vielleicht habt ihr es schon gesehen:
die neue ft:pedia (2/2019) ist da!

Gruß
Esther
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Re: ft:pedia 2/2019 ist da!

Beitragvon uffi » 29 Jun 2019, 22:34

Ja super! Habe schon einige Artikel gelesen und bin begeistert!
Herzlichen Dank an die Autoren und die Herausgeber für die tolle Lektüre!
Ihr habt einen fantastischen Job gemacht.

Gruß, uffi
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Re: ft:pedia 2/2019 ist da!

Beitragvon Rudi » 05 Jul 2019, 20:34

Lieber Dirk, lieber Stefan,
vielen Dank für die neue Ausgabe der ft:pedia!
Zu eurem Editorial „Die Mission“ habe ich einige Anmerkungen:
Die während meiner Schulzeit begonnene Raumfahrt hatte ich immer mit Begeisterung und großem Interesse verfolgt. Meiner Meinung nach sollten ein paar Menschen nicht vergessen werden, die die Grundlagen für die erste Großrakete geschaffen haben, die A4: Unter vielen anderen Walter Dornberger, Heinrich Grünow, Walter Riedel und natürlich Wernher von Braun. Vor allem letzterer ist untrennbar mit der Entwicklung der Großraketen und dem Mondlandeprogramm verbunden.
Auch der erste amerikanische Satellit Explorer 1 wurde unter seiner Leitung mit der vierstufigen Trägerrakete Juno I gestartet, diese war eine Weiterentwicklung der deutschen A4 (V2). Auch wenn er in Deutschland wegen der Verstrickung mit den Nationalsozialisten scharf angegriffen wurde und wird, sind seine Verdienste unbestreitbar.
Weiterhin sind bis heute im Prinzip die A4-Triebwerke in verbesserter Ausführung als RD-107 im Einsatz: In den Sojus-Raketen Russlands versehen sie äußerst zuverlässig ihren Dienst. Unvergessen der russische Raumfahrtpionier Sergej Koroljow.
Eure Aussage „In der Umsetzung des Projekts werden zahlreiche Schwierigkeiten auftreten … aber der sich schließlich und geradezu unvermeidlich einstellende Erfolg entschädigt dafür im Übermaß“ ist optimistisch und nett gemeint, aber leider unrealistisch. Oft genug sieht es anders aus. Ein Siemens-Manager sagte vor vielen Jahren: „Es ist manchmal schwerer, ein Projekt zu beenden, als es zu beginnen“. Er bezog sich dabei auf die Entwicklung des MHD-(Magnetohydrodynamischen) Generators, die nach großem Kapitaleinsatz und Teststandaufbau abgebrochen wurde. Die technischen Schwierigkeiten waren (bis heute) nicht zu bewältigen.

Gruß,
Rudi
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Re: ft:pedia 2/2019 ist da!

Beitragvon juh » 05 Jul 2019, 21:21

Lieber Rudi,

ich tue mir nicht so leicht, seine Verdienste für das US-Raumfahrtprogramm von seinem Vorleben als Entwickler von Massenvernichtungswaffen für das Nazi-Regime unter Ausbeutung von Zwangsarbeitern zu trennen. Ich glaube vielmehr, dass beides sehr eng verbunden und in einer recht konsequenten Kontinuität des Opportunismus zu sehen ist.

Aber in jedem Fall muss man sich wohl keine Gedanken machen, dass von Braun in Vergessenheit gerät, im Gegenteil war ja neben der Skrupellosigkeit eine gute Selbstvermarktung Teil seines Erfolgs. Viel interessanter finde ich persönlich daher einen Blick auf die von Dirk und Stefan erwähnten 400.000 wirklich Unbekannten, ohne die es die Mondlandung nie gegeben hätte. Sehr empfehlenswert dazu der Podcast How Ordinary People Got Us To The Moon von NPR (auf Englisch).

Und um es weg von der politischen Dimension zu ziehen, ebenfalls sehr empfehlenswert dieser zweite Podcast, in dem es um den unfassbaren technischen Sprung geht, den die Mondlandung voraussetzte. Der lag nämlich gar nicht so sehr, wie ebenfalls im Vorwort angedeutet, in der Raketentechnik, die ja im Prinzip, wie Du schon schreibst, Rudi, eher eine Weiterentwicklung der V2 war, vielmehr z.B. im Bereich der Bordcomputer, die zur Zeit von Kennedys Rede noch völlig im Bereich des Undenkbaren waren.

lg
Jan
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Re: ft:pedia 2/2019 ist da!

Beitragvon fishfriend » 06 Jul 2019, 14:26

Hallo...
Ich bin da ein bisschen mehr indem Thema Raketen, V2... drin, da ich mich auch mit Geschichte meiner Heimat dem Münsterland und im speziellen Bereich Baumberge beschäftige.
Ich habe dazu einiges an Informationen durchgearbeitet.
Die V2 ist als "Vergeltungswaffe" eingesetzt worden. Mit ihr wurde "nur" Terror verbreitet.
Nur einmal wurde am Ende des Krieges, von der SS Werferbaterie 500, ein Spezielles Ziel mit 11 Raketen angegriffen: Die Brücke von Arnheim.
Keine traf die Brücke aber eine ging sogar in der Nähe nieder obwohl das Zielleitsystem gar nicht für so ein kleines Ziel ausgelegt war.
Was auch weniger bekannt ist, dass mehr Raketen auf Antwerpen als auf London abgefeuert wurden. Antwerpen war als Versorgungshafen wichtiger zu stören.
Am Ende der Entwicklung "der" V2 wurde auch ein Funkleitsystem eingeführt aber eingendlich wurde nur ein Punkt in London anviesert und der Rest war die Streuung.
Bei der BBC gibt es eine Seite wo man auf Google Maps die Einschlagspunkte nachschauen kann.

Hier in meiner Heimat wurden die V2 Agregate mit der Bahn angeliefert (Havixbeck, Billerbeck, Lutum) und dann in Feldlagern (Nottuln und Billerbeck) gelagert, geprüft und zusammengebaut. Von dort aus gingen die an die Schießzüge in Billerbeck, Burgsteinfurt und Haltern.
An den Startplätzen hier in den Baumbergen wurden die Agregate dann noch mal geprüft und mit den Betriebsstoffen befüllt. Sehr sehr viele Agregate (geschätzt 50%, da gibt es aber von anderer Seite genauere Zahlen) wurden beanstandet und gingen zurück.

Momentan bin ich auf der Suche nach Zeitzeugen die ich interviewe und Informationen zu zwei Spionen die vom britischen Geheimdienst (vermutilch Mi6) ausgebildet wurden und die V2 im Bereich Billerbeck auskundschaften sollten. Dazu habe ich auch noch einiges Material gesammelt.
Es gibt auch z.B. die Handbücher der V2 im internet zu finden.
Nach all dem was ich so gelesen habe sind die V1 und die V2 Raketen eigendlich nur Fernartillerie. Wenn man sich die Artikel über die deutsche Abwehr (Geheimdienst) durchließt, die zu Schutz der V1 und V2 Anlagen da war, so gibt es immer wieder kleine Einleitungen wo beschrieben wird wie diese Waffen entwickelt wurden.
Z.B. ist das 1. Konzept für die Verwendbarkeit der V1 im Transport von Giftgas gewesen. Man hatte ja seine Erfahrungen aus dem 1. Weltkrieg.
Es gibt da noch viel viel mehr Informationen.

Alles in allem, eine interessante Technik - aber Menschenverachtend angewendet...
Gruß
fishfriend
Holger Howey
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Re: ft:pedia 2/2019 ist da!

Beitragvon geometer » 06 Jul 2019, 20:12

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Re: ft:pedia 2/2019 ist da!

Beitragvon Karl » 06 Jul 2019, 23:31

Kleine zusätzliche Info zum I2C-Bus-Thema in der aktuellen ft:pedia
Es gab vom Elektor-Verlag GmbH, Aachen, auch ein Buch über den I2C-Bus mit dem Titel

I2C-Bus angewandt,
ISBN: 3-92805171-7, Elektor-Verlag
Das Buch gibt es seit 1995, habe selbst die dritte Auflage von 1999.
War mein "Lehrbuch" über den I2C-Bus und habe damit auch die ersten
Gehversuche angestellt, waren auch erfolgreich.
Wenn es nicht mehr vertrieben wird, bestimmt noch als gebrauchtes Buch irgendwo
zu erhalten. Bei ZVAB.com habe ich allerdings nichts gefunden, nur bei Amazon.
Preis muß jeder für sich selbst entscheiden.
Grüße von
Karl
Ich.., Bauteile verschwenderisch eingesetzt. Lösung....., einfach weglassen.
Karl
 
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Re: ft:pedia 2/2019 ist da!

Beitragvon vleeuwen » 07 Aug 2019, 19:18

The NXP I2C specification has been update in 2014; there could exist a change that an older book (1999) contains out of data information.
The official I2C specification and user manual (2014) is easy to read and to understand.
See for the links:
http://www.tescaweb.nl/mijn-technische- ... ertechnik/
vleeuwen
 
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Re: ft:pedia 2/2019 ist da!

Beitragvon vleeuwen » 07 Aug 2019, 22:39

The NXP I2C specification has been update in 2014; there could exist a change that an older book (1999) contains out of data information.
The official I2C specification and user manual (2014) is easy to read and to understand.
See for the links:
http://www.tescaweb.nl/mijn-technische- ... ertechnik/
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