fangen wir mal mit dem Grundsätzlichen an, nämlich mit der Meinungsfreiheit.
"Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten." heißt es im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland (https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_5.html).
Die Bundeszentrale für politische Bildung schreibt dazu: "Grundrechte schützen den Freiheitsraum des Einzelnen vor Übergriffen der öffentlichen Gewalt, es sind Abwehrrechte des Bürgers gegen den Staat." (https://www.bpb.de/themen/politisches-s ... undrechte/)
Das bedeutet für mich: mit dem Umgang miteinander hat die gesetzlich verbriefte Meinungsfreiheit erst mal nichts zu tun. Wir sind nicht verpflichtet, jedem für seine Meinung eine Plattform zu bieten.
Weiter schreibt die Bundeszentrale für politische Bildung: "Zugleich sind sie Grundlage der Wertordnung der Bundesrepublik Deutschland, sie gehören zum Kern der freiheitlichen demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes."
Im Zusammenhang mit der ftc ist der Begriff "Werteordnung" sehr hochtrabend, aber im Kern läuft es doch darauf hinaus, dass Meinungsfreiheit in unserer Gesellschaft einen hohen Wert hat.
Daher gebe ich Horst recht: Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut.hottewiz hat geschrieben: ↑14 Jul 2026, 10:00Es ist in einer Demokratie üblich, dass jeder Bürger offen seine Meinung sagen darf. Das sollte auch in diesem Forum so sein. Auch wenn sie nicht jedem passt und recht ist. Leser dieser Postings sollte selber in der Lage sein, sich über die Inhalte ein eigenes Bild zu machen.
Jetzt denkt sich wahrscheinlich der ein oder andere: und warum hat Esther dann immer so rumgezickt? In der Website, so wie ihr sie jetzt seht, stecken hunderte von Arbeitsstunden drin. Vor zwei Jahren habe ich mir überlegt, dass es nötig ist, sie technisch auf ein neues Fundament zu stellen, um die fehlenden Funktionen (Upload von Bildern und Dokumenten durch User und Kommentarfunktion/Verknüpfung mit Forum) liefern zu können. Den Arbeitsaufwand dafür schätze ich auf mindestens 2 Personenmonate. Dann ist mir aber gedämmert, dass einerseits die Anforderung besteht, dass ich mich, wenn ich Systemadminastratorin und Webmasterin bleibe, aus inhaltlichen Diskussionen raushalten soll und sogar tolerieren soll, dass mich Foristen wegen irgendwas angehen, und es sich andererseits für mich um ein reines Hobbyprojekt handelt, das mir in erster Linie Freude bereiten soll. Daher war ich froh, nach der Neuwahl des Vorstandes meine Aufgaben an ein neues Team übergeben zu können.
Und jetzt kommt der Satz zum Tragen, den mir Jan so übel nimmt: "Da muss man doch über den Dingen stehen." oder so ähnlich.
Ich habe ihn damals, als ich gesagt habe, dass ich irgendwann keine Lust mehr habe, häufiger gehört, kann mich allerdings bis auf eine Ausnahme nicht mehr erinnern, von wem. Ich habe ihn so verstanden, dass ich emotionalen Abstand zur ftc gewinnen sollte. Das habe ich recht erfolgreich gemacht.
In dem Kontext Megaprojekt Seilbahn kann besagter Satz als zynisch verstanden werden. Das verstehe ich. Was den Satz niederträchtig, missgünstig und verächtliche macht, verstehe ich nicht. Wenn das Moderatorenteam mich für diesen Satz sperren möchte, werden sie das wohl machen.
Was ich überhaupt nicht verstehe (und auch nicht verstehen möchte) ist, woher Jan sich das Recht nimmt, darüber zu befinden wer aus welchem Anlass wie lange gesperrt werden soll.
Aber auch das müssen die Aktiven hier entscheiden.
Gruß
Esther