TXT / TXT per Funk verbinden

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TXT / TXT per Funk verbinden

Beitragvon Pudy » 20 Nov 2017, 02:31

Hallo,

Gibt es mit Robopro die Möglichkeit das zwei TXT per WLAN oder Bluetooth mit einander sprechen?
In der Robotpro Anleitung gibt es das Tango Beispiel, es ist mir nicht gelungen dieses einzurichten.


Viele Grüße Pudy
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Re: TXT / TXT per Funk verbinden

Beitragvon Torsten » 20 Nov 2017, 18:26

Hallo Pudy,
Pudy hat geschrieben:[...]
Gibt es mit Robopro die Möglichkeit das zwei TXT per WLAN oder Bluetooth mit einander sprechen?
[...]

ob es mit ROBOPro geht, weiss ich nicht, aber mit der CFW und Python können im Prinzip bel. viele TXTs per WLAN miteinander kommunizieren.

Gruss
Torsten
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Re: TXT / TXT per Funk verbinden

Beitragvon Lars » 21 Nov 2017, 10:51

Hallo Pudy,

Du schreibst leider wenig zu Deinem Setup. Ich gehe mal von einem Windows-PC mit ROBOPro aus.

Du solltest zunächst sicherstellen, daß beide Controller überhaupt per Bluetooth mit dem PC kommunizieren können. Dabei wird aber keine gewöhnliche Bluetooth-Verbindung wie etwa die zu einem Kopfhörer, einer Maus oder einer Tastatur genutzt, sondern die Geräte befinden sich in einem sog. Personal Area Network (PAN), dessen Inbetriebnahme unter WIndows 10 ein wenig umständlich ist. In diesem Netz kommt jedes beteiligte Gerät auch eine IP-Adresse und es stellt sich die Frage, ob die TXT an dieser Stelle besser aus dem WLAN ausscheiden sollten, um evtl. Routingprobleme zu vermeiden.

Mit freundlichen Grüßen
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Re: TXT / TXT per Funk verbinden

Beitragvon Pudy » 21 Nov 2017, 20:01

Hallo,

per Wlan und per BT bekomme ich die TXT an den Rechner gekoppelt und kann sie auch ansprechen.
Aber sie sollen sich ja miteinander unterhalten und das klappt leider nicht.

Da ich in RoboPro keine Funkrufnummern an die TXT vergeben kann.
Wenn ich richtig gesucht habe Funktioniert es leider tatsächlich nicht.
Blöd! Das hätte eine Menge Möglichkeiten eröffnet.

Viele Grüße
Pudy
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Re: TXT / TXT per Funk verbinden

Beitragvon Lars » 21 Nov 2017, 20:54

Hallo Pudy,

Pudy hat geschrieben:per Wlan und per BT bekomme ich die TXT an den Rechner gekoppelt und kann sie auch ansprechen.

Der ROBOPro-Hilfe ist zu entnehmen, daß das nur mit Bluetooth geht. WLAN bleibt also außen vor - was schade ist. Unter Windows reicht bloßes Koppeln nicht, man muß auch noch das Bluetooth-PAN "einschalten". Das habe ich anfangs nicht sofort erkannt.

Allerdings sagt https://forum.ftcommunity.de/viewtopic.php?f=8&t=3178, daß die Bluetooth-Kommunikation der TXTs untereinander tatsächlich noch nicht funktioniert.

Ehrlich gesagt frage ich mich, warum es ft so schwer fällt, mit seiner Werks-Firmware der Community-Firmware wenigstens nahezukommen. Wenn man sich dort mal die verfügbare Funktionalität anschaut und vor allem die Geschwindigkeit betrachtet, in der das möglich gemacht wurde ...

Mit freundlichen Grüßen
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Re: TXT / TXT per Funk verbinden

Beitragvon Pudy » 21 Nov 2017, 21:24

Hallo Lars,

danke für den Link den Beitrag hatte ich nicht gefunden, bzw. hätte ich gedacht das in den 2 Jahren was passiert ist.
Phyton werden ich aber nicht sofort lernen, dann baue ich erstmal andere Modelle.


Danke und Viele Grüße
Pudy
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Re: TXT / TXT per Funk verbinden

Beitragvon Lars » 21 Nov 2017, 22:12

Hallo Pudy,

Pudy hat geschrieben:danke für den Link den Beitrag hatte ich nicht gefunden, bzw. hätte ich gedacht das in den 2 Jahren was passiert ist.

... zumal wenn man das Feature schon in der Anleitung anbietet.

Pudy hat geschrieben:Phyton werden ich aber nicht sofort lernen, dann baue ich erstmal andere Modelle.

Kommunikation wäre ja auch über infrarote Signale möglich. TXTs haben IR-Empfängerdioden, mit denen sie zumindestens die Signale der IR-Fernbedienung aus dem IR Control Set empfangen können. In der ftpedia hat jemand mal das Protokoll angegeben, so daß man sich den passenden IC beschaffen und eine Sendeeinrichtung bauen könnte. Vielleicht gibt es sogar einen IR-Sender für den I²C-Bus. Noch einfacher wäre die Verwendung von je einer IR-Sende- und Empfangsdiode an je einem Ein- und Ausgang, die sich einfache Signale "morsen" können.

Der Ultraschall-Sensor von ft wickelt über einen beliebigen Eingang von I1 bis I8 ein ganz einfaches digitales Protokoll ab, um die gemessene Entfernung zu übermitteln. Diese Codes kann man sicherlich auch für eine IR-Übertragung verwenden. Oder man verwendet eine externe Funkelektronik, die es heute ja auch stark miniaturisiert gibt.

Mit freundlichen Grüßen
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Re: TXT / TXT per Funk verbinden

Beitragvon ski7777 » 21 Nov 2017, 22:34

Lars hat geschrieben:Der Ultraschall-Sensor von ft wickelt über einen beliebigen Eingang von I1 bis I8 ein ganz einfaches digitales Protokoll ab, um die gemessene Entfernung zu übermitteln. Diese Codes kann man sicherlich auch für eine IR-Übertragung verwenden


Das will ich sehen :D Du kannst keine 115200 Baud per Infrarot senden. Die Idee mit dem eingebauten IR-Empfänger wird nix.

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Re: TXT / TXT per Funk verbinden

Beitragvon Lars » 21 Nov 2017, 23:07

Hallo zusammen,

ski7777 hat geschrieben:
Lars hat geschrieben:Der Ultraschall-Sensor von ft wickelt über einen beliebigen Eingang von I1 bis I8 ein ganz einfaches digitales Protokoll ab, um die gemessene Entfernung zu übermitteln. Diese Codes kann man sicherlich auch für eine IR-Übertragung verwenden

Das will ich sehen :D Du kannst keine 115200 Baud per Infrarot senden. Die Idee mit dem eingebauten IR-Empfänger wird nix.

Warum muß ich einige wenige Bytes mit 115200 Baud senden?

Ich habe vor ca. 25 Jahren ein Praktikum bei Siemens in einer Entwicklungsabteilung gemacht, die sich mit IR-Übertragungen zwischen an Verkehrsampeln angebrachten IR-Sendern und Kfz befaßte. Man wollte damit neben der Verkehrslenkung auch Dienste anbieten, wie sie manche Autohersteller heute per Mobilfunk realisieren. Damals gab es weder Internet noch preiswert nutzbaren Mobilfunk und auch kein GPS für jedermann. In München gab es ein paar mit unserem System ausgerüstete Ampeln, in Berlin ein wenig mehr.

Eine ebenfalls dazugehörige Gruppe befaßte sich BTW mit der Frage, wie man die Signale für die IR-Ausrüstung vom Schaltkasten ohne zusätzliche Leitungen über die Adern für die Ampellichter übertragen könnte, wobei es hier 12 V- und 220 V-Systeme gab.

Mit freundlichen Grüßen
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Re: TXT / TXT per Funk verbinden

Beitragvon Pudy » 22 Nov 2017, 02:04

Hallo

Mir wurden 5-10 verschiedene Befehle reichen. Schnell muss das auch nicht sein.
Halt so wie das anscheinend mit zwei TX auch funktioniert.
Warum ist es so schwer für den TXT etwas zu programmieren was es für die tx schon gibt, kann man die Funknummern nicht auch anders im TXT hinterlegen? Durch verschiedene Firmware Versionen?
Oder können die TXT die senden Befehle aus Robopro garnicht ausführen?

Viele Grüße Pudy
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Re: TXT / TXT per Funk verbinden

Beitragvon ski7777 » 22 Nov 2017, 07:05

Lars hat geschrieben:Hallo zusammen,

ski7777 hat geschrieben:
Lars hat geschrieben:Der Ultraschall-Sensor von ft wickelt über einen beliebigen Eingang von I1 bis I8 ein ganz einfaches digitales Protokoll ab, um die gemessene Entfernung zu übermitteln. Diese Codes kann man sicherlich auch für eine IR-Übertragung verwenden

Das will ich sehen :D Du kannst keine 115200 Baud per Infrarot senden. Die Idee mit dem eingebauten IR-Empfänger wird nix.

Warum muß ich einige wenige Bytes mit 115200 Baud senden?

Ich habe vor ca. 25 Jahren ein Praktikum bei Siemens in einer Entwicklungsabteilung gemacht, die sich mit IR-Übertragungen zwischen an Verkehrsampeln angebrachten IR-Sendern und Kfz befaßte. Man wollte damit neben der Verkehrslenkung auch Dienste anbieten, wie sie manche Autohersteller heute per Mobilfunk realisieren. Damals gab es weder Internet noch preiswert nutzbaren Mobilfunk und auch kein GPS für jedermann. In München gab es ein paar mit unserem System ausgerüstete Ampeln, in Berlin ein wenig mehr.

Eine ebenfalls dazugehörige Gruppe befaßte sich BTW mit der Frage, wie man die Signale für die IR-Ausrüstung vom Schaltkasten ohne zusätzliche Leitungen über die Adern für die Ampellichter übertragen könnte, wobei es hier 12 V- und 220 V-Systeme gab.

Mit freundlichen Grüßen
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Der TXT ist im Ultraschallmodus fix auf das Protokoll des US-Sensors eingestellt. Und dazu gehören auch die 115200 Baud
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Re: TXT / TXT per Funk verbinden

Beitragvon MasterOfGizmo » 22 Nov 2017, 09:45

Das Problem ist nicht die Hardware, die gibt Kommunikation auf vielen Kanälen her, WLAN, Bluetooth, I²C, IR, ...

Die Hürde bei Deiner Frage ist RoboPro. Da hat nur der Entwickler Zugriff und ich befüchte, dass der Spielraum für solche Speziallösungen eher gering ist.

Stellt sich die Frage, was RoboPro von den o.g. Schnittstellen ausreichend flexibel bedienen kann und da bleibt m.E. nur I²C. Es gibt z.B. solche I²C-UARTs: https://www.maximintegrated.com/en/prod ... X3108.html

Je einen davon per I²C an den TXT und die beiden dann per IrDA verbinden. Dafür kann man sich den RoboPro-Treiber selbst schreiben. Dafür wäre also alles da und Du müsstest es nur bauen und bist nicht auf ft angewiesen.
ftDuino, der Arduino für fischertechnik: http://ftduino.de
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Re: TXT / TXT per Funk verbinden

Beitragvon Lars » 22 Nov 2017, 21:35

Hallo ski7777,

ski7777 hat geschrieben:Der TXT ist im Ultraschallmodus fix auf das Protokoll des US-Sensors eingestellt. Und dazu gehören auch die 115200 Baud

Der Ultraschall-Sensor wird an einen der Eingänge I1 bis I8 angeschlossen. Da erinnere ich, hier von dieser Festlegung gelesen zu haben. Ob man die 115200 Baud mit IR nicht hinbekommt, weiß ich leider nicht mehr - der IrDA-Standard erlaubt AFAIR noch deutlich höhere Übertragungsraten.
Du schriebst aber, daß das "mit dem eingebauten IR-Empfänger nichts" werde - was hat der eingebaute IR-Empfänger mit der festen Baudrate an den Eingängen I1 bis I8 zu tun?

Das Problem besteht doch eher darin, daß die IR-Empfängerdiode des TXT nicht wie ein gewöhnlicher Eingang mit Fototransistor abgefragt werden kann. Daher bleibt dem Sender nur die Emulation der Fernbedienung aus dem IR Control Set übrig, während der Empfänger deren Codes dann geeignet interpretiert - jedenfalls solange man mit ROBOPro arbeiten möchte. Für den Sender gibt es vielleicht sogar ein I²C-Platinchen, daß die Codierung des IR Control Sets darstellen und ausstrahlen kann. Ich vermute mal, daß das die einfachste und preiswerteste Methode zur Lösung des Problems ist, solange nur zwei TXTs miteinander reden sollen.
Der von MasterOfGizmo vorgeschlagene MAX3108 ist natürlich die vornehmere Variante. Vielleicht bekommt man so mit ein wenig Experimentieren auch eine bidirektionale IR-Kommunikation zwischen zwei TXTs hin; wenn es drei oder mehr Teilnehmer werden - etwa weil der PC zumindestens zur Fehlersuche auch mitspielen soll, wird es deutlich komplizierter.

Am Ende könnte der Einarbeitungsaufwand für Community-Firmware und Python deutlich geringer und fruchtbarer sein, als das Rad in Form eines digitalen Netzes als eine Art IR-WLAN nochmal neu zu erfinden. Wenn ich es hier richtig verstanden habe, kann damit ein Python-Programm den IO-Teil aller TXTs kontrollieren, deren IP-Adresse es kennt. Man nimmt einfach alle Teilnehmer ins WLAN auf und hat dann die für den TXT schnellstmögliche und zuverlässigste drahtlose Kommunikation.

Mit freundlichen Grüßen
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Re: TXT / TXT per Funk verbinden

Beitragvon ski7777 » 22 Nov 2017, 21:40

Oh, Enstschuldigung, ich meinte natürlich die Nutzung eines IR-Empängers an einem I-Eingang im Ultraschallmodus.

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Re: TXT / TXT per Funk verbinden

Beitragvon Torsten » 23 Nov 2017, 00:08

Lars hat geschrieben:Wenn ich es hier richtig verstanden habe, kann damit ein Python-Programm den IO-Teil aller TXTs kontrollieren, deren IP-Adresse es kennt. Man nimmt einfach alle Teilnehmer ins WLAN auf und hat dann die für den TXT schnellstmögliche und zuverlässigste drahtlose Kommunikation.


Ja, genau.

Ein TXT könnte dabei der Master sein, auf dem das Python-Programm läuft. Der hat dann Zugriff auf die Ein- und Ausgänge aller TXTs im Netz.

Die Kommunikation der TXTs untereinander erfolgt dabei immer über den Master. Auf diesem läuft für jeden zu kontrollierenden TXT ein eigener Hintergrundprozess. Irgendwann ist die CPU des Master TXT dann allerdings ausgelastet.

Als Master muss nicht unbedingt ein TXT eingesetzt werden. Das kann z.B. auch ein Raspberry Pi sein. Beim 3er Modell mit 4 CPU-Kernen hat man da deutlich mehr Rechenleistung als auf einem TXT.

Man kann natürlich auch jeden anderen PC oder Laptop, auf dem ein Python-Interpreter läuft, im Netzwerk als Master einsetzen.

Falls man jedoch eine echte Peer-to-Peer Verbindung zwischen verschiedenen TXTs benötigt, die alle unabhängig voneinander sein sollen, d.h. auf jedem läuft ein eigenes Python-Programm, keiner ist Master, alle sind gleichberechtigt, dann muss man sich doch noch ein anderes Protokoll überlegen. Das könnte man dann z.B. über Bluetooth machen.

Viele Grüße
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Re: TXT / TXT per Funk verbinden

Beitragvon Lars » 23 Nov 2017, 02:21

Hallo Torsten,

Torsten hat geschrieben:
Lars hat geschrieben:Wenn ich es hier richtig verstanden habe, kann damit ein Python-Programm den IO-Teil aller TXTs kontrollieren, deren IP-Adresse es kennt. Man nimmt einfach alle Teilnehmer ins WLAN auf und hat dann die für den TXT schnellstmögliche und zuverlässigste drahtlose Kommunikation.

Ein TXT könnte dabei der Master sein, auf dem das Python-Programm läuft. Der hat dann Zugriff auf die Ein- und Ausgänge aller TXTs im Netz.

Das ist für eine (Industrie)anlage angemessen, bei der die sekundären TXTs den Master sozusagen erweitern, ähnlich wie bei der Kopplung zweier TXTs über das zehnpolige Kabel von ft. Obwohl ich bei einer festen Anlage oder einem Fahrzeug mit mehreren TXTs ungern drahtlos koppeln würde.

Torsten hat geschrieben:Die Kommunikation der TXTs untereinander erfolgt dabei immer über den Master. Auf diesem läuft für jeden zu kontrollierenden TXT ein eigener Hintergrundprozess.

Das ROBOPro-Beispiel mit dem Tango stellt allerdings auf zwei zumindestens prinzipiell autonome mobile Roboter ab, die sich auf der Anwendungsebene sozusagen auf Augenhöhe verständigen - auch wenn es rein netztechnisch betrachtet einen Master gibt, wenn ich die Anleitung der ROBOPro-Hilfe richtig verstehe.

Torsten hat geschrieben:Irgendwann ist die CPU des Master TXT dann allerdings ausgelastet.

... so daß man in der Technik eher mit verteilten Systemen arbeitet.

Torsten hat geschrieben:Als Master muss nicht unbedingt ein TXT eingesetzt werden. Das kann z.B. auch ein Raspberry Pi sein. Beim 3er Modell mit 4 CPU-Kernen hat man da deutlich mehr Rechenleistung als auf einem TXT.

Jetzt erstmal noch einen weiteren Controller einzuführen, macht es sicherlich nicht einfacher, insbesondere wenn man sich nicht mit Linux auskennt.

Torsten hat geschrieben:Falls man jedoch eine echte Peer-to-Peer Verbindung zwischen verschiedenen TXTs benötigt, die alle unabhängig voneinander sein sollen, d.h. auf jedem läuft ein eigenes Python-Programm, keiner ist Master, alle sind gleichberechtigt, dann muss man sich doch noch ein anderes Protokoll überlegen. Das könnte man dann z.B. über Bluetooth machen.

... zuviele Fehlerquellen.

Es ist zwar schon eine Weile her; aber gerade die Unixoiden erlauben doch einen verhältnismäßig einfachen Aufbau von TCP/IP-Verbindungen, auf die man wie auf ein Filehandle schreiben und lesen kann.

Mit freundlichen Grüßen
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