fischertechnik Schaufenster

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fischertechnik Schaufenster

Beitragvon fishfriend » 28 Feb 2019, 11:24

Hallo...
Das Schaufenster beim Kinderkaufhaus MUKK in Münster ist nun wieder abgebaut. Hat ja nun auch 7 Wochen Werbung gemacht.

Ich hab nun die Möglichkeit ein neues Schaufenster mit fischertechnik zu gestalten, dass dan ab den Herbstferien bis kurz nach Neujahr
stehen soll. Ich fand es als Kind schon toll, wenn sich etwas im Schaufenster Bewegt der leuchtet.
Ich hatte nun darüber nachgedacht ob man Interagieren kann, also wie der Mensch etwas von Außen beeinflussen kann.
Es gab mal ein Schaufenster wo die wohl LDRs als "Tasten" durch die Scheibe genommen haben.

Heute hat ja jeder ein Handy. Man könnte z.B. über ein IoT WiFi Board (Duino/Arduino) ein eigenes WiFi Netzwerk aufspannen
und eine Mini HTML Seite anzeigen lassen wo man Dinge Schalten kann.

Eine andere Möglichkeit, die ich sehe, ist die fischertechnik App mit einen TX (da vorhanden).
Auch könnte man ein PIXY-Kamera nehmen und auf Handflächen reagieren lassen, wobei ich das noch nicht gemacht habe.
Ist ja auch eine Frage wie Störanfällig das ganze ist.

Oder hat jemand noch andere Ideen?
Gruß
fishfriend
Holger Howey

PS Bei eine Schaufenster in Dülmen, wo ich eine ganze Kirmes aufgebaut habe, kam einer auf die geniale Idee ein paar verschobene Bauseine
eines Antriebes mit Sekundenkleber zu fixieren...
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Re: fischertechnik Schaufenster

Beitragvon Karl » 28 Feb 2019, 12:06

Hallo Holger,
habe seinerzeit einige Modellbahnanlagen das zeitlich gesteuerte Inbetriebsetzen
durch Schaufensterscheiben realisiert. Bei Schaltungen durch Fotozellen o. a. machte
oft das Fremdlicht Probleme, gleich ob sichtbares Licht oder Infrarot, oder sehr dunkle Hände.
Bei der letzten Ausstellung lieh ich mir von den Stadtwerken einen kapazitiven Sensor.
Funktionierte hervorragend Eine Hand aus Sperrholz nachgebildet, den Sensor mit der Sensorfläche
abschliessend mit der symbolischen Handfläche als "Sensorpunkt" an die Schaufensterscheibe von innen gepappt.
Der Sensor damals hatte eine Reichweite von ca. 50 mm.
Fragen Sie doch mal bei den örtlichen Stadtwerken evtl. durch Zwischenschaltung der öffentliche Einrichtung nach.

Bei dünnen Scheiben reicht evtl. dieser Sensor, allerdings der 30mm-Abstand-Typ.
https://www.ebay.de/itm/Naherungsschalt ... :rk:1:pf:0
In der Beschreibung den Text bis fast zu Schluss scrollen und die Eigenschaften lesen.
Grüße von
Karl
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Re: fischertechnik Schaufenster

Beitragvon sven » 28 Feb 2019, 15:41

Hallo!

Also Steuerung und Beeinflussung des Modells von aussen ist erst mal eine gute Idee.
Nur wenn man sich erst mit einem WLAN verbinden muss oder ggf. ne App installieren muss, kann man das vergessen.

Wer bitte stellt sich vors Schaufenster, stellt eine Verbindung mit dem WLAN her und installiert wo möglich noch ne App?
Kinder fallen damit schon mal aus.

Sicher muss das ganze ja auch sein. Nicht das da nachher was gehackt wird ...

Könnte man nicht aussen irgendwas ankleben womit man schalten kann?
Also irgendwie per Magnet oder so.

Gruß
sven
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Re: fischertechnik Schaufenster

Beitragvon PHabermehl » 28 Feb 2019, 16:09

sven hat geschrieben:Könnte man nicht aussen irgendwas ankleben womit man schalten kann?
Also irgendwie per Magnet oder so.


Karl hat das ja schön geschrieben - ein kapazitiver Näherungssensor von innen an die Scheibe gepappt... Dürfte die ideale Lösung sein. Evtl. könnte man sogar ein Bedienpult mit mehreren Sensoren machen, um verschiedene Aktionen auszulösen.

Vielleicht geht der TTP223 ja durch eine Glasscheibe - das müsste man mal probieren.

Gruß Peter
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Re: fischertechnik Schaufenster

Beitragvon MasterOfGizmo » 28 Feb 2019, 22:01

Da macht einem im Zweifelsfall die dicke Thermoverglasung einen Strich durch die Rechnung.

Als Alternative zu einer kapazitiven Lösung geht bei einer Scheibe ggf. auch eine optische Lösung. Recht zuverlässig wäre ggf. ein IR-Sender/Empfänger-Paar per UART (IrDA quasi). Nur wenn etwas direkt vor der Scheibe das Signal gut genug reflektiert empfängt der Arduino oder was auch immer hintendran hängt eine gesendete Sequenz direkt selbst wieder. Das dürfte auch unempfindlich gegen Sonnenschein und Autoscheinwerfer sein.
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Re: fischertechnik Schaufenster

Beitragvon PHabermehl » 28 Feb 2019, 23:01

Ja, da müsste man halt mal experimentieren, hängt in der Tat sehr von der Scheibe ab. Ich habe nur unseren (längst aufgelösten) ft- und Märklin-Stützpunkt in Erinnerung. Über Jahrzehnte klebte da eine Hand-Silhouette in der Scheibe, und wenn man von außen seine Hand auflegte, dann setzten sich in der Märklin-Landschaft die Züge in Bewegung. Natürlich hing da auch der Pustefix-Bär über der Tür. Und von meiner Kindheit bis zur Schließung stand in der Schaufensterecke ein Kasten, in dem kleine Plastik-Krabbeltiere wie von Geisterhand (durch Magnete unter der Platte) bewegt wurden...


Ich fände die Idee mit einem Webserver aber sehr charmant.
QR-Code der URL in die Scheibe kleben, und über ein paar Buttons auf der Webseite geht's ab...

Da könnte man ja sogar Brickly laufen lassen! Und die Kids können im Vorbeigehen programmieren! (Und nach 5 min Nichtbenutzung erfolgt - nach Warnung - ein Reset des Brickly-Projekts auf "Blinklicht" oder so was)

Gruß
Peter
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Re: fischertechnik Schaufenster

Beitragvon Karl » 29 Mär 2019, 02:52

Hallo,
eine optische Lösung hatte ich auch bei der ersten Ausstellungsanlage mit moduliertem IR-Sender und selektivem IR-Empfänger.
Funktionierte einwandfrei solange die Sonne nicht direkt darauf schien.
Eine andere Möglichkeit für die Lage des Sensors war nicht gegeben.
Hatte damals auch eine modulierte IR-Stereo-Kopfhörer-Übertragungseinrichtung von Sennheiser. War sogar mit Trägerfrequenzen für beide Kanäle.
Im Sonnenlicht streikte diese Übertragungseinrichtung auch.
Eine Chance für einen IR-Reflexionssensor sehe ich dahin, die IR-Empfängerdiode(n) vertieft in einer bzw. mehreren Hülse(n) anzubringen
sodaß Fremdlicht sich kaum auswirkt. Es sei daß das Fremdlicht direkt in die Hülse leuchtet und die IR-Empfangsdiode blockiert, meist auf "leitend" setzt.
Hier wäre etwas Experimentieren angesagt.
Grüße von
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Re: fischertechnik Schaufenster

Beitragvon Dirk Fox » 31 Mär 2019, 22:33

Hallo zusammen,

denkbar wäre auch ein RFID-Leser - der *jede* RFID-Karte akzeptiert, die vorgehalten wird (irgendeine RFID-Karte werden viele Menschen im Geldbeutel haben).
Das geht auch durch Scheiben und ist vom Licht unabhängig.
Allerdings braucht man dafür entweder einen I2C-RFID-Leser mit RoboPro-Treiber - oder den ftDuino.

Beste Grüße,
Dirk
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Re: fischertechnik Schaufenster

Beitragvon elektrofuzzis » 01 Apr 2019, 01:19

Wir haben einen RFID Leser mit I2C nur in China gefunden... alle normal in Deutschland erhältlichen haben nur SPI aktiv und I2C ist stillgelegt.

Gruss

Stefan
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Re: fischertechnik Schaufenster

Beitragvon Karl » 01 Apr 2019, 03:10

Hallo,
gefühlsmäßig sind doch bestimmt mehr Smartphones als RFid-Karten in der Stadt unterwegs.
Warum nicht einfach einen unemmpfindlich eingestellten, teilweise abgeschirmten, Handy-Detektor mit
Schaltausgang hinter einer undurchsichtigen Kunststoff-Kreisfläche auf die Rückseite der Scheibe kleben
mit einem Hinweis: "Bitte halten Sie ihr eingeschaltetes Handy oder Smartphone innerhalb der Kreisfläche".
Grüße von
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Re: fischertechnik Schaufenster

Beitragvon The Rob » 01 Apr 2019, 08:57

Warum nicht?
"Halten Sie nur ihr angeschaltetes Handy oder ihre Bankkarte an den Sensor. Kein Risiko!"
Na, wer findet das vertrauenerweckend? :lol:
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Re: fischertechnik Schaufenster

Beitragvon Karl » 01 Apr 2019, 10:02

Hallo Rob,
ich....! :)

Stehe doch jeden Tag mit meinen Detektoren und Lappi auf der Hauptstrasse und lese die Daten der
"vorbeiziehenden" Smartphones erfolgreich aus. Ebenso die diversen Datenkarten.
So sorglos wie die Leute die Dinger nutzen scheinen diese sehr viel Vertrauen in ihre Smartphones zu haben.
Ich scheine hier wohl der Einzige zu sein welcher kein Smartphone besitzt, nur ein simples Quasselhändie und
das ist die meiste Zeit inaktiv.
Na ja, wenn heute nicht der 1. April wäre.

Nachtrag: Gibt es bald ein Fischertechnik-Händie oder Fischertechnik-Smartphone in Fischertechnik-Looks von der Ft-Community?
Dann würde man doch die Heerscharen von Fischertechnikern überall sofort erkennen.
Grüße von
Karl
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Re: fischertechnik Schaufenster

Beitragvon Dirk Fox » 01 Apr 2019, 13:03

Gibt es bald ein Fischertechnik-Händie oder Fischertechnik-Smartphone in Fischertechnik-Looks von der Ft-Community?
Dann würde man doch die Heerscharen von Fischertechnikern überall sofort erkennen.


Könnte man auch durch einen Aufkleber lösen. Vorne mittig auf dem Display.
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Re: fischertechnik Schaufenster

Beitragvon Karl » 01 Apr 2019, 16:33

Hallo,
überlege gerade wie ich den Aufkleber auf dem Display von der Seite, gleich ob nah oder fern, erkennen
kann wenn die Heerscharen von Fischertechnikern, gesenkten Hauptes auf das Display blickend, sich
fortbewegen.
Deshalb brauche ich mich mit meinen Detektoren auch nicht zu verstecken, mich sehen die Smartphone-Blicker
eh nicht, auch wenn ich nah dran bin.
Ob die wohl die ft:pedia während des Spazierganges studieren ?
Leider gibt es dafür noch keine Ft-Erkennungs-Detektoren.
Also, so ein Ft-Smartphone-Gehäuse mit Zapfen und Nuten , alles im Ft-Raster, öffnet dem Smartphone-Modding
ungeahnte Möglichkeiten. ;)
Grüße von
Karl
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Re: fischertechnik Schaufenster

Beitragvon MasterOfGizmo » 01 Apr 2019, 20:46

Tatsächlich haben selbst echte ft-Geräte keine ft-Kennungen. TX, TXT und die aktuellen Bluetooth-Geräte haben USB-, WLAN- und Bluetooth-Kennungen von Texas-Instruments, LNT (die neulich zugekaufte Elektronikbude) oder natürlich Knobloch. Aber um eigene Kennungen haben sie immer einen Bogen gemacht.

Lego ist immerhin beim Wechsel von Wedo2 auf Boost von einer TI-Kennung auf eine eigene umgestiegen. Vielleicht entdecken sie bei ft ja auch noch ihren Ehrgeiz ....
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Re: fischertechnik Schaufenster

Beitragvon Karl » 01 Apr 2019, 21:40

Hallo,
obwohl mittlerweile ein klein wenig vom Thema ab, habe noch eine Idee.

Prinzipiell funktioniert es ja mit IR-Reflex. Empfänger etwas vertieft und drumherum einige IR-Sender.
Zum Thema Sonnenlicht welches den IR-Empfänger blockiert bzw. durchschaltet.
Möglich wäre ein "Sonnenlicht-Detektor" eben in der Nähe des IR-Empfängers Scheint die Sonne, aus welchem
Grunde auch immer direkt auf die "Detektorhand" wird der IR-Empfänger blockiert. Kommt nun ein Objekt zwischen
dem "Sonnendetektor" und der Sonne wird der "Sonnendetektor abgedunkelt und gibt den IR-Empfänger frei, evtl.
mit kleiner Verzögerung. Der IR-Empfänger schaltet die gewünschte Funktione(n). Zieht man das Objekt, z. B. die
Hand weg, scheint die Sonne wieder auf den "Sonnendetektor".
Das Schalten zwischen "Sonnendetektor" und IR-Empfänger beinhaltet sicherlich einige Verzögerungen und
Empfindlichkeits-Abschattungs-Versuche, welche man, bestimmt nicht schwierig, experimentiell ermitteln kann.
Ob jetzt die Gesamtschaltung konventiell aufgebaut oder mit Silberlingen, ob ein Pi, TX, Arduino, TXT oder gar ein Großrechner die Steuerung
übernimmt, sollte eigentlich egal sein.
Unter einem hochkomplexen "Sonnendetektor" stelle ich mir einen simplen LDR, einen Fototransistor oder eine Fotodiode vor.
Lösungen sollte für Fischertechnikern kein Problem sein, von mir aus auch elektromechanisch bzw mit Glas-Erschütterungsmelder und
Schlosserhammer. :lol:
Grüße von
Karl
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