Benutzung von Endschaltern

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Re: Benutzung von Endschaltern

Beitragvon steffalk » 31 Mai 2017, 00:34

Tach auch!

@The Rob: Wie wäre es, Seile direkt um 4mm-Achsen zu wickeln? Das gibt einen hübsch starken Zug auch mit zur S-Motoren, z.B. hier https://www.ftcommunity.de/details.php?image_id=33059 ff und hier https://www.ftcommunity.de/details.php?image_id=4620

Gruß,
Stefan
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Re: Benutzung von Endschaltern

Beitragvon H.A.R.R.Y. » 31 Mai 2017, 07:53

Hallo zusammen,

Stefan hat es bei seinem Kran auch gemacht, aber nicht erwähnt:
Die Seilwinde sollte doppelseitig arbeiten damit sich die Radialkräfte auf die Achse einigermassen aufheben. Sonst geht das übel auf die Lager. Kannst Du auch hier anschauen: https://www.ftcommunity.de/details.php?image_id=37144 Dank Kräftegleichgewicht in beiden Seilsträngen reichen die Statikstreben aus um die Welle oben zu lagern. Der Seilzug mit S-Motor (untendrunter) zieht bequem 10N.

@karl:
Karl hat geschrieben:Am Anfang kaum Leistung an der Welle um das Losbrechmoment
der Mechanik zu überwinden.

Hör' bitte auf einen derartigen Unfug zu verbreiten. Entweder schreibe es richtig oder laß' es besser ganz:
Solange die Welle des Motors nicht dreht, gibt es überhaupt keine mechanische Leistung! Es fließt der Blockadestrom und der erzeugt das maximale Drehmoment des Motors. Wenn das reicht um die Mechanik in Gang zu setzen (Drehmoment > Losbrechmoment) dreht die Sache auch los. Wenn nicht wird einfach nur die Wicklung aufgeheizt.
Karl hat geschrieben:Klar, Motore mit 125er Übersetzung lassen den Anker schon mal einige Umdrehungen zum Anlaufen mit
geringem Drehmoment.

Wenn die Abgangswelle nicht dreht, dreht auch die Motorwelle nicht! Ist ja nur ein 125:1 und keine "Ewigkeitsmaschine". Oder der hat so viel Getriebespiel, dass ich den deswegen - wie sagst Du es so schön - "in die Tonne kloppe".

Gruß
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Re: Benutzung von Endschaltern

Beitragvon The Rob » 31 Mai 2017, 10:25

Mit "doppelseitig arbeiten" meinst du, dass die Welle an beiden Enden gelagert sein sollte, um sie nicht zu verbiegen, oder?

Für die Ausfahrmechanik meiner Stützen käme auch eine Seilumlenkung in Frage, allerdings funktioniert das auch wunderbar mit (groben) Hubzahnstangen. Das wird von einem Minimotor angetrieben, alles schön geschmeidig.
Nur für den zentralen Hub geht das mit Seilen glaube ich nicht. Die Stützen haben aussen jeweils eine kleine Schnecke, die am Ende den Hub macht. Dort wird, sobald der Kran angehoben wird relativ viel Drehmoment benötigt...
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Re: Benutzung von Endschaltern

Beitragvon H.A.R.R.Y. » 31 Mai 2017, 10:56

Hallo The Rob,

"doppelseitig arbeiten" soll heißen, daß zwei Seilenden auf der Winde aufgewickelt werden. Die beiden Enden gehen dabei zu gegenüberliegenden Seiten und wenn in beiden Seilen die Zugkräfte gleich sind, wirkt auf die Welle nur das Drehmoment um beide Seile aufzuwickeln. Was Du schlußendlich verwendest, ist Deine freie Entscheidung. Aber wir schweifen grad' vom Thema "Endschalter" ab.

Gruß
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Re: Benutzung von Endschaltern

Beitragvon The Rob » 01 Jul 2017, 21:36

Ncoh ein Kommentar zu leichtgängiger Mechanik:
Ich habe ja in diesem Thread bereits über meinen Kran berichtet.
Die Mechanik der Stützen lässt sich wie im Video per Hand schön bewegen. Motorisiert mit XS klappt es auch halbwegs. Irgendwann beim Bauen und Testen war es aber plötzlich schwergängig und wolte nicht mehr richtig ein und ausfahren.
Hab dann ewig gesucht, ob ich beim vielen Hochheben irgendwas zusammengeschoben und verklemmt habe.
Lösung: Der Akku war ""leer". In meinem Fall bedeutete das, dass der Akku nur noch gut 9V hatte. Wieder auf 12,3V aufgeladen, lief es so schön wie vorher.
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