ft:pedia-Jahrgänge gedruckt

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Moderator: ft:pedia-Herausgeber

Würdest Du die ft:pedia als gebundene Fassung zu den unten genannten Preisen kaufen?

Ja, sofort
10
23%
Nur wenn sie deutlich weniger kostetn würde
10
23%
Nein, mir genügt die digitale Ausgabe
21
48%
Bin unentschieden
3
7%
 
Abstimmungen insgesamt : 44

Re: ft:pedia-Jahrgänge gedruckt

Beitragvon H.A.R.R.Y. » 13 Dez 2017, 08:29

Moin,
sven hat geschrieben:Der Verein sollte eine größere Auflage finanzieren, so das der Preis pro Heft entsprechend fällt.
Die Hefte kann man doch problemlos über die ftCommunity Webseite verkaufen.

An sich eine schöne Idee. Wieviel Stück soll die Auflage umfassen? Und auf wie viele Leute schätzt Du den geneigten Leserkreis, der sich die ft:pedia in gedruckter Form in den Schrank stellt? Wie teuer darf ein ft:pedia-Heft sein?
Zu den Heftkosten kommt dann noch der Versand. Wer übernimmt die Logistik? Du? Wer macht die Buchhaltung und das mit der Zahlungsverfolgung? Auch Du?
Ach ja, es gibt auch Leute die sie dann regelmäßig haben möchten (okay, gibt es die wirklich?). Wer verwaltet die Abonnements? Du?
Und im Falle eines Falles reklamiert auch mal jemand den Versand. Nein, ich frage jetzt nicht weiter.
Aber da steckt noch ein bißchen mehr Aufwand drin als einfach nur "Die Hefte kann man doch problemlos über die ftCommunity Webseite verkaufen.". Bevor der Verein da in Vorleistung tritt, sollte absolut klar sein welcher Aufwand und welche Risiken dahinter stehen und wer sich um welche Aspekte kümmert - alles in der Freizeit wohlgemerkt.

Mal ehrlich: So schön die ft:pedia professionell gedruckt aussieht - Kompliment an esf und ein neidischer Blick zu Rudi -, ich halte sie mir lieber als pdf lokal auf einem Speichermedium. Meine persönlichen Vorteile:
  • Das Speichermedium nimmt viel weniger Platz weg als ein Bücherregal.
  • Das pdf zerknittert nicht, vergilbt nicht, wird nicht schmutzig, ...
  • Das pdf kann ich ganz schnell kopieren, auszugsweise drucken, ...
  • Im pdf kann ich bequem den Computer nach Stichworten suchen lassen.
  • Mit einem entsprechenden Tool kann ich Anmerkungen und sonstwas "reinkritzeln" ohne das Original zu versauen.
Gut, es gibt auch Nachteile:
  • Das pdf braucht zum Lesen irgendeinen Computer mit passendem Anschluß für das Medium (sofern das pdf nicht auf der eingebauten Platte liegt) oder Internet-Zugang zur ftc.
  • Interessanten Stellen kann ich nicht mal eben ein Lesezeichen verpassen.
  • Ein Stick/SD-Card geht durchaus mal im Teilelager verschütt'.
Gruß
H.A.R.R.Y.
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Re: ft:pedia-Jahrgänge gedruckt

Beitragvon sven » 13 Dez 2017, 18:18

Hallo!

@H.A.R.R.Y.:
Ich übernehme rein gar nichts, da ich kein Vereinsmitglied mehr bin.
Früher hätte ich das sofort gemacht.
5 Euro + Versand wäre für mich ein guter Preis.

Eine private Person kann kaum das Budget für eine Druckauflage erbringen.
Verkaufen über die ftc Webseite war ja nur eine Möglichkeit. Da muss der Verein halt mal kreativ werden.
Man könnte auch mal mit ffm reden, dann wären Logistik etc. pp. kein Problem mehr.

Gruß
sven
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Re: ft:pedia-Jahrgänge gedruckt

Beitragvon MasterOfGizmo » 13 Dez 2017, 20:08

Ich lese hier im Forum öfter mal so Sätze wie 'man müsste Mal' und 'es sollte mal jemand'.

Wir sind hier alle Privatleute und auch die Personen hinter dem Forum, der ftpedia, der CFW oder sonstwas sind genau in der gleichen Situation wie die 'nicht involvierten'. Das erklärt, warum solche Aufrufe selten Erfolg haben. Wenn man möchte, dass etwas konkretes passiert, dann muss man sich wohl oder übel selbst engagieren. Mit etwas Glück macht jemand mit, aber das passiert in der Regel erst, wenn man schon ordentlich Vorarbeit geleistet hat.

Einfach mal was fordern und einen eigenen Beitrag kathegorisch ausschliessen klappt daher schlicht nicht. Selbst ist der Mensch ...
ftDuino, der Arduino für fischertechnik: http://ftduino.de
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Re: ft:pedia-Jahrgänge gedruckt

Beitragvon Lars » 13 Dez 2017, 22:27

Hallo zusammen,

H.A.R.R.Y. hat geschrieben:Gut, es gibt auch Nachteile:
  • Das pdf braucht zum Lesen irgendeinen Computer mit passendem Anschluß für das Medium (sofern das pdf nicht auf der eingebauten Platte liegt) oder Internet-Zugang zur ftc.

Das ist für alle diejenigen kein Nachteil, die den Rechner schon für ft benötigen, etwa zur Programmierung von Controllern oder zur Bestellung von Teilen.

H.A.R.R.Y. hat geschrieben:
  • Interessanten Stellen kann ich nicht mal eben ein Lesezeichen verpassen.

Schon der aktuelle "Acrobat Reader DC" hat eine Kommentarfunktion. Außerdem lassen sich Dokumentbestandteile markieren ähnlich einem Papierdokument mit Textmarker. Die Kommentare können gesucht werden. Vielleicht gibt es sogar Reader, die dieses Bedürfnis zumindestens bei privatem Gebrauch ohne Kosten noch besser abdecken.

Den Umgang mit Papierheften finde ich demgegenüber umständlich, wie eigentlich bei allen technischen Dokumenten, die die ftpedia ja nunmal ist. Dabei habe ich Bücher gern und auch ein gut gefülltes Regal voll davon. Ich ziehe sie für Inhalte vor, mit denen ich mich sozusagen zurückziehe, die ich also nicht bloß konsultiere.

H.A.R.R.Y. hat geschrieben:
  • Ein Stick/SD-Card geht durchaus mal im Teilelager verschütt'.

Es gibt heute keinen Grund mehr, Dokumente nur auf einem einzigen und noch dazu externen Datenträger unterzubringen. Ich nutze dafür lieber nur einen einzigen Rechner, der als sog. "Convertible" frei durch die Wohnung flottiert. Mit Tastatur kann man ordentlich schreiben, hat aber auch mal ein gutes Tablet. Das erspart die Synchronisierung, die beim Einsatz mehrerer Rechner anfiele und vor allem Überlegungen à la "was brauche ich an meinem Schreibtisch, was in meiner Werkstatt?". Seine SSD enthält sämtliche digitalen Dokumente, die ich überhaupt besitze, natürlich auch die ft-bezogenen. Das Gerät ist leicht und sein Akku ausdauernd genug, um auch bequem unterwegs genutzt werden zu können - irgendwelche Clouds sind nicht erforderlich. Solange in Deutschland gerade die mobile Internetversorgung so schwach und teuer wie bisher ist, halte ich derartige Setups für eher frustrierend als nützlich. Sollte der Convertible ausfallen oder abhandenkommen, steht sein Vorgänger bereit, ein sogar noch ein klein wenig leistungsfähigeres Notebook.

Es gibt ein "Online-Backup", das durch eine am Router angeschlossene Festplatte und ein paar *.cmd-Scripte auf der Basis von robocopy.exe realisiert ist, jederzeit auf Knopfdruck gestartet werden kann und daher auch ziemlich aktuell ist. Eine externe Festplatte sowie USB-Sticks sind die offline Sicherungen, die durch Spannungsspitzen oder Manipulationen Dritter nicht erreichbar sind. Sie werden einmal wöchentlich aktualisiert. Der Ersatzrechner kann durch *.cmd-Scripts aus den Datensicherungen auf den letzten (gesicherten) Stand gebracht werden, wenn er einspringen muß.
Rechner und Sicherungen sind natürlich verschlüsselt, so daß es im Falle des Abhandenkommens beim wirtschaftlichen Schaden bleibt.

SD-Karten gibt es nur für meine beiden TXT-Controller, weil sie nur so zur Community Firmware kommen. Aber selbst von den SD-Karten habe ich mit "Drive Snapshot" Images gefertigt, die bei allen anderen digitalen Dokumenten bereitliegen.

Mit freundlichen Grüßen
Lars
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