DSO für Fischertechniker

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DSO für Fischertechniker

Beitragvon Karl » 12 Feb 2019, 22:23

Hallo,
ein "Stromfernseher" für Fischertechniker zum halbwegs akzeptablen Preis
mal nicht direkt aus Asien.
http://www.ak-modul-bus.de/stat/mini_ds ... SO138.html
Daten geben auch eine Funktion an ca. 9V DC an, also fehlt nur noch das
Ft-kompatible Gehäuse.
(DSO - Digitales-Speicher-Oszilloskop)

Hinweis: Habe außer gelegentliche Bestellungen keine sonstigen Verbindungen zu
dieser Firma.
Grüße von
Karl
Ich.., Bauteile verschwenderisch eingesetzt. Lösung....., einfach weglassen.
Karl
 
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Re: DSO für Fischertechniker

Beitragvon PHabermehl » 12 Feb 2019, 22:37

Ja, da hatte ich auch schon ein Auge drauf geworfen. Gibts übrigens - man suche bei Aliexpress nach DSO138 - in Asien für 13$, also ein Drittel des Preises...

LG Peter
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PHabermehl
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Re: DSO für Fischertechniker

Beitragvon Karl » 12 Feb 2019, 23:00

Hallo Peter,
dass es die Dinger direkt aus Asien billiger gibt weiss ich.
Es ist doch nicht jedermanns Sache diese in Asien zu bestellen.
Ausserdem wenn das Ding nicht funktioniert kann man es hier
reklamieren. Ausserdem ist die Firma in Bochum seriös.
Bestelle bei AK-Modul-Bus zwar selten aber schon über 20 Jahre.
Deshalb mein Text mit dem Preishinweis.
Vielleicht legst Du es dir zu und druckst für mich ein kostenoptimiertes Ft-Gehäuse. ;)
Ich werde es mir beizeiten als "Must Have" zulegen obwohl ich ein größeres
DSO und einen älteren Hameg-Strahler habe, allerdings nicht als Speicheroskar.
Nehmen halt auf meinem kleinen Basteltisch für einfache Kontrollen immer zuviel Platz weg. :x
Grüße von
Karl
Ich.., Bauteile verschwenderisch eingesetzt. Lösung....., einfach weglassen.
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Re: DSO für Fischertechniker

Beitragvon juh » 12 Feb 2019, 23:18

Ich hatte mir das etwas einfachere DSO150 vor einer Weile als Bausatz inkl. Gehäuse (ich gestehe: in China) bestellt und es hat mir schon wertvolle Dienste erwiesen. Habe allerdings als Nicht-Elektroniker auch geringe Ansprüche und keinen Vergleich. Ich glaube in die Diskussion zwischen Till und Rudi um das Netzteil 814 neulich hätte ich damit nicht unbedingt eingreifen können, aber für kleinere Aufgaben gilt es als durchaus tauglich.

lgj
Meine fischertechnik Designs für den 3D-Druck: https://www.thingiverse.com/juh/designs
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Re: DSO für Fischertechniker

Beitragvon Karl » 12 Feb 2019, 23:36

Hallo "juh"
......(ich gestehe: in China).....
Das führt zu Sanktionen! ;)

Habe mir das DSO 150 auch angeschaut, nicht übel. Prinzipiell erfuellt es auch seinen Zweck für
einfache Aufgaben.
Bestelle schon über 15 Jahre in Ostasien viele Teile. Muss sagen bzw. schreiben, die letzten Jahre
hat sich die Qualität und Sauberkeit der Verarbeitung bei den Asiaten sehr stark gebessert ohne
im Preis wesentlich teurer geworden. Gelegentlich gibt es auch mal "Ausrutscher", aber bei den
Angeboten schaue ich darüber hinweg, ebenso bei einigen "schwarzen Schafen". Schätze den
finanzellen Verlust auf noch nicht mal 100 Euronen in den mehr als 15 Jahren. Bei einigen
Nichtlieferungen habe ich sogar problemlos das Geld zurück erstattet bekommen.
Grüße von
Karl
Ich.., Bauteile verschwenderisch eingesetzt. Lösung....., einfach weglassen.
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Mein erworbenes DSO 138

Beitragvon Karl » 16 Feb 2019, 21:28

Hallo,
habe mittlerweile mein Mini-DSO 138 bekommen. Zwischendurch ausprobiert..., an welches Gerät ?

natürlich Ft-Trafo 814, seitlich AC vorn DC, Höhe der DC-Spannung und DC-Polarität durch "Drehknopf" änderbar.

Netzspannung Trafo primär 235V-AC, DSO mit 9V-DC aus seperatem Steckernetzteil
Grundeinstellung des DSO - Kopplung DC, Trigger fallende Flanke, 5V/Div, Zeitbasis 5ms/Div,
als Meßleitung das dem DSO 138 beiliegende Meßkabel mit seinen Klemmen. Belastung des
Meßobjektes - der Eingangswiderstand von Gerät und Meßleitung und seinen Kapazitäten,
sonst keine Last am Transformator 814.

Hier die Ergebnisse:

Bild
Seitlicher AC-Ausgang des Ft814

Bild
DC-Ausgang, z. B. Knopf vom Trafo rechter Anschlag
Zweipuls-Gleichrichtung - positiv

Bild
DC-Ausgang, z. B. Knopf vom Trafo linker Anschlag
Zweipuls-Gleichrichtung - negativ

Bild

Sehr unscharf da ein Finger einer Hand am Meßobjekt, andere Hand hält und
bedient die Kamera.

Tja und hier, da habe ich die Masse der MeßLeitung abgeklemmt
und einen meiner Finger auf den anderen Meßpunkt gelegt.

Die mit dem DSO gebrachten Ergebnisse habe ich mit meinen größeren "Oskars"
nochmal überprüft. Es kamen praktisch die gleichen Ergebnisse heraus.

Die Ausgangsspannungen sind im Leerlauf praktisch "grenzwertig", ein elektronisches
Gerät hat bis auf wenige Ausnahmen eh nichts am AC-Anschluss zu suchen.

Beim Betätigen des Drehknopfes entstehen mehr oder weniger kurzzeitige Störungen an
den jeweiligen Ausgängen mit wenig Beeinflussung des anderen Ausganges. Beim normalen
Betrieb an Fischertechnik-Elektromechanik weitestgehend vernachlässigbar, bei
elektronischen Bauteilen je nach Konstruktion und Anwendung.

Und wenn kein Verpolungsschutz vorliegt dann auch nicht am DC-Ausgang es sei,
man überprüft die Polarität und wenn hinter der Diode ein Elko ist, dann wäre am DC-Ausgang eine
Fehlpolung nicht schädlich, nur die Spannung müsste kontrolliert werden.
Am AC-Ausgang ergäbe es eine Halbwellen-Einpuls-Gleichrichtung wobei die Spannung
an dem besagten Elko womöglich die Betriebsspannung unterschreitet.

Meine Meinung: Wenn man kein Test-Equipment hat und auch kaum Erfahrung dann
sollte man die
modernen Mikrokontroller-Geräte nicht mit dem Trafo betreiben,
es sei man weiß was man tut.

Hier ging es mir hauptsächlich darum zu zeigen daß auch ein einfaches Oszilloskop mit
ein bischen Meßerfahrung schon hilfreich ist, auch bei einer simplen Fehlersuche.
Hinweis: DSO150 und DSO138 sind fast identisch und reichen normalerweise für einen
Fischer-Techniker.

Ansonsten: Wer misst misst Mist, gilt auch bei Anwendungen von Multimetern - Strom und
Spannung - Stromfehlerschaltung - Spannungsfehlerschaltung. Lektüren über Meß- und
Anwendungsschaltungen u. v. m. gibts im I-Net genug.

Ich glaube es macht Sinn sich ein solches Gerätchen zuzulegegen zumal die Preise sehr
moderat sind. Der von mir in einem vorigen Beitrag aufgeführte Link beinhaltet ein
betriebsfertiges Modul und 9V-DC-Netzadapterchen bekommt man zuhauf bei diversen
Händlern seines Vertrauens.
Auch sich damit zu befassen macht eigentlich Spass. Man kann auch Bauteile überprüfen u. v. m.
Weil F-Techniker fast nur mit Sicherheits-Kleinspannung arbeiten steht die elektrische Sicherheit
nicht zu sehr im Vordergrund, vorausgesetzt man benutzt dafür zugelassenes Equipment.

Nachtrag:
Ich für meinen Teil werde mir 2 Stück Akkublöcke 4,8 V, mit je 4 Enelope-Akkus, zulegen und mir
ein portables Gerätchen bauen. Damit löse ich auch evtl. Potentialprobleme. Warte nur noch auf die
Kunststoffteile für das passende gehäuseähnliche Gebilde. Das Ganze in ein gemeinsames Gehäuse oder
in ein halbwegs passendes Holzkistchen mit Deckel eingebaut wird sicherlich öfters gute Dienste leisten.
Einen Ausschalter sehe ich auch vor damit die Akkus, wenn man das Gerätchen braucht, auch lange ein
bischen "elektrischen Saft" haben.
Aktuell steht der Kauf eines Ft-3D-Druckers noch nicht auf der Liste.
Grüße von
Karl
Ich.., Bauteile verschwenderisch eingesetzt. Lösung....., einfach weglassen.
Karl
 
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