Suche angenehme Steckverbindungen für Netduino/Arduino

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Re: Suche angenehme Steckverbindungen für Netduino/Arduino

Beitragvon steffalk » 28 Mär 2018, 17:07

Tach auch!

@geometer: Der Kabelwust stört mich etwas, das pfriemelige Einstecken in die dünnen Buchsen des Boards (geht mit Brille nur bei gutem Licht, besser mit Lupe ;-), und bei den MotorShields die Schrauberei. Lieber hätte ich einen festen Aufbau, in den ich einfach ft-Stecker reinstecken kann, und den Aufbau gut ablesbar beschriftet (letzteres fiele ja leicht). Wenn ich dran denke, dass ich vielleicht mal 4 MotorShields und auch sonst einen Haufen I/O in einem Modell brauchen werde, wird der Kabelsalat ja echt eklig, sogar für meine Verhältnisse ;-)

Aktuell sind meine Favoriten das Original-ft-Teil (aber es ist etwas groß), irgendwas Gelötetes auf einer Lochrasterplatine (vielleicht von den Abmessungen her so, dass ich das in zwischen zwei Bausteinen in deren Nuten einfach fixieren kann), aber es kamen ja auch schon high-end-Vorschläge für richtige Profis hier an. Ich bin selber gespannt darauf, was ich letztlich machen werde.

Gruß,
Stefan
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Re: Suche angenehme Steckverbindungen für Netduino/Arduino

Beitragvon fishfriend » 10 Jan 2019, 22:05

Hallo...
Ja, es ist ein etwas älteres Thema und warscheinlich ist das Problem schon anders gelößt, aber...

... man kann auch eine ganz normale fertige Euro- Lochraster oder Streifen-Platine nehmen und
auf die Kupferseite Mräklin oder 2,6mm Buchsen auflöten.

Für meinen Arduino TX-Light hab ich mir auch den alten Adapter der parallelen ft Interfaces genommen.
Lötstifte und z.B. ein leeres Arduino Shield. Man könnte aber auch die 2,6mm Buchsen drauflöten bzw. auf den Stiften festschrauben (Abstand beachten!).

Übrigens gibt es die 2,6mm Buchsen z.B. bei Conrad und Co. zu 100 Stück
oder aber auch gebraucht. Z.B. in Münster gibt es einen Laden der gebrauchte Eisenbahnsachen
verkauft. Der hat so etwas. (Ab und an auch ft-Stecker).

Wer nun auf die Idee kommt und die 2,6mm Conrad-Buchsen in das fischertechnik Steckerbuchsengehäuse einzubauen wird feststellen das es nicht passt (zumnindest bei mir nicht).
Die müssen minimal Aufgebohrt werden.

Gruß
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Re: Suche angenehme Steckverbindungen für Netduino/Arduino

Beitragvon Karl » 12 Jan 2019, 21:59

Hallo,

https://tams-online.de/epages/642f1858- ... 5-19100-20

Auf einen Streifen Punktraster-Platine, ( Rastermaß 2,54mm, 2,5mm geht auch ), löten und diese der Gehäuse-Konstruktion entsprechend befestigen, löten, schrauben, kleben oder sonstwie.
Mit einem freundlichen Gruss aus dem Ruhrgebiet
Karl

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Re: Suche angenehme Steckverbindungen für Netduino/Arduino

Beitragvon Lars » 13 Jan 2019, 00:10

Hallo Stefan,

steffalk hat geschrieben:@geometer: Der Kabelwust stört mich etwas, das pfriemelige Einstecken in die dünnen Buchsen des Boards (geht mit Brille nur bei gutem Licht, besser mit Lupe ;-), und bei den MotorShields die Schrauberei. Lieber hätte ich einen festen Aufbau, in den ich einfach ft-Stecker reinstecken kann, und den Aufbau gut ablesbar beschriftet (letzteres fiele ja leicht).

damit ist eigentlich klar, daß Du ein "Adapter-Shield" brauchst, also eine Platine, die man auf den Arduino aufsteckt und die dessen Anschlüsse über Bundhülsen oder die hier ja auch schon vorgeschlagenen Platinenbuchsen herausführt. An der Unterseite der Platine müssen zu den Dupont-Buchsen kompatible Pfostensteckerleisten sitzen, obendrauf die Bundhülsen oder Platinenbuchsen. Eine Alternative wäre auch eine große Platine, die sozusagen Steckplätze für Arduino(s) und Motorshields bietet und deren Anschlüsse auf Bundhülsen führt.

steffalk hat geschrieben:Wenn ich dran denke, dass ich vielleicht mal 4 MotorShields und auch sonst einen Haufen I/O in einem Modell brauchen werde, wird der Kabelsalat ja echt eklig, sogar für meine Verhältnisse ;-)

Vier Motoren ließen sich ja auch über einen ftDuino betreiben; sogar mehr, wenn nicht alle in beide Drehrichtungen gesteuert werden werden müssen.

Aber ganz nebenbei ließe sich das Verkabelungsproblem in den Griff bekommen, indem man per i²C- oder SPI-Bus steuerbare Peripherie wählt und dann praktisch nur noch die wenigen Adern für den Bus und daneben noch zwei etwas stärkere für die Stromversorgung durch das Modell führt. Womöglich ist es kostenmäßig nicht untragbar, die Busverkabelung für länger bestehende Modelle individuell anzufertigen, indem Du die zugehörigen Pfostenbuchsen oder Wannenstecker an der jeweils benötigten Stelle auf ein sechsadriges Flachbandkabel crimpst. Solange die Lage der Komponenten noch nicht endgültig klar ist, greifst Du zu einer vorkonfektionierten Leitung und nimmst solange die eine oder andere Schleife in Kauf.

Mit freundlichen Grüßen
Lars
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Re: Suche angenehme Steckverbindungen für Netduino/Arduino

Beitragvon Bjoern » 13 Jan 2019, 00:22

Hi Stefan,

ich gebe zu das ich jetzt nur grob geleen habe, aber wenn du am Ende Stepper Motoren betreiben willst, warum nicht mal über unser community Projekt des ftPwrDrive Controllers nachdenken?
https://gundermann-software.de/ftpwrdri ... nd-servos/

Da hast du dann Bundhülsen um die Motoren direkt anzuschließen. Und den ftPwrDrive Controller an sich verbindest du ja mit I2C dann an deinen Arduino.

Björn
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Re: Suche angenehme Steckverbindungen für Netduino/Arduino

Beitragvon steffalk » 13 Jan 2019, 14:31

Tach auch!

Das coole ftPwrDrive habe ich mitverfolgt. Ein "Nachteil" der Adafruit-Motor Shields ist ja, dass die halt Spannungs- und nicht Stromsteuerung machen, wie es Schrittmotoren ja lieber hätten.

Allerdings geht es mir nicht nur um Servos, sondern vor allem um die I/O-Pins des Netduiono. Da habe ich jetzt diese Drahtstecker-Kabel dran, und an der ft-Seite halt einen ft-Stecker draufgeschraubt. Allerdings ist es auch nicht so, dass man damit so gar nicht klar kommen könnte. Wenn's dafür aber was Elegantes gäbe, wäre es natürlich schick. Am nächsten kommt wohl die Idee mit Lochrasterplatine und Bundhülsen.

Gruß,
Stefan
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Re: Suche angenehme Steckverbindungen für Netduino/Arduino

Beitragvon juh » 13 Jan 2019, 22:10

Karl hat geschrieben:Hallo,

https://tams-online.de/epages/642f1858- ... 5-19100-20

Auf einen Streifen Punktraster-Platine, ( Rastermaß 2,54mm, 2,5mm geht auch ), löten und diese der Gehäuse-Konstruktion entsprechend befestigen, löten, schrauben, kleben oder sonstwie.

Ja, die gab es auch immer bei Conrad und ich glaube auch bei ELV.

Ich weiß nicht, inwieweit das noch die Frage von Stefan betrifft, aber dazu passend: Eine alternative Bezugsquelle für Bundhülsen sind bestimmte Lehrmittelversender, ein paar haben sie für den Werkunterricht für die H0-Stecker (=ft-kompatibel) im Programm, allerdings unter der Bezeichnung Bundnieten bzw. Sickenröhrchen. Theoretisch braucht man einen Nachweis einer Lehrtätigkeit für die Bestellung, warum auch immer, ggf. helfen also Lehrer im Bekanntenkreis. Einfach mal danach suchen.

lg
Jan

PS: Karl, ich freue mich sehr, Dich hier wieder zu lesen!
Meine Fischertechnik 3D-Designs: https://www.thingiverse.com/juh/designs
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