accu set

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Re: accu set

Beitragvon Andre » 17 Okt 2017, 21:35

Verantwortlich ist immer der Hersteller - Fischertechnik bietet nicht umsonst keine Akkukästen für Einzelzellen an.
Die Entwicklung eines Gehäuses für Einzelzellen wie wir sie hier betreiben, hat den Schwerpunkt gerade darin, Brandgefahren zu vermeiden.
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Re: accu set

Beitragvon Bello » 17 Okt 2017, 22:47

Der Beitrag von Pudy zeigt die Notwendigkeit mal gedanklich einen Schritt zurück zu treten und die Intention dieses Threads zu prüfen.

Fischertechnik bietet zu moderatem Preis einen für die meisten Verwendungen ausreichenden Akkutyp an. Einige im Thread vertretene FT Fans sehen für ihre FT Projekte Bedarf für ein Gehäuse im gleichen Formfaktor, das mit Einzelakkus bestückbar ist. Sei es wegen der höheren Gesamtkapazität oder der Möglichkeit, defekte Einzelzellen zu tauschen. Bei mir war es ähnlich, da es nicht wirklich Spass macht, wenn bei dem mit TX/TXT Controller und zwei Power Motoren bestückten Fahrroboter aus dem Robo Mobile Set nach wenigen Minuten die Lichter ausgehen.

Die in den vergangenen Monaten ergebnisoffen verfolgte Frage lautet "Ist es mit den für Normalanwender verfügbaren Mitteln möglich, eine sicher betreibbare Akkubox in 60x60x30mm umzusetzen?"

Andre hat mit seinen Postings und Rückmeldungen zu meinen Prototypen verschiedene Schwachstellen aufgezeigt und noch ist unklar ob alle sich ausmerzen lassen und die Vorteile am Ende überwiegen. Ist mir auch fast egal - ich will es nur mal gründlich geprüft haben. Andre und ich sind für sachlich-inhaltliche Beiträge dankbar.

Das FT Community Forum ist durch das breite Know How der Teilnehmer und ihre offene Diskussionskultur ein idealer Treffpunkt für jemand wie mich, der einen begrenzten Eigenbeitrag leisten kann und die Mithilfe anderer braucht. Dazu gehört, die Vor- und Nachteile der verschiedenen Prototypen offen anzusprechen, gemeinsam Lösungen zu suchen und natürlich Fragen zu stellen wo das eigene Wissen nicht ausreicht.

Sofern sich die Frage nach einer für diesen Einsatzzweck sinnvollen Schmelzsicherung klären lässt wäre der nächste Schritt, Prototypen an die "primus inter pares" dieses Forums zu schicken. Neben den Herausgebern der ft:pedia sind das unter anderem MoG, EstherM, Peter Habermehl, DirkW und Sven Engelke. Deren Rückmeldung ist wichtig: Sehen sie überhaupt einen Bedarf? Ist das Handling ok? Mechanische Stabilität ausreichend für Dauereinsatz? Wie ist die Sicherheit im Betrieb einzuschätzen? Eigene Erfahrungen? Verbesserungsvorschläge? Risiken/KO-Kriterien? etc. etc.

Gut möglich, dass in der Gesamtbetrachtung der Daumen nach unten zeigt ..

Der Hinweis "wenn das jemand nachbaut und seine Hütte abraucht und die Versicherung ..." überraschte mich. Das FT Forum und mehr noch die ft:pedia haben eine spürbare Nähe zur Maker-Szene. Alle drei basieren nach meinem Verständnis auf einer ausreichenden gedanklichen Auseinandersetzung mit der verwendeten Technik. Kurz gesagt: Eine Sicherheit von 100% können die Prototypen wegen der beengten Maße trotz aller Anstrengungen nicht bieten. Falls jemand den Thread von oben bis unten durchgelesen hat und den Nachbau wagt, wird er wohl wissen was er tut. Die eigenverantwortliche Entscheidung scheint bisher funktioniert zu haben. Kenne keinen ft:pedia-Autor, der in den Trümmern seines abgebrannten Eigenheimes leben muss.
Zuletzt geändert von Bello am 18 Okt 2017, 07:04, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: accu set

Beitragvon Pudy » 18 Okt 2017, 01:47

Ich wollte auch niemanden dasExperimentieren und Ausprobieren verbieten oder madig machen.
Das soll jeder mit Mut zu Neuem ausprobieren.
Wenn es aber in Richtung Bausatz für jedermann geht sollten wir jedem klar machen das es auch Risiken gibt.
Das sich alle Leute hier und in der restlichen Welt ausreichend mit der verwendeten Technik auseinandersetzen kann ich leider nicht immer beobachten.
Probiert weiter! Teilt eure Erfahrungen! Macht Fehler! Aber passt auf das Eigenheim auf!

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Re: accu set

Beitragvon Bello » 18 Okt 2017, 08:30

Ganz andere Frage ..

Könnte FT heutzutage ein Gehäuse anbieten, das einen sicheren Betrieb von leistungsfähigen Einzelzellen (≥ Eneloop Pro) mit einer selbstzurücksetzenden Sicherung kombiniert? Wie würde FT das technisch realisieren wenn das Außenmaß 60x60x30mm überschreiten dürfte?

Unter dem Namen "Power-Block 9V" hatte FT ab 1991 ein Gehäuse für Einzelzellen im Angebot: https://ft-datenbank.de/details.php?Art ... 414e161012

Die Außenmaße sind 60x90x30mm und der zusätzliche Platz wurde gut genutzt. Stege zwischen den Einzelzellen verhindern interne Kurzschlüsse. Die elektrische Absicherung ist wie beim FT Akku mit einer selbstzurücksetzenden (langsamen) Streifensicherung. Die verbauten Kontakte haben wahrscheinlich einen geringeren Übergangswiderstand als die in den hier dargestellten Prototypen. Demnach müsste der für einige Sekunden fließende Kurzschlussstrom noch etwas höher sein. Hält der Power-Block den Kurzschluss einfach solange aus bis die Sicherung abregelt? Der Schmelzpunkt des verwendeten Kunststoffs liegt wahrscheinlich deutlich höher als bei 3D gedruckten Gehäusen. Die im Privatbereich genutzte Drucktechnik ist ja nur eine Art Heißklebepistole mit feiner Düse.
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Re: accu set

Beitragvon H.A.R.R.Y. » 18 Okt 2017, 12:31

Bello hat geschrieben:Der Schmelzpunkt des verwendeten Kunststoffs liegt wahrscheinlich deutlich höher als bei 3D gedruckten Gehäusen. Die im Privatbereich genutzte Drucktechnik ist ja nur eine Art Heißklebepistole mit feiner Düse.

Auch die im Privatbereich genutzte Technik gestattet den Druck mit dem Originalmaterial. Dessen Schmelzpunkt ist unabhängig davon ob es in einer Spritzgußmaschine in Form gebracht oder Tupfen für Tupfen aus einem Hot-End gerastert wird.

Pudy hat geschrieben:Das sich alle Leute hier und in der restlichen Welt ausreichend mit der verwendeten Technik auseinandersetzen kann ich leider nicht immer beobachten.

Sic est.

Daumenregel:
ft-Litze = 0,15² = 1,5 A maximal
Bei Bündelung der Adern und / oder verdeckter Führung in Kabelkanälen (vulgo: Bauteilnuten) reduziert sich das entsprechend.

Grüße
H.A.R.R.Y.
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Re: accu set

Beitragvon PHabermehl » 21 Okt 2017, 10:02

Hallo Zusammen,
ich verfolge den Thread sporadisch lesend, weil wir selbst einige ft-Akkus im Einsatz haben und mir - mangels Pflege - bereits zwei "verstorben" sind.
Daher habe ich durchaus großes Interesse an einem Akkuhalter, in dem man Eneloops o.ä. verwenden kann. Das ft-Standardmaß wäre dabei besonders schön, weil man dann den originalen Akku ohne Änderungen am Modell verwenden kann.
Mein Sohn hat oft den alten Power-Block 9V mit Eneloops im Einsatz. Bislang sind damit keine Probleme aufgetreten. Für ihn ist es toll, daß ich im Zweifelsfall immer eine handvoll gelandene Ersatzzellen auf Lager habe, so daß er ohne größere Unterbrechung weiterspielen kann.

Gruß
Peter
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Re: accu set

Beitragvon steffalk » 21 Okt 2017, 12:06

Tach auch!

@PHabermehl: Damit ich's verstehe: Was meinst Du denn mit "mangels Pflege"? Was muss ich mit meinen Akkus machen, damit sie lange leben? Danke!

Gruß,
Stefan
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Re: accu set

Beitragvon PHabermehl » 21 Okt 2017, 18:35

Hallo Stefan,

dazu gibts im Netz unzählige Abhandlungen. NiMH und NiCd Akkus haben unterschiedliche Eigenschaften, man kann beliebig viel Aufwand betreiben.

Wichtig ist z.B. der Memory-Effekt. Wenn der Akku nicht vollständig entladen ist, bevor er wieder geladen wird, verringert sich recht schnell seine Kapazität. Das läßt sich oft durch einige aufeinanderfolgende Entlade-Lade-Zyklen wieder regenerieren.
Außerdem sollten die Akkus regelmäßig genutzt werden -> Entladen -> Laden...

Tiefentladene Akkus weglegen und länger nicht nutzen kann sie mit der Zeit auch killen...

Vor dem Weglegen für längere Zeit sollte der Akku ebenfalls erst ent- und dann vollgeladen werden. Bei Wiederinbetriebnahme -> erst entladen, dann wieder laden...

Gruß
Peter
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Re: accu set

Beitragvon EstherM » 21 Okt 2017, 21:28

Hallo zusammen,
weil ich oben ausdrücklich um meine Meinung gebeten worden bin:
mir ist auch ein ft-NiMh-Akku nach längerer Nicht-Nutzung "verstorben". In das Gehäuse haben wir ein neues Innenleben eingebaut. Ehrlich gesagt: es hat den Aufwand (finanziell und arbeitszeitmäßig) nicht wirklich gelohnt. Ich besitze jetzt einen alten ft-NiCd-Akku, einen neuen ft-NiMh-Akku und besagten Umbau (erkenntlich an dem Klebenstreifen, der das Gehäuse verschließen soll). Mit dieser Ausstattung und zwei Ladegeräten bin ich bei der MakerFaire und der Convention gut hingekommen. Für besondere Anlässe und Anforderungen kann es sicher nötig sein, sich noch etwas spezielles zu bauen, aber ich bin mit dem neuen ft-NiMh-Akku ziemlich zufrieden. Man sollte ihn halt nicht monatelang unbenutzt herumliegen lassen, wie Peter schön ausgeführt hat.
Gruß
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Re: accu set

Beitragvon Kilian » 23 Okt 2017, 07:48

Leider reicht es ja schon, wenn Sohnemann das Licht am LKW (nicht über Fernsteuerung, sondern direkt über Schalter) vergisst und der LKW so 1 Woche unter dem Bett steht. Derartige Tiefentladung killt NiCd und NiMH im Zweifel sofort.

Bei FT uns zum Glück noch nicht passiert, bei div. anderen Geräten aber schon. Wobei unsere Kinder langsam alt genug sind, damit so etwas kaum noch vorkommt.
Beste Grüße
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Re: accu set

Beitragvon Bello » 24 Okt 2017, 09:49

Die ersten Muster von dem mit Schmelzsicherung ausgestatteten Prototypen sind auf dem Weg zu den oben genannten Personen -> Danke, dass ihr mitmacht!

Der Rest kommt, wenn aus China die nächste Lieferung von Batteriekontakten eingetroffen ist.

Sven Engelke hatte die gute Idee, eine Preisanfrage beim Druckdienstleister seines Vertrauens zu machen. Der druckt in ABS, was weit hitzefester ist als das von meiner "motorisierten Heißklebepistole" verwendete PLA. Glaubt man den Äußerungen in 3D Druck Foren, wird PLA bei Temperaturen weich und formbar, die in einem Auto im Hochsommer auftreten können. Falls der Preis und der Einmalaufwand für die Anpassung der Konstruktion einigermaßen OK sind wäre der ABS Druck eine für alle Seiten sinnvolle Lösung. Andererseits müsste PLA für ein Akkugehäuse mit Schmelzsicherung im Normalbetrieb auch ausreichen ..

In den nächsten Tagen erstelle ich eine bebilderte Anleitung für den Zusammenbau. Wenn nach und nach die Rückmeldungen der Tester eingehen kann jeder entscheiden, ob es ihm die Mühe und das Geld wert ist.

Das Innenleben der Akkuboxen besteht aus Kleinteilen, die nur die wenigsten zuhause haben dürften. Falls sich genügend Interessenten finden erklärt FFM sich vielleicht bereit, ein Set davon anzubieten. Wäre auf jeden Fall schneller und günstiger als wenn jeder von uns Kleinstmengen bei bis zu sechs unterschiedlichen Anbietern ordert, wovon manche in China sitzen und mehrere Wochen Versandzeit haben.

Die kompletten Konstruktionsdateien stelle ich auf einer entsprechenden Plattform zur Verfügung, wenn ein stabiler Stand erreicht ist.
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Re: accu set

Beitragvon Bello » 27 Okt 2017, 10:54

Sven hat inzwischen vom Druckdienstleister einen Preis von ca. 30 Euro zzgl. Versand bekommen für den Druck in ABS. Dazu kämen noch einige Euro für die einzubauenden Kleinteile und ca. 12 Euro für die Bestückung mit "IKEA Eneloop Pro" (6,49 Euro pro 4 Stück).

Der vergleichsweise hohe Gesamtpreis reduziert die Käuferanzahl wohl auf die wenigen, die eine möglichst hohe Kapazität im Original FT Maß benötigen. Alle anderen, die "nur" einen Akku suchen, der auch längere Nichtbenutzung verkraftet, wären mit einem FT Akku "powered by Eneloop" ausreichend versorgt. Vielleicht kann FT sich dazu durchringen.

Die Druckkosten von 30 Euro lassen sich bestimmt noch um einige Euro senken. Das Slicerprogramm des Druckdienstleisters hat auch bei winzigen Überhängen monumentale Stützen vorgesehen, so dass bei dem zu druckenden Volumen auf 30 Kubikzentimeter Nutzlast noch 19 Kubikzentimeter Unterstützung kommen. Pro Kubikzentimeter fallen 0,50 Euro an.

Ein solches Ergebnis war zu erwarten. Wegen der beengten Verhältnisse im Gehäuse sind manche Überhänge so ausgereizt, dass mein Drucker sie grade noch frei drucken kann und er mit insgesamt drei Kubikzentimetern Unterstützung auskommt. Bei Optimierung auf die Hardware des Druckdienstleisters ließe sich wahrscheinlich einiges an Unterstüzung einsparen. Unklar ist, ob das überhaupt irgendwie geht.

Die Verwendung anderer Batteriekontaktplättchen könnte das Unterstützungsvolumen noch etwas reduzieren. Die bisher verwendeten stellen von Größe und Federstärke einen guten Kompromiss dar und haben sich gegen kleinere durchgesetzt, deren Federn eher zu stark waren und das Gehäuse in der oberen Lage ausgebeult haben. Mit den kleineren Plättchen ließen sich die Überhänge entschärfen, so dass der Druckdienstleister an dieser Stelle (wahrscheinlich) komplett auf die Unterstützung verzichten könnte.
(@Tester: In den meisten Testexemplaren sind einzelne der kleineren Plättchen in der unteren Lage eingebaut, erkennbar an den nicht abgerundeten Ecken).

Wenn es optimal läuft könnten wir für den ABS-Druck im Bereich von 25 Euro zzgl. Versand landen. Dazu wäre erheblicher Feintuningaufwand erforderlich, der erst lohnt, wenn die PLA-Protoypen sich im Dauerbetrieb bewährt haben. So oder so geht es hier nicht um den Versuch, das FT-Angebot um ein paar Euro zu unterbieten.
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Re: accu set

Beitragvon MasterOfGizmo » 29 Okt 2017, 23:44

Beim Reichelt gibt es unter "RD FUSE SMD 3" eine selbstrückstellende Sicherung, die 750mA sicher hält und bei 1,5A sicher auslöst (dazwischen ist prinzipbedingt etwas "Grauzone"). Da gibt es auch ein Datenblatt, in dem man Exemplare mit höhreren Strömen findet. Die Auslösezeit beträgt 0,2s. Wäre was in der Art eine Option?

BTW: Ich bin Betatester und finde das Design sehr gelungen.
ftDuino, der Arduino für fischertechnik: http://ftduino.de
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Re: accu set

Beitragvon DirkW » 30 Okt 2017, 09:03

Hallo zusammen,

vielen Dank für ein Probeexemplar des Akkus.

Er ist gut verarbeitet, funktional und man kann den Akku mit herkömmlichen Akkus bestücken.
Dadurch ist ein Austausch der Akkus, bei Leistungsverlust oder defekt sehr einfach.
Was mir am besten gefällt ist, das dieser einfach mit einen ft-Akku-Ladegerät geladen werden kann.
Ich bin morgen in Hannover zum Stammtisch und werde diesen Akku zum begutachten mitnehmen. :)

Grüße und Dank an die Erbauer
Dirk
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Re: accu set

Beitragvon DirkW » 04 Nov 2017, 19:26

Hallo zusammen,

hier erste Bilder vom Akku-Prototypen.

Ich habe den Prototypen mit zum Hannover-Stammtisch mitgenommen.

Der Prototyp ist bei den anderen Teilnehmern sehr gut angekommen. Alle waren begeistert
und Daumen hoch. Wir haben ihn fast komplett zerlegt, um zu sehen wie er genau funktioniert.

Tolle Entwicklungsarbeit. Der Akku macht einen sehr professionellen Eindruck, von der Verarbeitung her.:D
Die Verarbeitung des Gehäuses ist Top. Auch das Innere, für meinen ersten Eindruck, ist sehr gelungen.
Sehr positiv finde ich, dass man diesen Akku mit einem ft-Ladegerät laden kann.

IMG_5045.JPG


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Viele Grüße
Dirk
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Re: accu set

Beitragvon Bello » 05 Nov 2017, 12:54

Danke für das positive Feedback. Es wird einen neuen Prototypen mit der von MoG aufgezeigten schnellen Sicherung geben. Es wird die Variante verbaut, die innerhalb von 0,3sec bei 2,2A sicher auslöst. Wie beim FT Original ist sie selbstrückstellend. Die Anschlussbuchsen werden wieder in der Mitte sein. Der blaue Teil ist die Platine mit der Sicherung (SMD-Baustein) und rechts dem Batteriekontakt.
Bild
Zuletzt geändert von Bello am 05 Nov 2017, 16:05, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: accu set

Beitragvon PHabermehl » 05 Nov 2017, 13:25

Bello hat geschrieben:Danke für das positive Feedback. Es wird einen neuen Prototypen mit der von MoG aufgezeigten schnellen Sicherung geben. Wie beim FT Original ist sie selbstrückstellend. Die Anschlussbuchsen werden wieder in der Mitte sein.


DAS wäre dann das Optimum...

So, da wir hier inzwischen auch intensiv getestet haben, möchte ich heute auch feedback geben:

1) aus dem Einsatz:
Sowohl bei meinen Kindern, Betrieb von allem, was "elektrisch" ist, als auch bei mir (TXT, TX-Pi, Bluetooth Control Fahrzeug etc.) sind keinerlei Probleme aufgetreten. Der Akku paßt einfach, als ob er original wäre. Bestückt mit Ikea-Eneloops gefühlt etwas längere Laufzeit als die Originale. Auf Kurzschlußtests haben wir verzichtet!!! Das Laden über div. ft-Ladegeräte erscheint zuverlässig und problemlos.
Ergebnis: Möchte die Gehäuse nicht mehr missen - nach der oben angekündigten Änderung keinerlei Verbesserungsvorschläge unsererseits!

2) Konstruktion und Verarbeitung
Sehr saubere Konstruktion, der Aufbau ist optimiert für die Fertigung durch 3D-Druck (Spritzguss wäre problematisch wegen Hinterschneidungen)
Da mein Gehäuse bereits montiert war und ich es nicht zerlegt habe, nur meine theoretische Meinung zur Montage: mit der Montagehilfe ist ein vernünftiger Zusammenbau sicherlich auch für wenig geübte Bastler möglich. Auch hier zeigt sich, daß viel Aufwand betrieben wurde, um eine solide Lösung zu finden.
Ergebnis: Konstruktiv durchdacht, ist aus Anwender-Sicht keine Änderung nötig. Evtl. Anpassung an die Fertigungsmethode bzw. das Druckmaterial bleibt abzuwarten.

Insgesamt also ein durchweg positiver Eindruck.
Vielen Dank, daß wir am Feldtest teilnehmen durften. Sollten sich bei uns neue Erkenntnisse ergeben, melde ich mich, ansonsten freue ich mich auf den Fortgang des Projektes.

Viele Grüße
Peter + Kids
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Re: accu set

Beitragvon Bello » 05 Nov 2017, 20:45

Das bisher per Forum oder direkt eingegangene Feedback war durchweg positiv, ebenso von den mittestenden Mitgliedern vom fischertechnikclub Nederland. Daher die Bitte:

Noch vorhandene Wünsche jetzt äußern, egal ob von Testerseite oder den Mitlesern

Sofern sich die SMD bestückte Version im Kurzschlussfall wie von MoG beschrieben verhält und Andre keine weiteren Ideen hat, ist die von mir betriebene Entwicklung abgeschlossen und die Konstruktionsdateien, Anleitungen und Kauflinks (größtenteils ebay) werden zur Verfügung gestellt. Nach seinen bisherigen Äußerungen kann Stefan Roth (fischerfriendsman) sich vorstellen, ein DIY Set inkl. Gehäuse anzubieten und hat Ideen wie der Preis unterhalb des weiter oben kalkulierten bleibt. Wäre eine tolle Sache und wird von meiner Seite wo es geht unterstützt.

Drei Wünsche sind schon eingegangen. Ein Tiefentladeschutz, eine im Kurzschlussfall blinkende LED und geringeres Gewicht "wenn möglich". Den Tiefentladeschutz so umzusetzen, dass er klein genug ist, (nur) das gewünschte Verhalten zeigt und beim Akkuladen auch Strom in Gegenrichtung verträgt, ist nicht trivial. Dann lieber eine nackte aber sichere Akkubox und ein anderer integriert das in eine eigene Version. Falls der Platz reicht bekommen einzelne Prototypenexemplare eine Blink-LED. Mal sehen ob es die Kinderzimmertauglichkeit fördert oder eher den Spieltrieb.

Zum Gewicht: Stabilität und Sicherheit sind Prioritäten, Gewicht nicht. Ansätze zur sicherheitsneutralen Gewichtsreduzierung sind nicht auszumachen - für konkrete Ideen bin ich dankbar: Obwohl beim 3D Druck größere massive Bereiche hohl gedruckt werden ist der Prototyp merklich schwerer als das Original. Es ist einfach mehr dran und drin: Die Führungen für die Einzelzellen in Box und Deckel sowie die ganzen Batteriekontaktplättchen.

Hinsichtlich der nächsten Schritte bitte geduldig bleiben. Einige der in China bestellten Teile sind noch nicht angekommen. Erst nach erfolgreichem Zusammenbau eines ersten Exemplars und eventuell nötigen Konstruktionsanpassungen werden die gut 10 Exemplare für das Testfeld gedruckt, zusammengebaut und verschickt - ungefähr eines pro Tag. Die Tester machen ihre Arbeit sehr gut und brauchen dafür Zeit. Es geht nicht um einen schnellen Funktionstest. Der Prototyp soll sich im normalen Gebrauch in unterschiedlichen Einsatzszenarien bewähren.

Danke für euer Verständnis!
Zuletzt geändert von Bello am 07 Nov 2017, 18:58, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: accu set

Beitragvon steffalk » 05 Nov 2017, 21:34

Tach auch!

Ich weiß grad nicht, was für Anforderungen an die Testgeschwindigkeit bestehen, will sagen: Ich kam erst heute dazu, ein Testmodell zu bauen, um den Akku zu testen. Bei mir wird es noch ein paar Tage dauern, bis ich was Fundiertes rückmelden kann (außer dass das ganze mechanisch einen super Eindruck macht). Das Gewicht ist imho wirklich zweitrangig, denn das wird ja im wesentlichen von den Akkus selber bestimmt, und auf die haben wir ja eh keinen Einfluss.

Gruß,
Stefan
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Re: accu set

Beitragvon Rudi » 05 Nov 2017, 21:40

Guten Abend!
Eine tolle Entwicklung ist das! Gratulation.
Wenn Stefan Roth die Akku-Box als Set anbietet, kaufe ich das.
Gruß
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