Mein Ideenpool - Finales "Heavy-Duty" Winkelgetriebe

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Mein Ideenpool - Finales "Heavy-Duty" Winkelgetriebe

Beitragvon Karl » 08 Feb 2017, 20:57

Hallo,

hier das finale Winkelgetriebe "FT-Heavy-Duty" aus
Teilen welche ich schlicht und einfach habe.
Nix Zahnräder und Wellen aus Kunststoff.
Kugelgelagert, sehr leicht laufend.
Basis ist immer die Schneckenmutter mit je 2 Kugellagern
Der schwarze Baustein ist hier (immer noch) grau.
Mechanische Nacharbeit der Teile war bei mir nicht nötig.
Jede Seite ist sogar ca. 2,5 mm kürzer als beim "größeren Winkelgetriebe"
aus überwiegend Kunststoffteilen.

Die Stückliste:
2 Stück Schneckenmutter 37925 - FFM 6814
2 Stück entsprechend 1 Satz Kegelzahnräder Conrad 236926
Messing-Kegelradsatz 1:1, 20 Zähne, Modul 0,75
2 Stück Stahlwellen 4 mm h6 oder gut passende FT-Wellen, Länge nach Bedarf
Wellen müssen durch die Kugellagerbohrung. Zahnräder haben etwas größere
Bohrung, vermute mal 4 mm, Toleranz H8, ist akzeptabel weil Kleber braucht
Platz.
4 Stück Unterlegscheiben DIN 125 - 4,3 mm oder Spiel mit Pass-Scheiben einstellen.
Unterlegscheiben funktionieren prinzipiell, bei mir könnte etwas weniger Spiel sein
habe leider keine passenden Pass-Scheiben. Pass-Scheiben sind halt optimaler.
1 Stück Baustein schwarz, zwei Zapfen 32882 - FFM 1003s
2 Stück Bausein 7,5 mm, 37468 - FFM 3009n
2 Stück Verbindungsstück 15 31060 - FFM 3065n
4 Stück Kugellager FFM 4 x 12 x 4

Finales Winkelgetriebe:
Bild

Kegelräder mit den Wellen verkleben - Loctite Buchsen-Lagerkleber (grün)
empfehlenswert.
Ich habe dieses Mal Sekundenkleber genommen, kein "grün da". :(
Der Sekundenkleber klebt so schnell fest, so schnell kann man nicht gucken.
Entsprechende Vorbereitung empfohlen da Korrektur so ohne weiteres nicht ganz einfach.

Zum Arretieren als Beispiel:
2 Stück 35049 - FFM 3021n

Hier das finale Winkelgetriebe mit den aufgeschobenen Platten.
Untere Platte nicht ganz aufgeschoben.
Bild

Man kann die Steinchen auch selbst irgendwie in seinem Projekt
gegen Verschieben arretieren. Besser die Steinchen bis auf eine Schnecken-
mutter miteinander verkleben.
Ansonsten wie bisher, Teile aussuchen wegen den Kunststoffteile-Toleranzen.
Gegebenfalls auch mal Bausteine umdrehen.
Spiel in den Lagern ebenso bei den Kegelrädern gering wie möglich.

Sollte jetzt für "Fischertechnik-Schwerlast ausreichen"!

Falls jemand über andere Metall-Kegelräder verfügt bei denen man das Getriebe
noch etwas kompakter bauen kann, möge er es bitte tun und einstellen.

Nachtrag meinerseits am 10.2.2017 durch Anwendung:
Die Schenkel geben bedingt durch die Bausteine 7,5 mm, 37468 - FFM 3009n etwas nach.
In die freien Nuten 4 Stück Verbindungsstück 15 31060 - FFM 3065n einschieben.
Bei einem Verbindungsstück nach innen zeigend mit dem V-Riegel, (T-Riegel ? ) muß der Riegel,
evtl. nur halb, kastriert werden. Sonst werden die Schenkel "auseinandergedrückt".
Der Winkel ist jetzt ziemlich "steif" , kommt der Betriebssicherheit zugute.
Zuletzt geändert von Karl am 10 Feb 2017, 01:39, insgesamt 2-mal geändert.
Mit einem freundlichen Gruss aus dem Ruhrgebiet
Karl

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Re: Mein Ideenpool - Finales "Heavy-Duty" Winkelgetriebe

Beitragvon Karl » 09 Feb 2017, 09:09

Hallo,
es gibt nichts was man nicht ändern könnte. Eine Möglichkeit einer Änderung des o. g. Getriebes:

Leider habe ich die Kegelräder mit dieser Zähnezahl und dem Modul nicht,
die mit den 20 Zähnen muss ich erst aufbrauchen.

Austausch der Kegelräder Conrad 236926,
gegen Modul 0,75, 15 Zähne, Conrad 236918

Austausch der Bausteine 7,5mm, 37468 - FFM 3009n
gegen Bausteine 5mm, 1Nut, 1 Zapfen, 37237 - FFM 3006

Wegfall der Verbindungsstücke 15, 31060 - FFM 3065n

Einbau und Handhabung sind gleich wie zuerst beschrieben.

Einen Vorteil hat die Sache noch, jeder Schenkel ist um ca. 2,5 mm kürzer und passt
besser in das Fischertechnik-Raster.
Außerdem war der Preis auch etwas ausschlaggebend sowie die Bezugsmöglichkeit und die Menge als Privatperson.
Man kann fast alles mögliche an Kegelrädern kaufen, Metall-Zahnräder, gefräst oder im Schlagzahnverfahren
hergestellt, paarweise oft 20 Euronen und mehr.

Kunststoff-Zahnräder und Wellen lasse ich hier außer Betracht weil man möchte etwas größere Drehmomente übertragen.
Außerdem lassen sich viele Kunststoffe sehr schlecht verkleben vor allem wenn Kräfte übertragen
werden müssen. Die Klebeflächen sind nicht sehr groß oder es klappt mit der Verklebung wegen den verwendeten
Materialien nicht optimal.

Nachtrag meinerseits am 10.2.2017 durch Anwendung:
Nehme an, durch die jetzt verwendeten 5mm Bausteine 5mm, 1Nut, 1 Zapfen, 37237 - FFM 3006, ist der Winkel ausreichend "steif".
Mit einem freundlichen Gruss aus dem Ruhrgebiet
Karl

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