Neues Ideenblatt - Duale Stromversorgung mit FT-Netzteil

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Neues Ideenblatt - Duale Stromversorgung mit FT-Netzteil

Beitragvon Karl » 26 Jan 2017, 16:57

Hallo,

für Elektronik-Experimente allgemein und mit OPs auf Steckboards. ;)

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Detaillierte Fragen zum FT-Netzteil bitte allgemein ins Forum, habe selber keines. :(
Mit einem freundlichen Gruss aus dem Ruhrgebiet
Karl

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Re: Neues Ideenblatt - Duale Stromversorgung mit FT-Netzteil

Beitragvon ErwinG » 26 Jan 2017, 19:31

Hallo Karl,

das derzeit verfügbar Energy -Set hat keine Ausgang für Wechselspannung mehr. Du beziehst dich wahrscheinlich auf den alten FT-Transformator.

Hast du die Schaltung wirklich so konkret aufgebaut? Kann man wirklich den einen Ausgang als konstanten GND annehmen?

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Re: Neues Ideenblatt - Duale Stromversorgung mit FT-Netzteil

Beitragvon ErwinG » 26 Jan 2017, 19:39

Hier ein etwas vertrauenserweckenderer Aufbau: http://www.hobby-bastelecke.de/projekte ... _9vsym.htm
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Re: Neues Ideenblatt - Duale Stromversorgung mit FT-Netzteil

Beitragvon Karl » 26 Jan 2017, 20:44

Hallo,

weiss nicht warum ich Zweifel in euch wecke. Klar, der "vertrauenserweckende" Aufbau ist auch für höhere Ströme besser geeignet. Aber bei etwas grösseren Strömen
werden die Kühlkörper auch ganz schön heiss. Bei Vollast mit 1A werden die ICs bestimmt temperaturmässig abschalten. Z. B. 2 V Spannungsdifferenz bei 1 A in jedem Zweig
macht 2 W Verlustleistung in jedem IC, ganz schön viel Wärme.
Mein Aufbau bezieht sich auf einen FT-Transformator mit geringer Ausgangsleistung und relativ geringem Stromfluss.
Der GND ist "echt", man muss sich in Wechselstromtechnik ein bischen auskennen. Weil jeweils die positive und die negative Halbwelle etwas weiter
auseinanderliegen, weil jeweils mit 50 Hz, ist die Spannung hinter den Gleichrichterdioden etwas "weicher". Wird aber durch den grösseren Spannungsunterschied, z. B. 10 V und 6 V über den beiden Regel-ICs aufgefangen. Ausserdem sinkt die Spannungsdifferenz zwischen den Ein-Ausgängen der ICs mit der Belastung an den Eingängen der ICs etwas und somit die Verluste in den ICs. Für die Regelung reicht es immer noch.
Ausserdem braucht man als Laie nicht mit Netzspannung herumhantieren. Auch wenn ich selbst u. a. ausgebildete Elektrofachkraft, Elektroniker, bin werde ich hier keine für direkt am Netz betriebene Schaltungsaufbauten beschreiben. Habe schon genug "Bastelaufbauten" gesehen bei denen sich meine Haare sträubten.
Die Netzgeräte welche ich im Leben aufgebaut habe sind nicht mehr aufzuzählen. Alle möglichen seit 1966.
Wenn es für FT ausreicht kann man ja in Erwägung ziehen, ein stabilisiertes Netzteil für Funkgerät - 13,8 V - 80 A - linear geregelt, also kein Schaltnetzteil. War meine grösste Herausforderung. Brummspannung bei Vollast bei 80 A = 20 mV, ja 20 Millivolt, und die Ausgangssspannung immer noch 13,8 V.
Aber weil man damit auch schon "schweissen" könnte, lasse ich den Bau hier lieber, sonst habt ihr womöglich ein "Feuerwerk" oder statt eines Modells einen "wertvollen Klumpen Kunststoff". Nur was kann man damit anfangen?
Wenn ich es auch nicht mit einem FT-Netzteil aufgebaut habe, es funktioniert schon, wie beschrieben, nur für kleine Leistung. Mit 100mA sind die ICs eigentlich schon voll ausgereizt.
Bei 2 V Spannungsunterschied und 0,1 A Strom macht 0,2 W Verlustleistung und das ist für die kleinen 78Lxxer und 79Lxxer thermomässig schon viel.
Zum einfachen Experimentieren mit wenigen Milliamperes langt es, ist preisgünstig weil der VDE-mässige Trafo schon vorhanden ist.
Sonsten kann man Netzteile meist billiger kaufen bzw. aus zwei Gleichspannungs-Netzteilen zusammenstricken. Braucht man noch nicht einmal zerlegen. Netzteile selber bauen ist meist teurer als kaufen. War früher mal anders.
Nachtrag: Wenn die heutigen FT-Netzteile keinen AC-Ausgang mehr haben, kann man die Schaltung auch nicht anwenden.
Auf Dauer hilft nur mehr Power , aber ohne mich. :lol:
Zuletzt geändert von Karl am 26 Jan 2017, 21:14, insgesamt 2-mal geändert.
Mit einem freundlichen Gruss aus dem Ruhrgebiet
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Re: Neues Ideenblatt - Duale Stromversorgung mit FT-Netzteil

Beitragvon ErwinG » 26 Jan 2017, 21:06

Ausserdem braucht man als Laie nicht mit Netzspannung herumhantieren


Mir ging es um die in dem Link eingezeichnete Mittelanzapfung des Transformators als GND.

Zum einfachen Experimentieren mit wenigen Milliamperes langt es


Bei wenigen Milliampere kann ich auch einen einfachen Spannungsteiler nehmen.

Die Netzgeräte welche ich im Leben aufgebaut habe sind nicht mehr aufzuzählen. Alle möglichen seit 1966.


Das war jetzt auch nicht das Thema.
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Re: Neues Ideenblatt - Duale Stromversorgung mit FT-Netzteil

Beitragvon Karl » 26 Jan 2017, 21:23

Hallo,
es geht auch sogar mit mehreren Amperes ohne Mittelanzapfung, mir sind die Schaltungen alle wohlbekannt.
Spannungsteiler - viel Spass bei der Berechnung des belasteten Spannungsteilers, vor allem wenn die Last sich auch noch ändert. Auch im mA - Bereich, wobei
die Spannung noch halbwegs konstant bleiben soll.
Immer die Ströme und Verlustleistungen mit berücksichtigen.
Es kommt immer darauf an was man mit einer Schaltung bezwecken will.
Machen Sie sich also keinen Kopp.
Mit einem freundlichen Gruss aus dem Ruhrgebiet
Karl

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Re: Neues Ideenblatt - Duale Stromversorgung mit FT-Netzteil

Beitragvon ErwinG » 26 Jan 2017, 21:42

mir sind die Schaltungen alle wohlbekannt.


Schön, einen so erfahrenen Fachmann in der Community zu wissen

Machen Sie sich also keinen Kopp


Das möchten Sie freundlicherweise mir überlassen.
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Re: Neues Ideenblatt - Duale Stromversorgung mit FT-Netzteil

Beitragvon fishfriend » 29 Jan 2017, 13:39

Hallo...
Nur als Hinweis
Ich hab jetzt nicht bei meinen Netzteilen nachgeschaut aber soweit ich mich erinnern kann gab es zwei Varianten der grauen Netzteile:
1. mit Wechselspannungsausgang an der Seite und
2. mit Gleichspannungsausgang
Gruß
H.Howey
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Re: Neues Ideenblatt - Duale Stromversorgung mit FT-Netzteil

Beitragvon Karl » 29 Jan 2017, 18:56

Hallo,
steht auf dem Blatt. Nur bei AC ist die Gesamtfunktion als solche vorhanden.

Bei DC hat man je nach Anschlußpolarität entweder nur "+" oder "-" gegenüber GND. Ist aber dafür nicht gedacht.
Positiven GND gibts auch, ist heute kaum verbreitet. War damals zu überwiegend PNP-Transistor-Zeiten, allgemein
überwiegend vor 1965, gebräuchlich und der noch ältere "Uralt-VW-Käfer" hatte auch "+" als "Masse".
Mit einem freundlichen Gruss aus dem Ruhrgebiet
Karl

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