Mein Ideenpool - Elektr. Energieverteilung

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Mein Ideenpool - Elektr. Energieverteilung

Beitragvon Karl » 07 Jan 2017, 19:00

Hallo,

heutige Idee.

Bild

FT-Steckerchen passen gut in das M3 Gewinde von Gewindehülsen.
Mit einem freundlichen Gruss aus dem Ruhrgebiet
Karl

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Mein Ideenpool - Elektr. Energieverteilung

Beitragvon olagino » 07 Jan 2017, 19:43

Hallo Karl,
die Idee ist ja super! Wenn ich fragen darf: Was ist das für eine Metallplatte die da auf der Statik-Strebe festgeschraubt ist? Gibt es die irgendwo zu kaufen oder hast du die selbst gemacht?

Liebe Grüße,

olagino
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Re: Mein Ideenpool - Elektr. Energieverteilung

Beitragvon Karl » 07 Jan 2017, 20:16

Hallo,

die Teile sind aus den Eitech-Stabilbaukästen, Ex-DDR-Construction, weil diese nicht lackiert sind.

http://www.eitech.de/eitech-produkte/zubehoer
Haben 10 mm Lochabstand und 4,3 mm Löcher, deshalb die etwas größeren M3 Unterlegscheiben.

Opitec hat sowas, ob sich die Anschaffung lohnt.
http://de.opitec.com/opitec-web/Eitech/c/ksmkei

Alternative: Man kann die Leisten auch aus flachem Messingprofil herstellen und selber bohren. Hat man halt mehr Gestaltungsmöglichkeiten. ALU ??

Befestigung auf Fischertechnik mit M4 Schraubmaterial und Standard-Unterlegscheiben.
Mit einem freundlichen Gruss aus dem Ruhrgebiet
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Re: Mein Ideenpool - Elektr. Energieverteilung

Beitragvon ErwinG » 07 Jan 2017, 21:57

Es gibt von Conrad Miniaturlaborbuchsen, in die die FT-Stecker problemlos passen. Z.B.:

https://www.conrad.de/de/miniatur-labor ... 20Overview

Damit lassen sich Verteilungen ohne Schwierigkeiten aufbauen: Keine spezielle Metallbearbeitung erforderlich, Befestigungsschrauben werden mitgeliefert, verschiedene Farben sind erhältlich, etc.
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Re: Mein Ideenpool - Elektr. Energieverteilung

Beitragvon Karl » 08 Jan 2017, 00:20

Hallo,
danke für den Tipp mit der Buchse, aber dieser Typ von Einbau-Buchse ist mir bekannt und die blanken, also ohne Isolierung habe ich schon lange nicht mehr gesehen.
Kenne ebenso Bundhülsen wie in den FT-Modulen sowie Steckmuffen für Platinen im 2,54er Raster:
http://tams-online.de/epages/642f1858-c ... 5-19100-20

Aber die von Ihnen og. Buchsen und die anderen wollen doch auch irgendwo eingebaut und/oder befestigt werden. Glaube, die Iso-Buchsen brauchen 6mm Löcher.
Dazu kommt noch die Verdrahtung sei es durch Löten, Klemmen o. a.

War ja nur mal eine Idee - "FT-Stromschiene für Kleinspannung". Damit gleichzeitig eine Verstärkung des FT-Trägermaterials
und diese Verstärkung ist gleichzeitig der elektrische Leiter. Ist nur eine "Schraubarbeit" und Fischertechniker kommen doch gleich nach den "Schraubern".
Evtl. lassen sich auch sog. Patchfelder preislich günstig auf diese Basis herstellen.

Was auch funktioniert, Distanzhülsen innen/innen oder innen/außen entsprechender Länge mit M2,5 auf irgendeinem leitfähigen metallischen Träger.
Dann muß allerdings das Innengewinde als Buchse ca. 5mm tief ausgebohrt werden - Durchmesser 2,6mm.
Messing flach entsprechender Breite und Stärke mit 2,6er Löcher und Befestigung auf FT-Profile ginge auch. Macht letztendlich am wenigsten Arbeit.
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Re: Mein Ideenpool - Elektr. Energieverteilung

Beitragvon Karl » 08 Jan 2017, 06:32

Hallo,
muß gestehen, nichts ist perfekt.
Habe festgestellt daß die FT-Steckerchen sich bei mir, bedingt durch die Toleranzen der Steckerchen und der Innengewinde der Hülsen,
oft etwas schwer einstecken lassen.
Problembehebung, einfach mit einem 2,6er Bohrer die Gewindelöcher vergrößern. Sollte kein großes Problem sein.
Eigentlich klar, dieses Stecksystem basiert ja auf 2,6mm.
Beim öfteren Ein- und Ausstecken der Spielzeugsteckerchen, aus Erfahrung nicht nur bei FT,
muß man gelegentlich sowieso den geschlitzten Teil des Steckstiftes vorsichtig mit einer Bastelmesserklinge auseinander drücken.
Darum habe ich in obigen Texten die Bohrungsmaße auf 2,6mm geändert.
Hatte bisher immer nur an Stahl-Gewindehülsen probiert, dabei trat das Problem mit der engen Bohrung nicht auf.
Wahrscheinlich wird dort das Kernloch eh etwas größer gebohrt um die Gewindebohrer-Standzeit bei den Automaten zu erhöhen.
Die jetzigen von mir genutzten Messing-Gewindehülsen sind China-Export, aber sauber gefertigt.
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Re: Mein Ideenpool - Elektr. Energieverteilung

Beitragvon Rolf B » 08 Jan 2017, 19:50

Moin,
finde die Idee super Klasse!
Hab auch mal eben bei Conrad geguckt. Die Isolierten Buchsen machen meiner Meinung nach wenig Sinn für einen solchen Verteiler. Aber es gibt auch eine nicht Isolierte Buchse aus Vollmessing:
https://www.conrad.de/de/miniatur-laborbuchse-buchse-einbau-vertikal-stift-26-mm-silber-1-st-733717.html?sc.ref=Product%20Details
Da wird es schon interessanter. Befestigungsgewinde ist M5, das könnte man dann auch direkt in die Verteilerschiene schneiden und kontert von hinten mit der Mutter.
Wenn man eh die Gewindebuchsen kaufen muss, kann man die Conrad-Buchsen nehmen, spart dann auch das Aufbohren.
Gruß Rolf
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Re: Mein Ideenpool - Elektr. Energieverteilung

Beitragvon Karl » 08 Jan 2017, 23:08

Hallo Rolf,

habe auch Deinen Hinweis zur Kenntnis genommen, dankefür. Zwischenzeitlich habe ich es auch herausgefunden, ziemlich versteckt.
Wenn ich mal auf "Schönheit" baue komme ich auf die Hinweise hier zurück.
Hatte mal vor Ewigkeiten, letztes Jahrtausend, für die Modellbahn bei Conrad nachgefragt, da waren die 2,6er BU blank eigenartigerweise
nicht lieferbar und woanders auch nicht. Modellbahn ist bei mir inzwischen ad acta.
Könnte 300 Stück gebrauchen a´ 0,69 € pro Stück, macht über 200 Euronen für die Buchsen. Gewinde schneiden wäre kein Problem.
Für die 300 Gewindehülsen M3 i/a bezahle ich beim CE noch keine 13 Euronen inkl. Versand. A2 - M3 Muttern, Scheiben und Schrauben habe ich genug da.
Würden, wenn es hoch kommt, auch nicht mehr kosten. So komme ich mit unter 1/7 des Conrad Preises aus. Dafür verzichte ich gerne auf die Vernickelung.
Da kann ich mir für die Preis-Differenz lieber einiges an "Fischertechnik" kaufen.
Das "Aufbohren" der Gewindehülsen, auch Distanzhülsen genannt, nachträglich, es werden nur die Spitzen der Gewindeflanken gekappt und bis
man 100 Gramm Messing für den Schrotthändler zusammenhat, da kann man schon tagelang "aufbohren", es sind wirklich nur "Krümel".

Forum ist ja schon klasse, D A N K E F Ü R ! :D
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Re: Mein Ideenpool - Elektr. Energieverteilung

Beitragvon Karl » 13 Jan 2017, 09:35

Hallo fischdidel,
Stahlblech vernickelt. Die letzten welche ich gekauft habe waren etwas bläulich, da muß ich noch den Löttest machen.
Bleche sind nicht sehr hart, habe beim Schrittmotor wegen der langen Schlitze zwei hintereinander gesetzt.
Bisher ließen sich die Bleche sehr gut weichlöten, deshalb habe ich Eitech auch im Bestand.
Habe bisher den großen Eiffelturm und die große Kranpackung mir zugelegt. Ist erstmal nicht
ganz billig aber wenn ich für jede benötigten Teile rumfahren muß wird es wohl noch viel teurer sein.
Kleinere Sets und Teilepackungen gibt es auch, schau hier, scrollen:
https://www.mesem.de/Baukasten/Eitech/v ... r_859254_f

Wenn nur die unterschiedlichen Rastermaße von Eitech und FT nicht wären. Aber halb so schlimm, sind ja metrisch und
es gibt ja noch Bohrer, Feilen und Löter. ;)
Maßtabellen für Stabilbaukästen: http://www.metallbaukasten.de/ident.html
Eitech = Construction - Ex-DDR
Großteil der aufgeführten Firmen existiet nicht mehr.
Aufpassen bei heutigen Kleinsets aus Metallprofilen in Warenhäusern. Sie haben oft Material von Meccano, ist zöllig.

Nachtrag:
Mal schnell einen Löttest gemacht:
Das ganz schwach bläulich erscheinende Material läßt sich klein wenig schlechter löten.
Benutze immer Elektroniklot SN 60 Pb 39 Cu 1 mit Kolophoniumseele, bis jetzt ohne irgendwelche
säurehaltigen Hilfsmittel.
Evtl. vorher etwas aufrauhen - Oxidschicht :?: . Temperatur ca. 450 Grad Celsius, 80 W Lötstation.
Gegenüber der alten Beschichtung wird wohl ein noch etwas "dickerer" Lötkolben jetzt das Leben ein wenig leichter machen.
Zuletzt geändert von Karl am 15 Jan 2017, 01:37, insgesamt 1-mal geändert.
Mit einem freundlichen Gruss aus dem Ruhrgebiet
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