accu set

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accu set

Beitragvon jmn » 17 Apr 2017, 22:13

Gutenabend,

Habe mahl eine frage uber die Accu set.
Ich habe 2 von diesen Akku sets. Eine ist denn NiCd 940mAh und denn andere ist denn NiMH 1500 mAh.
Beide werden nicht mehr aufgeladen und wollte denn wegwerfen. Ich bin aber ein bisschen neugierig und habe die beide Deckel vom Akku set abgenommen um mahl zu sehen was drin ist.
Es gib da 7 AA Batterien der zusammen ein Akku formen.
Damit habe ich mir gedacht; kann mann das Akku set nicht einfach mit 7 aufladbaren Batterien austauschen?
4 Stuck wieder aufladbare Batterien kosten (bei Ikea; 2450 mAh) nur € 6,50.
Oder habe ich da zu einfach gedacht?

Arjen
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Re: accu set

Beitragvon Kilian » 18 Apr 2017, 07:25

Grundsätzlich geht das natürlich. Du solltest dann aber Zellen mit Lötfahne nehmen (Conrad, Reichelt, Pollin, etc...), da ohne diese die Übergangswiderstände sich sehr summieren und selbst anlöten schnell den Akku zerstört.

Schön wäre ja, wenn Fischers endlich einen LiIo-Akku rausbringen würden der ordentlich Leistung hat.
Beste Grüße
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Re: accu set

Beitragvon Harald » 18 Apr 2017, 16:56

... und da ist noch eine elektronische Sicherung im Original-Akku verbaut. Solange du keinen Kurzschluss fabrizierst, geht's natürlich auch ohne.

und wenn neue der Li-Ionen-Akku auch noch bessere Möglichkeiten zum Anbauen hätte (rund herum Nuten wie beim Tx) ... gar nicht auszudenken!
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Re: accu set

Beitragvon Kilian » 18 Apr 2017, 20:28

Genau, Format 30x30x60, 7,6Volt, 3000mAh... schwärm... :o ;)
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Re: accu set

Beitragvon Andre » 02 Mai 2017, 17:22

Man bekommt Akkupacks mit 8 Mignonzellen mit diversen Kapazitäten, bis zu 2800 mAh Nennkapazität. Man hat da natürlich eine Zelle zu viel, ist allerdings meist trotzdem günstiger als 7 Einzelzellen mit Lötfahne. 9,6v sind im Modellbau halt verbreiteter als 8,4V. Ein Flatpack kann man entsprechend trennen, 4 Zellen 3 Zellen und eine Zelle. Die 4 und 3-Zellenabschitte verbaut man im Fischertechnik-Gehäuse.
In diesen Packs ist an einer Stelle meist eine Verdickung zwischen den Lötfahnen. Das ist die Sicherung. An dieser Stelle sollte man den Pack also nicht trennen. Ggf. sind auch Sicherungen bei den flachen Akkupacks am Anfang und Ende in Schrumpfschläuchen.

Ich habe mir eben bei eBay ein "9.6v Long Using Time Battery Pack 2600mAh Nimh Practical Flat Battery" für 8,85€ (mit Versand) bestellt. Ob man der Kapazitätsangabe trauen kann, wage ich zu bezweifeln, werde ich aber, wenn sie da sind, messen. Aber die Original-FT-Akkukapazität von 1300 mAh sollten sie wohl erreichen oder überschreiten.

Akkus ohne Lötfahne kann man meist nicht löten, das Material eignet sich nicht. Die Lötfahnen sind an den Akkus meist punktgeschweißt.
Normale Akkus müsste man in einen Batteriehalter stecken (und selber Sicherung vorsehen). Leider passen die dann nicht mehr ins FT-Gehäuse. Eventuell kann man aber die Kontakte eines Bateriehalters aus diesem ein- und ins FT-Gehäuse einbauen. Einzelbatterien haben den Vorteil, dass sie einzeln in einem preiswerten Ladegerät mit Refresh- und Kapazitätsmessfunktion geladen werden können. Macht eine Zelle schlapp, so ist bei einem Pack quasiedas ganze Pack hin, bei Einzelzellen kann man diese einzeln tauschen. Dafür hat man als Nachteil den schon in diesem Thread erwähnten Kontaktwiderstand.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte (auch die "Lötfahnen" in Akkupacks sind nicht immer einfach zu löten, wegen der Temeraturableitung) und dafür etwas mehr Geld auszugeben bereit ist: Bei Conrad ist mit der Bestellnummer 206059 - 62 für ca. 19€ genau das passende Akkupack 8,4v 1800 mAh verfügbar, bei dem die Zellen genau so angeordnet sind wie bei FT und auch die Sicherung schon drin ist. Preislich ist man dann aber schon nicht so weit vom Originalpreis.

Weils schon angesprochen wurde: Lipo ist als Kinderspielzeug aus meiner Sicht zu gefährlich. Ich hoffe nicht, dass Fischertechnik das ins Programm aufnimmt.

Wenn man mehr Kapazität benötigt, kämen Akkupacks aus Babyzellen in Betracht. Für ca. 19€ bekommt man bei eBay 7Zellen-Packs mit 4200mAh. Wer z.B. den Schaufelradbagger (Power Machines) mit Fernbedienung und Antriebsmotoren ausstatten möchte (man braucht dann ca. 8 Motoren, zwei Fernbedienungsempfänger, Sondmodul, also ordentlich Power), könnte einen solchen Akku gleich als Gegengewicht einsetzen, also statt der Zylinderhülsen mit den Gewindestangen als Gegengewicht befestigen.
Eine weitere Alternative wäre die Unterbringung der Babyzellen in den alten Bateriestäben; allerdings muss man hier drei Stäbe nemen und die Zellen auf drei Stäbe verteilen. Das Zellengewicht kann auch hier praktisch genutzt werden, wenn man diese bei eigenen Modellen bodennah anbringt und so die Kippsicherheit verbessert.
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Re: accu set

Beitragvon jmn » 03 Mai 2017, 22:27

Allen Dank furs Antwort.
Ich habe da doch mahl mit die Ikea Batterien probiert und muss sagen es hat geklappt!
Von den alten Akku packs habe ich denn Sicherung abgerissen und verwendet in die Lötung. Die Lötung war doch ziemlich einfach zu machen. Nur die beide Seiten vom Batterie leicht mit Schmirgelpapier sauber machen und die Lötung halt gut.
Bisher klappt das alles noch. Die Batterie schaft schon 9.5 Volt (und das mit nur 7x1.2V ???). Kapizitat habe ich nicht gemessen.
ich musste nur ein kleines Stück ins Gehause abschneiden (ins Gehause sind die Löcher fur den Anschluss-buchsen. An die seite vom Buchsehalter steckt ein kleine Stuck material um das original Akku pack zu sichern; dies musste ich wegschneiden).
Ob die Batterien mit das Originalen fischertechnik Ladegerät vollständig aufgeladen sind, kann ich nich genau sagen.

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Re: accu set

Beitragvon Andre » 03 Mai 2017, 22:43

Das Fischertechnik Ladegerät sollte korrekt laden, auch wenn die Kapazität höher ist. Die Ladeabschaltung erfolgt bei quasi jedem NiMh-tauglichen Ladegerät durch Erkennen der Spannungskurve am Ende des Ladevorgangs.
An anderer Stelle wurde mal erwähnt, dass auch das NiCd-Ladegerät von FT schon korrekt mit NiMh-Akkus arbeitet. Ich habe das selber aber nicht getestet, sondern gehe auf Nummer Sicher und verwende nur offizielle NiMh-Ladegeräte.
Das bot sich bei mir aber eh an, da ich 2 FT-NiMh-, 1 FT-NiCd- und ein Conrad Modellbau (NiCd, NiMh, BleiGel, LiIon/LiPi) Ladegeräte habe. Letzteres mit diveresen Meßprogrammen und verschiedenen Adapterkabeln - aber natürlich ohne spezielles Kabel für die FT-Akkupacks. Da bot es sich geradezu an, Kabel und Stecker vom FT-NiCd-Lader abzuschneiden, mit 4mm Bananensteckern zu versehen und als FT-Adapter zum Conrad Ladegerät zu packen...
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Re: accu set

Beitragvon ThomasW » 03 Mai 2017, 22:59

jmn hat geschrieben:Die Batterie schaft schon 9.5 Volt (und das mit nur 7x1.2V ???).

Das ist pro Akku "nur" etwa 1.35V und durchaus normal.
Meine NIMH-Modellbauakkus kann ich bis etwa 1.5V laden.
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Re: accu set

Beitragvon Kilian » 04 Mai 2017, 13:09

Das das Zusammenlöten der Einzelzellen erst mal klappt ist schon klar. Das Problem ist eher, dass man durch die eingetragene Hitze den Akku innen schädigt und die Kapazität deutlich reduziert wird.

Man kann mit einem sehr großen Kondensator (1f) eine Punktschweissung durchführen, dauert 1/100stel Sekunde und schont den Akku. Hat man nur meist nicht einfach rumliegen...
Beste Grüße
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Re: accu set

Beitragvon Andre » 08 Mai 2017, 10:36

Frage an den Threadersteller: Handelt es sich um die Ladda 2450 - Akkus von IKEA?
Nach einem Bericht https://www.gocacher.de/entdecke-die-mo ... eloop-pro/ handelt es sich dabei um (nahezu) baugleiche Akkus aus der selben Fabrik wie bei den "eneloop pro". Lade-/Endladekurve und extrem geringe Selbstentladung zeichnen diese Akkus aus.Aufgrund der geringen Selbstentladung können die Akkus vorgeladen ausgeliefert werden (Ready to use). Die Serienstreuung der Akkus ist relativ gering, so dass sich gute Akkupacks auch ohne intensive Selektion bauen lassen.
Die eneloop-pro-Akkus sind ein Kompromiss; höhere Kapazität und relativ hohe mögliche Stromentnahen führen zu "nur" 500 Ladezyklen. Alle meine (gebrauchten) FT-Akkus waren aber eh vorher defekt: Selbstentladung bis zur Tiefentladung durch zu lange Lagerung.

Da ich diese Akkus noch nicht habe (bei meinen Akku-Tausch-Aktionen habe ich normale NiMh-Akkupacks umbebaut), würde mich ein Erfahrungsbericht sehr interessieren - insbesondere, ob die Ladeschlusserkennung mit den Fischertechnik-Ladegeräten zuverlässig funktioniert (wegen der von normalen NiMh-Akkus abweichenden Ladekurve), und wie sich der Akkupack nach 10-20 Ladezyklen verhält.

Insgesamt halte ich die Nutzung von Eneloop pro-Akkus mit geringer Selbstentladung für eine sehr gute Idee. Alle FT-Akkus, die ich bisher repariert habe, waren vom Vorbesitzer "gar nicht so viel genutzt worden" - was wohl die Ursache für die Defekte war. Tiefentladung durch Selbstentladung. Ein Problem, dass die Ready-to-use-Akkus nicht in dem Umfang haben.
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Re: accu set

Beitragvon jmn » 09 Mai 2017, 14:10

Hallo Andre,

Genau, es sind die Ladda 2450 von IKEA.
Ich habe bis jetzt noch nicht weiter als einmahl aufgeladen (mit ein Altes Akku Ladegerat NiCd vom fischertechnik).
Ich muss mahl eine Messung machen wie lange die Ladezeit ist, weil ich es nicht registriert habe.
Am Ende der Cyclus hat das Led vom Ladegerat geblinkt, so seht aus dad die Ladeschlusserkennung funktioniert hat.
Ob die Akku aber denn volstandigen 2450 mAh schaft, kann ich aber nicht gut prufen.

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